Dropbox: Linux-Nutzer ohne Ext4 werden ausgeschlossen

Dropbox zieht sich gerade den Unmut zahlreicher Linux-Nutzer zu. Viele von ihnen bekommen gerade die Information eingeblendet, dass sie, um Dropbox weiternutzen zu können, den Dropbox-Ordner verschieben müssen.

Sollten sie dies nicht tun, so würde ab November nicht mehr synchronisiert. Grund dafür sind die Anforderungen, die Dropbox für den Einsatz auf dem Desktop aufstellt. Die besagen: Die unterstützten Dateisysteme sind NTFS für Windows, HFS+ oder APFS für Mac und Ext4 für Linux.

Ein unterstütztes Dateisystem ist erforderlich, da Dropbox auf erweiterte Attribute (X-attrs) angewiesen ist, um Dateien im Dropbox-Ordner zu identifizieren und synchron zu halten. Das bringt natürlich die Linux-Nutzer derzeit in Rage, da sie unter anderem BTRFS einsetzen, welches ja den angesprochenen Punkt erfüllt.

Dementsprechend gibt es natürlich schon eine seitenlange Diskussion im Forum von Dropbox. Sollten Nutzer von Linux, die nicht auf Ext4 setzen, vielleicht im Auge behalten, sofern sie Dropbox nutzen.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

18 Kommentare

  1. Ich nutze ext4 und habe die selbe Nachricht erhalten. Was wohl auch für einige Nutzer um dem Dropbox-Forum gilt.

  2. Ich benutze Rclone u.a. auch für Dropbox. Hab nix gesehen. 😀

  3. BTRFS macht für mich derzeit Sinn für die Systempartition, wegen der einfachen Snapshots. Da darf die /home meinetwegen ext4 formatiert bleiben, und damit auch der Dropbox-Ordner.

  4. Wolfgang D. says:

    Na, da hab ich mal Glück gehabt, mit meinem ollen EXT4. Keine Experimente… Leider versucht Dropbox immer mehr, einen zum Bezahlkonto zu bewegen.
    Ich verstehe ja, die müssen Geld verdienen. Aber ich auch, und möchte es nicht für eine an sich überflüssige Sache ausgeben. Meine Bequemlichkeit hat bei über drei Euro pro Monat seine Grenze, andere Abos müssen schliesslich ebenfalls bezahlt werden. Da kommt über das Jahr einiges zusammen.

    • selbst wenn du bezahlst geht nur EXT4 🙂
      Die haben scheinbar eine grauenhafte Technische Umsetzung des Clients – alles andere erklärt nicht die Limitierung auf Ext4. Jetzt müssten sie wahrscheinlich Geld ausgeben um es richtig zu machen aber das will man nicht.

  5. Ausgeschlossen werden also die Dateisysteme Btrfs, XFS oder verschlüsseltes(!) Ext4. Dropbox erwartet jetzt von mir allen Ernstes, dass ich die Verschlüsselung auf meinem Laptop aufgebe. Ja, ne, is klar. Und tschüss.
    Sorry, aber da bin ich schneller bei GDrive als die mir die Meldung einblenden.

  6. Wie schaut es mit Synology NAS aus? Da gibt es ja auch ext4 und btrfs.

  7. Wer als angebliches IT-Unternehmen denkt er will sein eigenes „Süppchen“ kochen, denkt von 12 bis Mittag.
    Den Fehler mit „Ich bin ja so toll“ hatte Blackberry schon gemacht.
    Und anscheinend sind immer noch High-Flyer mit BWL Studium und 1 Jahr Berufserfahrung unterwegs die denken Sie wären der Mittelpunkt des Universums.
    „Dropbox“ sollte sich hinterfragen wer braucht euch ? Und was macht ihr besser als andere ?

    Nichts.

    Nicht ICH bin auf irgendwelche Cloud-Anbieter angewiesen, sondern die auf MICH.

    • Wolfgang D. says:

      @Gerd „„Dropbox“ sollte sich hinterfragen wer braucht euch“

      Dann komm mal vorbei und richte mir kostenloses Onedrive oder Google Drive unter Linux ein, aber bitte funktionierend, ohne Zickereien und crashcrashcrash. Microsoft und Google bieten nämlich keine Anwendungen an, und die freien Varianten haben so ihre Macken.

      Dropbox hat dieses „it just works“, und es gibt für alle gängigen Systeme eine brauchbare Client Anwendung. Da finde ich diese Klarstellung zum ext4 jedenfalls recht kundenfreundlich. Mein Problem sind halt die Preise, für die gute Arbeit.

      • @Wolfgang
        Wenn du einen Server zur Hand hast empfehle ich dir Syncthing. Es läuft absolut störungsfrei. Als always on device reicht auch ein raspberry pi mit externer Festplatte dran. Das einzurichten traue ich jedem Linux User zu.

        • Wolfgang D. says:

          @Markus
          Ist lieb gemeint, nur ist mein Upload nicht für Heim-Server geeignet, und auch Datensicherung würde ich lieber dem Onlinehoster überlassen.

    • @Gerd
      Niemand ist auf dich angewiesen, absolut niemand.

  8. Dropbox ist der beste Clouddienst mit weitem Abstand.

    Obwohl ich Onedrive 1TB kostenlos habe (über Office 365 PErsonal) nutze ich es überhaupt nicht. Angesehen von diesem schwachsinnigem Größenlimit (15GB) pro Datei ist es auch schlecht zu nutzen. Google ist auch ziemlich grottig.

    Also zahle ich lieber 99 Euro im Jahr und habe was vernünftiges, ist natürlich viel Geld aber dafür funktioniert es 1A. Was mich aber echt ärgert ist das es keine Möglichkeit für 250GB und 2TB gibt, nur 2GB und 1TB ist einfach zu wenig Auswahl.

    Deshalb würde ich wechseln, wenn es denn einen Anbieter gibt der Dropbox ebenbürtig ist. Da scheint wohl noch etwas Geduld gefragt.

  9. Ich nutze seit vielen Jahren Google Drive mit Insync , was unter Linux völlig problemlos auf ein NTFS Laufwerk synchronisiert (damit ich auch gelegentlich unter Windows auf die Sachen Zugriff habe). Also vom Prinzip her kann das eine technisch notwendige Limitierung sein…

  10. Senor Rodriguez says:

    Für wen „die Cloud“ eh nur ein bisschen Online-Storage(wie DropBox, GDrive, OneDrive etc) ist, für den habe ich das
    ultimative Alternativangebot.

    https://www.ovh.de

    OVH ist ein französicher Webhoster der auch Clouddienste anbietet (eben auch Online-Storage wie DropBox, GDrive, OneDrive etc). Die OVH-Rechenzentren stehen in Europa (die NSA kann also eure Urlaubsbilder aus Wanne-Eickel
    oder Tante Ernas Geburtagsfeier nicht ausspionieren). Billiger wie die US-Konzerne ist OVH auch:
    https://www.ovh.de/public-cloud/storage/
    Und im Play Store gibt es auch die App „hubiC“ …mit der man seinen Online-Storage bei OVH auch auf dem Phone
    nutzen kann.

    Ist das nicht eure ultimative Erlösung vor Datenkraken wie Google, Amazon, Microsoft, Apple und der NSA…nie mehr
    wieder unter Verfolgungswahn leiden …und auch noch Geld sparen?

    • Wolfgang D. says:

      @Senor Rodriguez „OVH ist ein französicher Webhoster“
      Frankreich = Verschlüsselungsverbot und Onlinedurchsuchung?

      Ansonsten, klingt das verlockend. Es gibt das Unternehmen auch schon länger, das Geschäftsmodell scheint also zu tragen. Der Knackpunkt ist aber: „The hubiC service is now closed to new subscriptions“, das wurde nur zum Testen eine Zeitlang angeboten und wird nicht mehr weiter entwickelt oder vertrieben.

  11. Für mich absolut unverständlich, dass auch NTFS für Linux nicht mehr unterstützt wird. Das ist dann auch das KO-Kriterium für User, die Windows und Linux auf einem Rechner nutzen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.