DJI Osmo Action 3: Neuer Extreme-Akku, Schnellladefunktion und vertikale Aufnahmen

Die neuen Go-Pro-Modelle sollen nicht die einzigen Neuvorstellungen an Actionkameras bleiben. Auch DJI schiebt mit der DJI Osmo Action 3 ein neues Modell auf den Markt. Klar, hat man da wieder einmal an einigen Stellschrauben gedreht. Laut DJI sei der neue Akku für Extrembedingungen gewappnet und man unterstützt nun auch nativ vertikale Aufnahmen für Social Media.

Die Osmo Action 3 ist mit einem 1770 mAh großen „Extreme“ Akku ausgestattet, dieser liegt dem Lieferumfang bei. Der hat eine Laufzeit von 160 Minuten und soll auch Temperaturen von bis zu minus 20 Grad standhalten. Auch GoPro haut mit seinen neuen Modellen in diese Kerbe. Neu ist zudem eine Schnellladefunktion, die binnen 18 Minuten den Akku wieder zu 80 Prozent bzw. binnen 50 Minuten vollständig befüllt.

Mehr und mehr stellen sich Hersteller von Kameras auf Social Media ein und die werden nun mal hauptsächlich auf Smartphones konsumiert. Entsprechend muss da auch Videomaterial im Hochformat her. Die Osmo Action 3 hat ein integriertes Befestigungssystem und lässt sich auch vertikal ausrichten.

Ansonsten? Verbaut ist ein 1/1,7 Zoll Sensor, der Aufnahmen mit 4K und 120 Bildern pro Sekunde liefert. Die Osmo Action 3 bringt ein Sichtfeld von 155 Grad mit. Überarbeitet wurde das Wärmemanagement, welches durchgängig 4K mit 60 FPS erlaubt. Bis zu 16 Meter ist die Actionkamera ohne weiteres Gehäuse wasserdicht. Man setzt auf die von DJI bekannten Bildstabilisierungsalgorithmen: RockSteady 3.0 (eliminiert effektiv Kameraverwacklungen), HorizonSteady (korrigiert sogar die Neigung in jedem Winkel, 360-Grad-Drehungen bleiben waagrecht) sowie HorizonBalancing (korrigiert die Neigung horizontal innerhalb von ±45°). Wie gewohnt gibt es zudem diverse Funktionalität via Wi-Fi bzw. Bluetooth in der App.

Die Standard-Combo der DJI Osmo Action 3 kostet 359 Euro, für die Adventure Combo mit einem größeren Zubehörpaket werden 459 Euro fällig. Verfügbar ab sofort im eigenen Store sowie bei diversen Handelspartnern. Optional hat man auch jede Menge zusätzliches Zubehör gezeigt, welches sich mit der Action-Kamera verwenden lässt. Welches Gesamtpaket kann euch da besser abholen? Die GoPro Hero 11 Black gibt es immerhin in unterschiedlichen Formfaktoren, mit verschiedenen Zielgruppen, da ist man sicherlich breiter aufgestellt.

Lieferumfang der unterschiedlichen Ausstattungsvarianten

Osmo Action 3 Standard-Combo: 359 Euro

Osmo Action 3, den Osmo Action 3 Extreme Akku, den Osmo Action 3 Schutzrahmen, die Osmo Action 3 Schnellverschluss-Adapterhalterung und die Osmo Hafthalterung (flach)

Osmo Action 3 Adventure-Combo: 459 Euro

Osmo Action 3, drei Osmo Action 3 Extreme Akkus, den Osmo Action 3 Schutzrahmen, zwei Schnellverschluss-Adapterhalterungen, eine Hafthalterung (flach) und die Osmo Action 3 Akkuladeschale (multifunktional)

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Lehrer. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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2 Kommentare

  1. GoPro hatte mit der letzten Generation ja wenig Glück, zu Beginn abstürzen und auch hitzeproblem. Zudem finde ich die Qualität bei dji besser, man schaut ja das ein oder andere Video und ein Video loggen den ich regelmäßig sehe, nutzt noch die erste Osmo action und sowohl bei Nacht als auch bei Tag finde ich die Qualität der GoPro 10 zuletzt deutlich überlegen. So ein langzeiteindruck ist für mich deutlich aussagekräftiger als jeder unpack-youtube Video „test“

    • Langzeittests sollten die Norm sein und nicht nur kurze Tests nach dem Release. Früher gab es das ja mal bei Automagazinen. Und dann sollte man auch die Qualität eines Herstellers generell und Reparatursituation bewerten.

      Die meisten Internetbewertungen laufen so ab, Beispielhaft schrottiger Drucker:
      „Drucker günstig und toll.“
      „Druckt sofort unter Linux.“


      Nach 18 Monaten:
      „Drucker defekt. Ersatzteil gibt es nicht. Nie wieder X.“
      „Firmwareupdate blockiert Fremdherstellerpatronen.“
      „Macht komische Geräusche.“

      Und das sollte man dann auch in einer ewige Herstellerbewertung einfließen lassen. Und das über Firmenübernahmen und Umbennenungen weiterziehen. Was haben wir stattdessen:

      „Lieferung von Amazon ist schnell gekommen.“

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