Europäisches Satelliten-Internet Iris² soll 2027 einsatzbereit sein

Das Thema „Europäisches Satelliten-Internet“ hatten wir zuletzt im Oktober dieses Jahres thematisiert. Nun scheint man sich im EU-Parlament seiner Sache wohl ziemlich sicher, denn das eigene Satellitensystem gilt mittlerweile als beschlossene Sache. Iris² nennt sich das System und wird in den kommenden Jahren dann wohl mit einer Summe in Höhe von 2,4 Mrd. Euro aus dem EU-Haushalt finanziert. Und als durchaus passendes Argument für eine eigene Lösung brachte man aus den Reihen der Regierung an, dass spätestens der Krieg in der Ukraine mehr als ausreichend gezeigt haben dürfte, dass man sich in Hinblick auf die weltweite Anbindung nicht komplett abhängig machen darf. Ab 2027 sollen die Systeme einsatzbereit und nutzbar sein.

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14 Kommentare

  1. Ich hab so viele Fragen…
    -> Wer wird Betreiber des Netzes?
    -> Wer soll Kunde des Netzes sein?
    -> Warum eigene Infrastruktur, wenn man nicht externe Dienstleister verpflichten könnte?

  2. Für EU Verhältnise ist 2027 mal richtig schnell

  3. Dann bis 2037 (kein Tippfehler), wenn Europa noch im Orbit einen Platz findet. Denn die europ. GPS-Alternative ist auch mit erheblicher Verspätung gestartet.

  4. Ihr solltet aber auch noch mal klar schreiben das es da ein grossen unterschied zu Starlink gibt, ich dachte bei der Überschrift okay die EU investiert da was in Konkurrenz aber IRIS² wird eine Konstellation sein, die sich auf staatliche Dienste, einschließlich Verteidigungsanwendungen, konzentriert. Von daher die Typische EU Bankrott Abwendung vorbei am Bürger investiert

    • Das reicht ja auch für ein durch Steuergelder finanziertes Projekt.

    • „staatliche Dienste, einschließlich Verteidigungsanwendungen“ was ist daran am Bürger vorbei investiert? Das sollte es eigentlich schon seit gestern geben.

    • „ staatliche Dienste, einschließlich Verteidigungsanwendungen, konzentriert. Von daher die Typische EU Bankrott“

      Staatliche Dienste sind ja wohl Kernaufgabe des/der Staates/EU-Staaten, oder?
      Und Verteidigung auch.
      Also was gibt’s hier zu kritisieren?
      Dass die EU Dir nicht einen persönlichen Satelliten hoch schießt? Im Ernst?

      „ Abwendung vorbei am Bürger investiert“

      Hä?

  5. Vielleicht schafft man es sogar die neuen Kommunikationssatelliten als Ergänzung für Galileo zu nutzen. Es ist ja geplant Galileo um Satelliten in niedrigen Orbit zu ergänzen um die Genauigkeit zu verbessern.

    Aktuell ist ja der Fertigbau von Galileo Gen.1 verzögert und soll erst 2023 weitergehen. Für 2024+ soll dann Gen2 starten.

  6. Ist das so was wie Starlink oder wie Iridium oder sind das geostationäre Satelliten?

    Hoffentlich macht die EU dem guten Elon nach und benutzt keine obsoleten Technologien aus dem letzten Jahrtausend.

    Am besten wäre natürlich, wenn man einen Roaming-Vertrag mit Starlink abschließt, bis man genug eigene Satelliten hat. Ich glaube kaum, dass man 3000-4000 Satelliten bis 2027 da oben hat.

    • LEO != GEO.
      Soweit also klar. Und nachdem es ja um staatliche und militärische Nutzung geht, braucht man weniger Ressourcen. Die Frage ist wie viele Satelliten man braucht um das zu liefern, denn davon hängen ja die Kosten ab.

      Nachdem (vermutlich !) ja nur Europa abgedeckt werden soll, sollte das technisch deutlich einfacher werden als starlink (kein Laser-Link nötig).

      Aber es stimmt: es würde sehr Sinn machen einfach bei Elon welche „von der Stange“ zu kaufen.
      Oder gleich seine allen ohne Laser die schon oben sind zu übernehmen.

      • Hallo SJ, hoffentlich planen das nicht die gleichen Leute die den BOS-Funk vom analogen FM-Funk zu TETRA -Digitalfunk migriert haben. Allein der Streit hier in DL um die Finanzierung der Basisstationen zwischen bund und Ländern – Bund zahlt nur bür Basisnetz , den Rest die Ländr – hat wegen des minimalst-Ausbaus dazu geführt , daß Einsatzkräfte oft zum Smartphone greifen wenn sie – gerade inndoor – ihre einsatzzentrale zuverlässig erreichen wollen. Viele trauern noch den zeiten der FM-Relais auf vier und zwei meter nach – das rauschte und knisterte zwar hier und da war aber betriebssicher bis ins Hausinnere , sogar Tiefgaragen und Co.

  7. Ja, noch mehr Schrott ins Weltall. Weiter so

  8. Hier nochmal für alle (aus dem verlinkten LinkedIn artikel):

    – IRIS² will be a sovereign constellation, which imposes strict eligibility criteria and security requirements.

    – IRIS² will be a constellation focused on government services, including defence applications.

    – IRIS² will provide connectivity to the whole of Europe, including areas that do not currently benefit from broadband Internet, as well as to the whole of Africa, using the constellation’s North-South orbits.

    – IRIS² will be a „new space“ constellation the European way, integrating the know-how of the major European space industries – but also the dynamism of our start-ups, who will build 30% of the infrastructure.

    – IRIS² will be a constellation at the cutting edge of technology, to give Europe a lead, for example in quantum encryption. It will therefore be a vector of innovation.

    – IRIS² will be a multi-orbit constellation, capable of creating synergies with our existing Galileo and Copernicus constellations. The objective here is to reduce the risk of space congestion.

  9. Man darf nicht vergessen, dass das ganz normale Internet auch erst als stattliches und militärisches Netzwerk gedacht war. Also wenn sie es vorerst für den staatlichen Bedarf nutzen, heißt das nicht dass es nicht später für Konsumenten geöffnet wird.

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