Fernwartung: AnyDesk ist in Version 6.0.5 zu haben

Manchmal muss man nicht vor Ort sein, um irgendwo an fernen Computern etwas zu erledigen. VNC hilft da seit Ewigkeiten, auf der anderen Seite haben sich auch Lösungen wie TeamViewer für private sowie gewerbliche Anwender etabliert. Ebenso gibt es dann noch das für den nicht kommerziellen Einsatz kostenlose Anydesk, welches wiederum von ehemaligen Mitarbeitern an TeamViewer gegründet wurde. Liegt alles schon viele Jahre zurück und mittlerweile ist AnyDesk in Version 6.0 angekommen und verfügbar – konkret sogar mittlerweile 6.0.5, die finale Version für Windows erschien ja schon vor ein paar Tagen. Laut Changelog ist man auch auf Nutzerfeedback eingegangen. Mit Hinblick auf die nun hinzugefügte Möglichkeit der 2FA kann man aber sagen: wurde auch Zeit. Im Beitrag einmal der Auszug aus dem Changelog für den Windows-Client von AnyDesk mit dem Hinweis, dass zur Stunde der Mac-Client noch nicht hochgelevelt ist.

*Zentrales IT Management: Die Unterstützung von Windows Gruppenrichtlinien ermöglicht erstmals die zentrale Verwaltung von AnyDesk-Arbeitsplätzen auf verschiedenen Geräten. Das erleichtert die Arbeit von Administratoren, die nun Einstellungen für Gruppen von Arbeitsplätzen vornehmen sowie sekundäre Passwörter für den unbeaufsichtigten Zugriff vergeben können.

*Verbesserte Sicherheit: Der Fernzugriff auf Geräte wird mit der Zwei-Faktor-Authentifizierung in Version 6 noch sicherer. Sie stellt sicher, dass nur berechtigte Nutzer unbeaufsichtigten Zugriff erhalten. Alle Sitzungen unterstützen zudem ab sofort Perfect Forward Secrecy.

*Teamwork aus der Ferne: Mit der neuen Wake-On-LAN-Funktion erfolgt der Zugriff auf den Arbeits-PC von zu Hause aus reibungslos. Darüber hinaus steht das Adressbuch in Version 6 auch auf Android-Geräten zur Verfügung. Die neue flexible Sitzungsaufzeichnung erleichtert schließlich die Dokumentation von AnyDesk-Sitzungen.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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7 Kommentare

  1. Danke für die Info! Deren programmeigene Updatebenachrichtigung scheint ja genauso gut zu funktionieren wie beim VLC 😀

  2. Nachdem Teamviewer jetzt auch am Desktop behauptet ich nutze das ganze kommerziell – nutze ich nur noch AnyDesk und bin da auch recht zufrieden. Teamviewer nervt durch eben jene Mitteilung permanent und trotz seltener privater Nutzung lässt sich das problem nirgends mitteilen.

    • Aus dem gleichen Grund bin ich auch gewechselt. Eigentlich gefiel mir TeamViewer besser, aber so war ich quasi gezwungen, zu wechseln und bin mit AnyDesk sonst auch größtenteils zufrieden.

    • therealThomas says:

      Bei mir dasselbe.
      Ich nutze TeamViewer 1-2 mal im Monat je etwa 10-20 Minuten lang für den PC eines älteren Herren und etwa genauso oft, aber sehr kurz um auf eines meiner Geräte zuzugreifen. Also 2-4 Zugriffe mit einer Gesamtdauer von 30-40 Minuten im Monat sind kommerziell? Naja, komisches Geschäftsmodell, das ich da wohl betreibe…

      • Hatte das Problem auch mit dem „Verdacht auf kommerzielle Nutzung“.

        Es liegt aber nicht an der Zeit oder Frequenz, dass Teamviewer eine kommerzielle Nutzung vermutet, sondern an der IP des Rechners, von dem ihr aus den anderen PC ansprecht. Ergo: macht ihr etwas vom Büro aus per Fernwartung vermutet Teamviewer unter Umständen die kommerzielle Nutzung.

        Wir sind ne kleine Butze mit 16 Mann, aber die IP wurde Teamviewer trotzdem als IP eines Unternehmens dargestellt und somit musste ich den Antrag auf Freischaltung und Versicherung, dass ich ausschließlich privat nutze zu denen faxen…

    • Ich hatte das Problem auch schon. Lag vermutlich daran, dass der Zielrechner früher kommerziell in Betrieb war.
      Das sich das Problem nirgends mitteilen lässt stimmt aber so nicht:
      Nach ner kurzen Mail an Teamviewer mit dem Usecase und dem Hinweis das es evtl. an dem ehemalig kommerziell genutzen Rechner liegt wurde allerdings mein Account innerhalb von nem Tag frei geschalten und löppt immer noch.

      Tortzdem nutze ich mittlerweile eher Anydesk.

    • TierParkToni says:

      Bei mir war es der Einsatz von Teamviewer innerhalb einer Domäne, was eine „gewerbliche Nutzung“ war – im privaten Umfeld an sich eher selten, dennoch auch da anzutreffen. Seit nunmehr fast 3 Jahren bei Anydesk gut aufgehoben, und selbst die Firma hat inzwischen das deutlich günstigere Abo bei Anydesk am laufen….
      Die Krux ist nur : Lösch mal ein Teamviewer-Account, das geht gar nicht so einfach ….

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