Dropbox, Google, SAP und Co: gemeinsam gegen Patent-Trolle

Gemeinsam gegen Patenttrolle vorgehen, das möchte das LOT Network erreichen. Gegründet wurde es von Dropbox, Google, Asana, Canon, Newegg und SAP. LOT steht hierbei für „License on Transfer“ und bedeutet nichts anderes, als dass Mitglieder des Netzwerks anderen Mitgliedern eine Lizenzierung für Patente geben müssen, wenn sie diese an Nicht-Mitglieder verkaufen. Ein simpler, aber durchaus effektiver Schutz vor Firmen, die Patente nur aufkaufen, um andere damit finanziell zu belangen.

Lotnet

Dropbox gibt in seinem Blog-Post an, dass pro Jahr 100.000 Firmen von Patent-Trollen ins Visier genommen werden, die so 29 Milliarden US-Dollar im gleichen Zeitraum auf den Tisch legen müssen. Zwar sieht man auch ein, dass das LOT Network nicht der Weisheit letzter Schluss ist, wenn es um die Patentprobleme geht. Aber jedes bisschen hilft und je mehr Firmen beim LOT Network mitmachen, umso effektiver ist es.

Und irgendwann wird es sicher auch eine Patentreform geben, die vor solchen Machenschaften ebenso schützt wie vor Klagen durch Patente, die nach heutigem Verständnis an erster Stelle überhaupt nicht als Patent genehmigt hätten werden dürfen.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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