DuckDuckGo: App Tracking Protection für Android startet in die offene Betaphase

Die App Tracking Protection für Android von DuckDuckGo geht heute in die offene Beta-Phase. Es handelt sich um eine kostenlose Funktion in der DuckDuckGo-Android-App, die hilft, Tracker von Drittanbietern in den Apps auf dem Smartphone zu blockieren (z. B. Google, das in der Wetter-App Daten erhebt).

Neu hinzugekommen seit dem Start Beta über die Warteliste: Nutzer können sehen, welche persönlichen Daten Tracker in der Regel zu sammeln versuchen, bevor die App sie blockiert (z. B. den genauen Standort, das Alter und einen digitalen Fingerabdruck des Smartphones). Außerdem habe man die Leistung verbessert, die App-Ausschlüsse reduziert und die Blockierliste öffentlich zugänglich gemacht.

Sobald der App-Tracking-Schutz aktiviert ist, wird er im Hintergrund ausgeführt, während man das Smartphone nutzt. Das Tool erkennt, wenn eine App im Begriff ist, Daten an einen Tracker eines Drittanbieters zu senden, und verhindert dann, dass die App Ihre Informationen erfasst. Das Unternehmen informiert, dass sein App-Tracking-Protection-Tool zwar kein virtuelles privates Netzwerk (VPN) sei, sich ein Smartphone aber so verhält, als ob es eines wäre. Das liegt laut der Entwickler daran, dass App Tracking Protection eine lokale „VPN-Verbindung“ verwendet, „App Tracking Protection unterscheidet sich jedoch von VPNs, da es App-Daten niemals über einen externen Server leitet“.

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8 Kommentare

  1. Ich nutze DuckDuckGo seit einem Jahr auf allen Geräten standardmäßig und kann es sehr empfehlen.
    Am Anfang hatte man das Gefühl, die Ergebnisse seien schlechter.
    Aber ich glaube, sie sind einfach nur anders und man hat sich an den „Stil“ von Google gewöhnt.

    Der Umstieg ist auch durch die Shebangs sehr schmerzfrei. Möchte man doch etwas über Google suchen, sucht man anstatt „Suchbegriff“ einfach „Suchbegriff !gde“ und landet direkt auf der Google-Seite mit den Ergebnissen.

  2. Das ist doch dasselbe wie etwa Netguard auch anbietet, wo man Tracking verhindern kann. Bei Netguard ist man aber flexibler, wenn ich das richtig sehe.

  3. Unter iOS gibts das schon einige Monate. Entweder 1Blocker oder Lockdown. Funktioniert prima.

  4. Blockt DDG inzwischen auch die Tracker auf TikTok oder bleibt da noch immer alles unangetastet?

  5. Richard Rosner says:

    jetzt noch das gleiche für Werbung und DNS over HTTPS (im Idealfall pro Netzwerk setzen, zum einen nutze ich DoT in meiner Fritzbox, da brauche ich es nicht, zum anderen macht es in manchen WLANs Probleme, da muss man dann einen anderen Anbieter nutzen) und alles in einer App und es ist perfekt.

    Lange Zeit habe ich Blokada genutzt, aber mit Digitale Gesellschaft haben sie den am zuverlässigsten laufenden DNS Server gestrichen, das Setzen der DoH Einstellungen pro Netz hat gar nicht funktioniert. Jetzt bin ich bei Retgink DNS, da kann man nichts pro Netz setzen und das zulassen/verbieten konkreter Domains außerhalb der Blocklisten geht nicht, aber es funktioniert zuverlässiger.

  6. Ungeschickt nur, dass es eine Abmachung zwischen Microsoft und DuckDuckGo gibt, die das ganze etwas ad absurdum führt…
    https://restoreprivacy.com/duckduckgo-browser-microsoft-tracking/

  7. Funktioniert so nicht fast jeder Werbeblocker, also mit lokalem VPN?

    Ich nutze seit einiger Zeit nur noch NextDNS einfach nur als privaten DNS Eintrag (auch auf der Shield TV etc.), weil zB Adguard immer wieder realtiv lange Ladezeiten verursacht hat. So weit ich das beurteilen kann, ist bis auf etwas Kosmetik genauso viel geblockt, nur dass alles viel schneller ist

  8. Hatte bei mir im Test leider einen absurd hohen Akkuverbrauch >20%
    So dass ich den Tracking-Schutz wieder deaktiviert habe. Akku war einfach zu schnell unten.

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