Google Books: jetzt mit Vorlesefunktion

Google Books mausert sich zum Hörbuch des kleinen Mannes. Mit dem aktuell erschienenen Update ist es nämlich möglich, euch das Buch auch notfalls vorlesen zu lassen. Das funktioniert mittels einer Computerstimme, die gar nicht so schlecht ist, wie ich dachte. Zwar nichts, was Emotionen bei bestimmen Büchern bringen könnte, aber so für den Notfall ist das schon ausreichend.

Google-Books

Zuhause am Tablet lesen, im Auto dann vorlesen lassen – würde ich aber nur im Ausnahmefall machen, denn ein (Hör-)Buch lebt ja von den Dingen, die man sich beim Hören / Lesen zusätzlich in seinem Kopf vorstellt –  von der ganz eigenen Atmosphäre. Und die kommt bei der Stimme, die normalerweise „Ausfahrt vor ihnen“, „bitte links halten“ und Co sagt, nicht auf. Wohl aber ist es ein fantastisches Instrument für Menschen, die vielleicht an einer Leseschwäche leiden, oder etwas mit den Augen haben. (via)

Google Play Books
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Entwickler: Google LLC
Preis: Kostenlos
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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

7 Kommentare

  1. Vorhandene ebooks im epub oder mobi format kann man damit leider immer noch nicht öffnen, oder?

  2. konnte man das nicht schon vor dem Update?

  3. Danke für den Schmunzler. Ich versuchte in meinem Kopf einen Notfall zu simulieren, in dem ich diese Funktion brauchen würde. Irgendwie bekomm ich Peter Griffin nicht mehr ausm Kopf. Gute Nacht.

  4. Ich würde gerne eigene Epubs hochladen :/

  5. Eigener Content wird nicht funktionieren. Zumindest Amazon musste bei ihrem Kindle die Vorlesfunktion für kommerzielle Bücher auch deaktivieren, da so Bücher zu Hörbücher werden und man dafür keine Lizenz hat. Mal davon abgesehen, dass sich sowas ohnehin niemand freiwillig antut. Vielleicht nett für Blinde / Sehgeschädigte, aber vermutlich selbst für diese nicht sonderlich angenehm.

  6. 3lektrolurch says:

    Finde ich gut, auch wenn ich befürchte, dass sich das eher übelst anhören könnte 😉 Gibt aber genug Situationen, wo das Hören einfach nur praktischer ist.

  7. Blinde werden das deshalb nicht verwenden, weil wir unsere eigene Vorlesesoftware haben. Abgesehen davon ist das durchaus sinnvoll etwa für Menschen mit schlechten Augen oder geringen Lesefähigkeiten. Es ist alles eine Frage der Gewöhnung. Heise bietet übrigens auch eine Vorlesefunktion für den Newsticker, schaut mal direkt unter der Überschrift nach.