ekey: Nuki Smart Lock lässt sich optional auch per Fingerabdruck entsperren

Das österreichische Unternehmen ekey gibt bekannt, dass man mit dem „ekey uno Fingerprint“ eine Entsperrmöglichkeit des Nuki Smart Lock mittels Fingerabdruck parat hat. Der ekey uno ist sowohl in einer akkubetriebenen Version als auch in einer netzversorgten Variante zur Nachrüstung verfügbar. Kompatibel ist die Lösung sowohl mit dem Nuki Smart Lock 1.0 als auch mit der aktuellen Version 2.0.

Der ekey uno stellt damit eine weitere Möglichkeit neben Smartphone, Nuki Fob und dem Nuki Keypad zum Öffnen einer mit Nuki Smart Lock versehenen Türe dar. Im ekey uno lassen sich bis zu 20 Nutzer bzw. 200 verschiedene Fingerabdrücke hinterlegen. Die Montage erfolgt Aufputz an der Wand vor der Haustüre. Der ekey uno entsperrt die Haustür dann über „Funk“, hier kommt Bluetooth zur direkten Kommunikation mit dem Nuki Schloss zum Einsatz. ekey gibt die Akkulaufzeit mit rund 6 Monaten an, dann muss der Akku für rund 5 Stunden ans Netzteil.

Neben dem klassischen „Türe öffnen“ lassen sich für das Nuki – wie auch beim Smartphone – Zeitfenster festlegen und somit der Zutritt zeitlich beschränken. Auch ein Absperren der Türe über den ekey uno ist möglich. Der Status, wie beispielsweise Verbindungsprobleme zum Nuki Smart Lock, werden vom ekey uno mittels der LED an der Oberseite kommuniziert.

 

Für die Entsperrmöglichkeit des Nuki via Fingerprint muss man allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen: Für die netzversorgte Variante werden 259 Euro, für die akkubetriebene Variante 298 Euro – zusätzlich zum Nuki-Smart-Lock versteht sich – fällig. Für einen Ersatzakku muss man 69 Euro hinlegen. Top: Der Akku lässt sich im Falle eines Defekts also auch tauschen oder die netzversorgte Variante umrüsten. Ebenso lässt sich auch die akkubetriebene Variante nachträglich noch direkt am Netz betreiben.

Im Rahmen der Produkteinführung gibt es für Vorbesteller im Paket mit Nuki Smart Lock (427 Euro anstatt 527 Euro) oder Nuki Combo (497 Euro statt 597 Euro) einen Rabatt von 100 Euro. Wer bereits ein Nuki Smart Lock besitzt, der spart als Vorbesteller 50 Euro auf die Akku-Variante und landet somit bei 248 Euro Endpreis.

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Felix Frank

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Student auf Lehramt. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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11 Kommentare

  1. Wenn nun der Fingerscanner noch in der Türklinke wäre, so wäre dies nochmals besser.
    Nuki lässt sich über ioBroker mit allem verbinden und steuern. Sogar mit einem Türkontakt vom Garanegntor.

    Ich kann Nuki empfehlen. Läuft bei uns seit 3 Jahren durchgehend zuverlässig.

  2. Viel zu teuer meiner Meinung nach.

  3. Die Preise sind Abartig, da gibt es billiger Alternativen!

  4. Ich hatte den Ekey UNO für einen Monat im Testbetrieb und danach enttäuscht weitergegeben. Die Erkennungsrate war einfach unterirdisch. Gerade bei Kindern (8+), für die es eigentlich als Schlüsselersatz gedacht war.

  5. Gibt es für das Nuki eigentlich die Möglichkeit, es mit passiven NFC oder RFID Tags zu öffnen?

  6. Ich habe ein Schloss mit kleiner Zahlentastatur für etwas über 100 Euro. Akku hält sehr lange, ist sehr einfach montiert und verhindert das Ziehen des Zylinders von aussen.

    Ist nicht smart, aber ungemein praktisch. Reicht. Ich muss keinen kontrollieren, der mein Haus betritt oder verlässt. Vor allem nicht meine Familie.

    Und auch ich betone an der Stelle, der Preis ist unterirdisch. Aber sei ihnen gegönnt.

  7. Sorry, aber ist das Teil vandalismussicher? Für mich ist das ein „Schönwetter-Schloss“. Nichts wo auch die Allgemeinheit Zutritt haben sollte. Ein Tritt, dann fliegt das Teil doch ab.

  8. Sebastian says:

    Wir nutzen das System von KIWI.KI seit einiger Zeit, was uns von der Hausverwaltung verteilt wurde. Sind geringe monatliche Kosten (ca. 2 Euro) was über die Miete läuft. Was ich cool finde ist, dass ich nicht nur meine Haustür öffnen kann, sondern sogar auch die Hauseingangstür.

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