Google Earth: Riesiges Update fügt die Komponente Zeit hinzu

Google nennt es das größte Update von Google Earth seit Jahren. Und schaut man sich die Historie des Produktes an, dann hat das Unternehmen wohl recht. Doch die Aktualisierung von Google Earth, bzw. dem Material, macht auch nachdenklich. Im umfangreichsten Google-Earth-Update seit 2017 erlebt der Nutzer die Erde in einer völlig neuen Dimension – der Zeit. Man habe u. a. mithilfe der NASA 24 Millionen Satellitenfotos aus den letzten 37 Jahren zusammengetragen, die ein interaktives 4D-Erlebnis ergeben: Timelapse in Google Earth.

Jetzt können Anwender mit eigenen Augen sehen, wie die Zeit auf dem gesamten Globus vergeht, und Zeuge von fast vier Jahrzehnten planetarischer Veränderungen werden. Ausprobieren könnt ihr Timelapse in Google Earth unter g.co/Timelapse. Über die Suchleiste könnt ihr einen beliebigen Ort auf dem Planeten ansteuern und im Zeitraffer sehen, wie er sich verändert. Alternativ gelangt ihr auch über Google Earth zu Timelapse. Klickt auf das Steuerrad-Symbol und greift in unserer Storytelling-Plattform Voyager auf Timelapse-Inhalte zu.

Darüber hinaus habe man über 800 Zeitraffervideos in 2D und 3D zur öffentlichen Nutzung unter g.co/TimelapseVideos hochgeladen.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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5 Kommentare

  1. Als ich die Meldung las dachte ich: WOW! Dann habe ich mir sofort u.a. „ausgewählte Orte / Faszinierende Veränderungen“ angeschaut und habe mich gefragt: Wie, das war’s? Eventuell bin ich blind, aber bis auf viel Pixelmatsch der sich verändert kann man doch hier nicht wirklich etwas Faszinierendes entdecken, oder? Was übersehe ich?

    • Navigiere zum Aralsee, ehemals zweitgrößtes Binnengewässer der Erde … faszinierend ist das nicht, aber erschreckend beeindruckend, dass so ein riesiges Gewässer fast komplett verschwinden kann. Im Übrigen eine menschengemachte Katastrophe.

  2. Leider ist diese Timelapse Funktion immer noch nicht Vergleichbar mit der Funktion „Historische Bilder“ in Google Earth (Pro) auf der Windows Plattform. Da lassen sich detaillierte Bilder der Vergangenheit abrufen, diese Funktion vermisse ich aktuell auf Android bzw. Web Player.

  3. Hä? Also bei dem Dorf in Niedersachen, in dem ich aufgewachsen bin, geht es scheinbar nicht. finde die Funktion nicht

  4. brathering says:

    Google bietet auch eine eigene Programmierumgebung an so etwas selber zu erstellen: Google Earth Engine (https://earthengine.google.com/). Der Datenkatalog von Google Earth Engine umfasst auch die freien Satellitendaten von NASA (Landsat) seit Ende der 60er und ESA (Sentinel) seit 2014. Die räumlichen Auflösungen sind natürlich eher für großskalige Veränderungsanalysen geeignet (30m-70m/Pixel bei Landsat und 10m/Pixel bei Sentinel).

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