DHL rät zur Weihnachtszeit von Bestellungen per Nachnahme ab

Das Logistikunternehmen DHL rät davon ab, zur Weihnachtszeit Waren per Nachnahme zu bestellen. Bei dieser Wahl, erfolgt die Bezahlung der Bestellung dann nicht per Vorkassen, sondern beim Empfang an der Haustür. Das gilt als sicher und kann für den Besteller Stress vermeiden, falls sich eine Lieferung durch den Händler verzögert. Allerdings könne sich dadurch laut einem Bericht des Sterns, der sich eben auf DHL-Sprecher beruft, die Auslieferung an sich verzögern.

So gibt DHL an, dass Nachnahme-Sendungen von Anfang November bis zum Absinken der Brief- und Paketmengen nach Weihnachten nicht mehr direkt an Privatadressen zugestellt werden. Stattdessen wandern sie direkt zum Abholen in nahegelegene Filialen. Damit wolle man die Zusteller in dieser besonders sendungsstarken Zeit entlasten. Im Übrigen gilt diese Verfahrensweise auch für Sendungen mit Zollbeträgen und Sendungen mit Nachentgelt.

Letzteres erklärt, warum ein mir nachgesendetes Paket, für das ich dann Nachporto zahlen musste, z. B. ebenfalls kürzlich ohne Zustellversuch direkt in der Filiale landete. Laut DHL biete es sich an, solche Pakete dann direkt an eine Filiale schicken zu lassen oder andere Zahlungsmethoden zu wählen.

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19 Kommentare

  1. Ich bin noch nie auf einen Händler gestoßen, der nicht die „horrenden“ Zusatzgebühren für Nachnamelieferungen an den Kunden weitergeben hätte. Dass diese Versandart genutzt wird, kenne ich in meinen Umkreis auch nur bei Ü65, die mangels Erfahrungen im Online-Kauf zu ängstlich sind, die anderen Verfahren zu nutzen.

  2. Irgendwann rät DHL bestimmt auch dazu, die Sendungen gleich direkt beim Empfänger abzuholen. Das entlastet die Zusteller dann noch mehr.

  3. Es muss natürlich heißen: „gleich direkt beim ABSENDER abzuholen“

  4. Bekomme ich dann von DHL den Betrag erstattet, den ich aufwenden muss um zur Filiale zu gelangen (Benzin, Zeitaufwand)?
    Die DHL macht Rekordgewinne und trotzdem soll es der Kunde ausbaden, dass die nicht genug in die Infrastruktur investieren?

    • @Mike: Wieviele Nachname-Pakete bekommst du denn so in der Woche?

      • André Westphal says:

        Kann aber eben auch so ärgerlich sein, wenns etwa durch Zollgebühren oder wie in meinem Fall einen Nachsendeauftrag so kommt. Ich musste da eh schon lange auf ein Paket warten, denn trotz Nachsendeauftrag ging es erstmal an meine alte Adresse und wurde dann im Zustellfahrzeug „umgelenkt“. Danach gings zurück zum Verteilzentrum auf den richtigen Weg, wurde dann aber eben an die Filiale geliefert.

        Dadurch war das Paket dank Irrweg und Lieferung in die Filiale über ne Woche unterwegs.

      • @Florian 2-3 pro Monat. Einige mich bei den meisten Gebrauchtkäufen auf Nachname. Und selbst wenn es nur 1 im Jahr wäre rechtfertigt es nicht, idie mangelnde Infrastruktur auf den Kunden abzuwälzen.

  5. Dienstleistung ist ein zusammengesetztes Hauptwort und besteht aus den Komponenten „Dienst“ und „Leistung“ – dienen – der Kundschaft nämlich – und leisten – nicht sich (als Unternehmen) sondern für die KundInnen etwas „leisten“ sind wohl Fremdworte – also für DHL ein zusammengesetztes Fremdwort….

    • Dafür braucht es aber auch Personal. Und das fehlt bekanntlich in quasi allen Berufsparten. Bei Paketdiensten kommt dann zu Weihnachten auch noch eine höhere Auslastung dazu.
      Bisschen Verständnis wäre da manchmal auch nicht verkehrt, als immer nur den eigenen Nachteil zu beklagen.

  6. Ach ja, Nachnahme, das kenne ich noch von Bestellungen in meiner Jugend und Kindheit, anfangs noch aus Katalogen. Meiner Erinnerung nach hat die Gebühr dafür in Grenzen gehalten und es war für mich selbstverständlich, Ware erst dann zu bezahlen, wenn ich sie tatsächlich auch in Händen halte.

  7. Bei Amazon sehe ich immer häufiger die Möglichkeit Produkte bei DHL abzuholen.

    Hat das mal jemand probiert? An sich hat Amazon in/bei DHL Versandzentren eigene Lager.
    Wahrscheinlich kann man gleich dort abholen.

    Zufällig Weise wohne ich direkt an einem DHL Verteilerzentrum (München Neuaubing)

    • Damit dürfte die Abholung in der Filiale oder in der Packstation gemeint sein.
      Für die Hauszustellung verlangen die Paketdienste von Kunden wie Amazon etwas mehr, weil es mehr Zeit pro Kunde kostet als wenn einfach alles auf einmal in die Packstation gepackt wird.

      Sieht man ja auch bei Amazon: Packstation oder Filiale ist kostenlos, Hauszustellung kostet extra oder man hat Prime

      • Nein, man kann tatsächlich extra den Reiter „Abholen“ anklicken teilweise. Hab ich auch schon gesehen, das steht wenn z.B. Amazon meint, man wäre in Stuttgart unterwegs.

  8. Service runter, Preise rauf!

    Umgekehrt wäre es ein toller Werbeslogan, aber so ein Armutszeugnis.

  9. Fuer mich als Zusteller sehe ich da keine allzu grosse Entlastung.

    In einer Stadt bin ich eh meist an den Adressen wo die Zoll-Nachnahmesendung auch gewesen waere unterwegs. Da werfe ich nun einen Zettel ein. naja… Dann muss ich auch noch an ne Postfiliale fahren, wo ich vielleicht sonst nicht hin muesste, weil ich sonst alles in Packstationen kriege. = Mehrarbeit + Stadt-/Berufsverkehr = Zeit im zaehen Verkehr die zur Zustellung fehlt. Stoert mich nicht, ist Arbeitszeit.

    Nunja, man koennte den Eindruck bekommen, die sparen einfach Personal bei den Kassen der Abrechnung, oder nehmen diesen Nebeneffekt gerne mit 😉

    Egal, mir als Zusteller isses eh alles Schnuppe. Dienst nach Vorschrift. Mehr nicht mehr…

    • Der Postbote says:

      Tach Kollege,

      bei uns heißt es das wir Sendungen mit Gebühren nicht benachrichtigen müssen, aber können falls wir der Meinung sind das es uns entlastet. In der Regel wird bei uns alles wie gehabt zugestellt.

      So unterschiedlich sind die Regelungen obwohl es ein Konzern ist..

  10. Bei den Filialschließungen der letzten Jahre eine spitzen Idee lol. Es funktioniert eben nicht an allen Enden einzusparen(trotz sprudelnden Gewinnen).

  11. … und sonst steht die Botin vor Dir und möchte z.B. 37,18 Euro haben – Passend! Versteht sich, weil Wechselgeld dürfen sie nicht mehr dabei haben… und ein Kartenlesegerät gibt man ihnen auch nicht.

    Nun mag es ja Menschen geben die auch 2022 noch jeden krummen Betrag von 1,- bis 100,- in jeder Cent-Abstufung zu Hause aus einem Geldbeutel ziehen können … ich war recht überrascht als man mir weder einen 50,- noch 2x 20,- hätte wechseln können – und nein, „behalten sie den Rest“ sehe ich dann aus Prinzip nicht ein, wenn sogar recht hohe Gebühren für Zollabfertigung aufgeschlagen werden, die ich nie beauftragt habe …

    … früher bin ich halt zum Zoll und habe das dort abgeholt – da konnte ich auch mit Karte bezahlen. FÜR MICH war das praktisch, weil der Zoll nur ein kleiner Umweg von der Arbeit ist. Ich würde das gerne selbst bestimmen können – geht aber nicht wirklich.

    Wenn so etwas also gleich zur Filiale ginge, würde ich persönlich das begrüßen – es erspart zumindest mir den Frust das Paket zu sehen und nicht zu bekommen, weil ich keine Münzen mehr habe (schon gar nicht genügend) und meine Karte nicht gewünscht ist…

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