Google Glass: Die Enterprise Edition 2 ist da

Mit Google Glass hatte das Unternehmen schon vor Jahren eine durchaus vielversprechende AR-Brille parat, die dem Träger dank eines kleines seitlich angebrachten Displays alle für ihn nützlichen Informationen ins Sichtfeld einblenden kann. Vor rund vier Jahren stellte Google dann schließlich auch die Enterprise Edition von Glass vor, die mit verbesserter Hardware vor allem für Unternehmen zum Einsatz kommen sollte.

Google habe seitdem allerlei hilfreiches Feedback einfahren können und zeigt nun die Google Glass Enterprise Edition 2 mit neuem SoC, besserer Kamera und und und.

Die Enterprise Edition 2 baut auf dem Qualcomm Snapdragon XR1 auf, der eine noch schnellere CPU, aber auch eine verbesserte künstliche Intelligenz beinhalten soll. Dadurch ließe sich das Gerät stromsparender und dennoch schneller als zuvor betreiben. Das Gestell stammt aus dem Hause Smith Optics und soll besonders widerstandsfähig sein.

Die Kamera wurde laut Google sowohl in Sachen Performance, aber auch in ihrer Qualität verbessert. Außerdem ist nun ein USB-C-Anschluss an Bord, mit dem sich die Brille schneller laden lässt. Auch der Akku soll jetzt deutlich ausdauernder sein als beim Vorgängermodell. Die Enterprise Edition 2 baut auf Android als Plattform auf und sei demnach deutlich umgänglicher für Entwickler und Endverbraucher. Interessierte Unternehmen können sich laut Google hier oder auch hier informieren, sollten sie das neue Modell bei sich unterbringen wollen.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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5 Kommentare

  1. Bei uns in der Firma haben sich diverse Entwicklungsabteilungen auf die Dinger gestürzt. Ergebnis: nix. Kein sinnvoller Anwendungsfall. Die Einschränkungen der Hardware waren zu massiv, um damit irgendwas auf die Beine zu stellen, dass man im Praxisbetrieb nutzen könnte.

    • De Mischa says:

      ???
      Keine Ahnung was ihr bei euch macht,aber so ziemlich jeder Logistiker, bzw. Firmen mit größeren Lägern waren Anwendungsbereich. Bei uns im Lager haben solche Brillen den Zettelwust unserer Picker beerdigt. Die haben jetzt beide Hände frei und bekommen auch den kürzesten Weg zum nächsten Artikel eingeblendet. Bei der enge an Paketen, die unser Lager täglich verlassen acht sich das schon bemerkbar.

  2. Ich habe noch nie eine Google Glass oder ähnliches Brille ausprobiert und bleibe dabei, dass ich sowas haben will, ich finde das Konzept absolut genial. Ich stelle mir vor, dass mir zum Beispiel beim Fahrradfahren die Navigation von Maps eingeblendet wird, beim Einkaufen im Supermarkt meine Einkaufsliste aus der Notizen-App (nicht mehr ständig das Handy raus holen, entsperren, drauf schauen). Auf Reisen YouTube oder Netflix damit schauen und gleichzeitig freie Hände haben, keine Halterung für das Smartphone benötigen, bequem hinlegen, vielleicht auch gleichzeitig aus dem Fenster schauen. Im Fitnessstudio bei neuen Übungen eine ins Sichtfeld eingeblendete Anleitung. Natürlich auch Navigation mit Maps in fremden Städten. Ein schnelles spontanes Foto, wenn ich etwas sehe und es sofort festhalten möchte, ohne erst das Smartphone zu zücken und zu entsperren. Gäbe noch so viele mehr tolle Einsatzzwecke in meinem tägliche Leben.

    Allzu viel Leistung braucht es dafür nicht, das Ding muss nicht zum Zocken taugen. Der Akku ist aber vermutlich weiterhin ein Knackpunkt, der sollte zumindest bei einer durchschnittlichen Nutzung schon einen vollen Tag durchhalten, auch wenn man mal viel unterwegs ist, navigiert etc., die Brille sollte also eine Laufzeit haben, die zumindest in etwa der eines Smartphones entspricht bei entsprechend durchschnittlicher Nutzung. Das ist momentan noch nicht wirklich drin, oder? Für mich wäre so eine Brille wie Google Glass auf jeden Fall eine echte Bereicherung, viel mehr als jede Smartwatch.

  3. Sind da nicht zwei Fehler: „…dank eines kleines seitlich angebrachten Displays“
    Müsste es nicht heißen: „…Dank eines kleinen seitlich angebrachten Displays“?
    Soll keine Korinthenkackerei sondern konstruktiver Hinweis sein.

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