eufyCam 2 Pro 2K Camera ist offiziell

In den USA hat Eufy, ein zu Anker gehörendes Unternehmen, seine neue Sicherheitskamera vorgestellt. Hierbei handelt es sich um die eufyCam 2 Pro 2K Camera. Zahlreiche Kameras von Eufy haben wir schon im Test gehabt und die Indoor-Lösungen, die ohne Base und am Stromkabel arbeiten, kommen ja bald nach Deutschland.

Schaut man sich die eufyCam 2 Pro 2K Camera an, so muss man schon sehr genau aufpassen, um die Unterschiede zur eufyCam 2 zu sehen, die ja bereits in Deutschland zu haben ist (hier unser Testbericht). In Kurzform: Man setzt auf einen anderen Sensor, bietet bis 2K-Auflösung an, während die eufyCam 2 1080p anbietet. Ansonsten tun sich die beiden nichts, auch die eufyCam 2 Pro 2K Camera hat laut US-Pressemitteilung eine Akkulaufzeit von bis zu 365 Tagen. Das sollte man aber nicht unbedingt für bare Münze nehmen, wenn man die Kamera mit HomeKit oder gar HomeKit Secure Video nutzen möchte. Neben Apple HomeKit ist die Kamera auch noch mit dem Google Assistant und Amazon Alexa kompatibel.

Battery Life: 12 months
Resolution: 2K
On-device Human Detection
Night Vision: Infrared & Color
Two-Way Audio
Customizable App Notifications
Field of View: 140°
Pricing: $349.99 – 1 Base + 2 Cameras, $149.99 – 1 camera

Mal ein bisschen Offtopic zu eufyCams, die ich nun schon zahlreich getestet habe. Man schmeißt viele Dinge auf den Markt, macht aber auch so ganz viel überhaupt nicht richtig. Ich schrieb es in meinen Testberichten: Da fehlte ganz lange die 2-Faktor-Authentisierung. Die hat man nun eingeführt, aber nicht global. Dann gibt es dauernd Verzögerungen in Sachen HomeKit. Als Reinholer: die eufyCam 2 und die 2C unterstützen HomeKit. Bei den beiden Indoor-Cams wird das noch kommen, ist aber bisher eben nicht mit drin – Verzögerung. Und dann wird es noch interessant in Deutschland. Bisher haben die Kameras, die an die Base angebunden sind, zwei Möglichkeiten: Speichern der Videos auf einem eigenen NAS – oder man nutzt die Speichermöglichkeiten der Base. Die Indoor-Kameras werden aber nicht an der Base angeschlossen, sondern greifen auf eine microSD-Karte zu oder auch das NAS zu (oder wo immer ihr RTSP-Streams abgreifen wollt)..

Soweit kein Problem. Aber: Eufy wird das Speicher-Abo vermutlich auch in Deutschland einführen, dann zahlt man für die Speicherung in der Cloud, wie eben bei Arlo, Ring und anderen. Klar, muss man nicht, ich will es aber erwähnt haben. Was man übrigens nicht vergessen darf: HomeKit und HomeKit Secure Video sind zwei Paar Schuhe. HomeKit heißt nur, ich kann auf das Bild der Kameras zugreifen, HomeKit Secure Video ist ein Apple-Angebot. Eine Kamera kann man ins 200-GB-iCloud-Abo hängen, bis zu 5 erfordern dann das 2-TB-Abo – monatliche Kosten sind da also einzuplanen. Apple hat dazu auch eine separate Seite parat.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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