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Google Apps mit neuen Funktionen für das Management mobiler Geräte

Gestern übernahm Google das Device-Management-Unternehmen Divide, wie wir bereits berichteten. Wie es der Zufall so will, gibt es heute neue Funktionen für Google Apps Mobile Management-Nutzer. Diese haben natürlich noch nichts mit der Übernahme von Divide zu tun, könnte aber durchaus erklären, warum Google überhaupt an dem Start-Up interessiert ist. Egal, hier soll es um die neuen Funktionen gehen, die die Verwaltung von mobilen Geräten im Unternehmen verbessern.

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4 Neuerungen führt Google in seinem Blog-Post an, die sich wie folgt darstellen:

  • Löschen inaktiver Accounts: Der Administrator kann festlegen, dass Accounts automatisch nach einer gewissen Zeit gelöscht werden, wenn diese nicht synchronisiert werden. So soll verhindert werden, dass verlorene Geräte, die nicht gemeldet wurden, ein Sicherheitsrisiko darstellen. Gleiches gilt für nicht weiter genutzte Geräte, beispielsweise nach einem Upgrade.
  • Unterstützung für EAP-WLAN: Es können Einstellungen für CA basierte Zertifikate für EAP-Netzwerke vorgenommen werden und die Zertifikate können auch verteilt werden.
  • Entdeckung kompromittierter Geräte: Es können regeln aufgestellt werden, die es ermöglichen, auf Grund des Geräteverhaltens eine Sperrung des Geräts durchzuführen. Als Beispiel wird genannt, wenn ein Gerät plötzlich gerootet wird oder mit einer Custom ROM bespielt wird.
  • Zusätzliche Auskunftsfelder: Dem Administrator stehen weitere Felder zur Verfügung, die Auskunft über das verwendete Gerät geben. So soll es leichter sein, Probleme zu bearbeiten. Die neuen Informationen beinhalten: Seriennummer, IMEI, MEID, MAC-Adresse, Baseband-Version, Kernel-Version, Build-Nummer, Netzbetreiber, Spracheinstellungen und Account-Typ.

Die Neuerungen im Geräte-Management sind für Google Apps Nutzer mit Android-Geräten verfügbar. Weitere Informationen zur Geräteverwaltung gibt es hier.

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Sascha Ostermaier

*Mitglied der Redaktion 2013 bis 2019* Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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