Google möchte neues Frequenzspektrum für Internet liefernde Ballons und Drohnen

Die Frequenzvergabe für Funkdienste aller Art erfolgt in jedem Land über Regulierungsbehörden, die diese Frequenzen freigeben und in der Regel meistbietend versteigern. Neue Netze erfordern neue Frequenzen, und an die möchte Google ran. In einem Brief an die Federal Communications Commission erklärte Google, dass sich hohe Frequenzen, also solche, die bisher als ungeeignet galten, durchaus einsetzen lassen würden.

Google Office

Die Technik schreite voran, sodass diese Frequenzen für eine Internetverbindung ausreichen. Dies könne über Ballons oder Drohnen geschehen, allerdings würden die Frequenzen sich auch für künftige Innovationen eignen. Google spricht hier von Frequenzen oberhalb 24 GHz, also solche, die bisher weder im Mobilfunk, noch in anderen „Consumer“-Netzen zum Einsatz kommen. Google ist logischerweise daran gelegen, dass viele neue Nutzer ins Netz kommen, steigt so schließlich auch die Wahrscheinlichkeit, dass sie mit Google-Diensten in Berührung kommen.

(Quelle: WSJ)

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

2 Kommentare

  1. Hmm, könntest du dies eventuell genauer erläutern, bzw. ich bin nicht sicher ob ich es richtig vertanden habe. Eine Drohne welche ja nur begrenzte Zeit in der Luft sein kann soll Netzanbindung zur Verfügung stellen – und dafür möchte Google von der FCC die erwähnten Frequenzen? Und über was für Protokoll soll das dann laufen?

  2. Vielleicht hätte der Autor den Google-Brief lesen sollen und nicht nur das verlinkte Blog. Google schreibt im Endeffekt nur, dass die Frequenzen oberhalb 24GHz nicht ‚licensed‘ ausschließlich für zukünfitgen Mobilfunk (5G) verwendet wird, sondern auf einer ‚unlicensed‘ Basis, also für ’shared use‘ für experimentelle und innovative Nutzung zur Verfügung steht. Hier wird eben als Beispiel die Ballone und Drohnen genannt. Das hat nichts damit zu tun, dass Google sich das Spektrum für seine Drohnen sichern will. Primärquelle lesen und zitieren ist dann doch der bessere Weg. Unsauber die Sekundärquelle zitieren ist schon Frau Schavan schlecht bekommen, aber das nur off topic.