Deutsche Bahn: Neues Design im ICE

Die Deutsche Bahn baut um. Der Innenraum der zukünftigen ICE-Flotte wird komplett neu gestaltet, so das Unternehmen. Mit neu konzipierten Sitzen, noch mehr Funktionalität, neuen Farben und modernen, langlebigen Materialien sollen Fernzüge eine zeitgemäße Ausstattung bekommen.

In vollen Zügen genießen können die Reisenden das neue Design erstmals im Dezember 2023 im 17. Zug des neuen ICE 3neo. Ab diesem Zeitpunkt wird diese Ausstattung in alle neu beschafften Fernverkehrszüge eingebaut.

Die neuen Sitze sind laut der Deutschen Bahn als persönlicher Rückzugsort konzipiert: Eine harmonische Formgebung, moderne Materialien wie Holzdekor und Bezüge aus hochwertigem Gewebe mit 85 Prozent Wollanteil in nuancierten Farben bestimmen das neue Erscheinungsbild.

Für die Sitzbezüge sind warme Grautöne in der 1. Klasse vorgesehen, Blautöne in der 2. Klasse und Burgundy im Bordrestaurant. Mehr Funktionalität bieten Elemente wie eine Tablet-Halterung oder Kleiderhaken in jeder Rückenlehne.

Bildquellen: Deutsche Bahn AG / Max Lautenschläger

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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37 Kommentare

  1. Die Bilder sehen schon sehr schön aus. Ich hoffe, dass die später dann auch so in der Realität aussehen werden.

    • Ehrlich gesagt kann ich mir das nicht vorstellen. Nicht einmal in der 1. Klasse gibt es so viel Beinfreiheit, wie auf dem dritten Bild zu sehen ist. Viel wichtiger als die Sitze finde ich persönlich eine schlaue Konzeption der Ablageflächen, die nicht im Kopfbereich sind. Das ist aktuell einfach nicht transparent gelöst.

  2. Es wird ab sofort in alle neuen Eingebaut, die Auslieferung der ersten ist halt erst im Dezember nächsten Jahr…

  3. Na, mir fehlen die vollen Züge von Leuten auf den Bildern.
    Das ist Realtitätsfremd 😀

    Außerdem wünsche ich mir auch mehr Stellplätze für Fahrräder 😛

  4. Wollen die mich komplett verarschen? Muss zweimal die Woche Zug fahren und weiß nie ob er wirklich kommt, die Hälfte fehlt oder die Strecke überhaupt so gefahren wird. Was interessieren einen bei derartigen Problemen die Inneneinrichtungen?

  5. Endlich zwei Steckdosen zwischen Sitzen der 2. Klasse. Alles was zählt.

    • ChuChuBahn says:

      Auf welchem Bild erkennst du das? Das Bild mit dem Holz und der Mittelkonsole ist die erste Klasse. 🙂

  6. „In vollen Zügen genießen können die Reisenden das neue Design erstmals […] “

    Der ist gut!

  7. Interessant wären ja auch Fotos aus der zweiten Klasse und nicht nur aus der ersten.
    Besonders ergonomisch sehen die Sitze allerdings nicht aus und erinnern zumindest mich an die Sitze von Flixtrain.

  8. Ich empfehle 70er Retro!! 🙂

  9. „In vollen Zügen genießen können die Reisenden das neue Design erstmals im Dezember 2023…“

    No pun intended, was? 😉 😀

  10. Wow, nach Zügen die nicht funktionieren gibt es bald schöne Züge mit noch mehr Technik, die auch nicht funktionieren.

    • Es fahren jeden Tag hunderte Züge durch Deutschland, würden diese alle nicht funktionieren, glaube ich wüsste man davon. Die Bahn ist absolut nicht zuverlässig in vielen Bereichen. Aber letztendlich liegt das vor allem daran dass wir alle Züge, Nah, Fern und Güterverkehr auf ein Streckennetz packen. Fährt der langsamere Zug wegen irgendwas verspätet, hängt der ice dahinter. Das hat aber die Bahn nicht entschieden, sondern unsere Poltik vor einigen Jahrzehnten. Die Länder in denen Bahnfahren funktioniert, habe alle eigene Hochgeschwindigkeits und Güternetze zusätzlich zu den Nahverkehrsnetzen. In Japan gibt hat bspweise im Grunde jedes Bahn Unternehmen ein eigenes Schienennetz.

      • Goreaction says:

        Umsetzung hier leider nicht möglich, weil irgendwo wieder ein seltener Frosch auftaucht und man deswegen eine Bürgerinitiative ins Leben ruft.

      • Also ich fahre zwei mal die Woche mit dem ICE durch Deutschland.

        Es ist bisher nur zwei mal vorgekommen, dass alles wie geplant geklappt hat.

        Die durchschnittliche Verspätung beträgt 40 Minuten. In den DB App lesen sich Bemerkungen wie „Verfügbarkeit der Gleise eingeschränkt“, „Reperatur am Zug“, „Tür-Störung“, „Fehlendes Personal“, „Reperatur an der Weiche“, etc.pp

        • DragonHunter says:

          Klar, die Probleme sind ALLE von DB hausgemacht:
          Keine Personalreserven, miserable bis gar nicht vorhandene Wartung, ständig Sonderwünsche bei Zugbestellungen, sodass im Kern Beta-Hardware auf den Schienen landet, viel zu knapp bemessene Fahrpläne, viel zu wenig ausgebautes Schienennetz…
          Das ist klassische Fehlplanung… Das kommt leider davon, wenn man ein Infrastruktur-Unternehmen an die Börse bringen will. Infrastruktur war, ist und wird IMMER ein Zuschussgeschäft bleiben, da kann man keine Rendite rausholen… Das rafft man in Dtld. aber nicht…

          Und sich (besser) funktionierende Systeme aus anderen Ländern absehen, kann man in Dtld. nicht. Man muss es selbst verpfuschen und dann nicht aus den Fehlern lernen.

  11. Interessant wären Aussagen zur Weichheit bzw. Federung der Sitze, zur Verstellbarkeit, Beinfreiheit (war wohl auf den Fotos zu sehen, aber muß man „erfühlen“), zur Geräuschdämpfung gegen Außen- und Innenlärm, Ablageflächen auch für größeres Gepäck sitznahe und nicht außerhalb jeder Sichtkontrolle … muß ich fortfahren ? neue Farben sind Pillepalle , das ist wie Mode auf dem Laufsteg. Was für Blondchen. Komfort sieht man nicht , den spürt man , mit dem Hintern, dem Rücken, dem Kopf . Den Armen auf den Lehnen und den ausgestreckten und abgestützten Beinen. Das sind keine S-Bahnen für ein Viertelstündchen, das sind Reisezüge für Langstrecke. Ich war in den späten 70ern bzw. frühen 80ern Internatsschüler und kenne lange – damals gut fünf Stunden – D-Zug-Fahrten aus eigener Erfahrung. Sechser-Abteil, Platz für Koffer und handgepäck auf zwei Ebenen über jedem Sitzplatz, Fenster zum Öffnen statt übersteuerter Klima-anlage , Sitze die gepolstert waren und Federkern hatten und wenn der Sitz gegenüber nicht benutzt wurde konnte man mit Schuhe ausgezogen auch mal die Füsse auf dem Platz gegenüber ablegen. So hielt ich es gut fünf Stunden mit riesenkoffer für die Wäsche zu hause aus. heute eingepfercht in Sitze die für schmalhüftige Asiaten konzipiert sind und nicht für ein, verzeihung die Damen, gestandenes mannsbild das nun mal etwas breiter ist , Großraum mit zig schwatzenden, schmatzenden, schnarchenden, müffelnden , hustenden telefonierenden mitreisenden, ohne Möglichkeit ein Fenster zu öffnen auf Gedeih und Verderb der Temperatureinstellung eines Rachefeldzugs der Klimatechnik an der menschheit ausgeliefert und das dann auch im ICE , also einem Langstreckenzug auch noch bald im Doppelstockwagen ????? _Das soll zeitgemäßer Reisekomfort sein_???? na danke, das können dann auch ein paar mickrige Steckdosen nicht mehr retten. Ach ja: kein Speisewagen mehr, kein Lösen von karten an bord beim Personal mehr … Deutsche Bahn und echter Reisekomfort sind Fremdworte. Fernzüge mit Sitzkomfort und Platzangebot auf S-Bahn-Niveau, aber mit WLAN? und tollen Farben an den Wänden? Ich glaube sowas nennt man Bling-Bling. Danke von einem vielreisenden.

    • Hi Andreas,

      wenn sie sich ein Handy zulegen können Sie sich ihre Tickets von überall aus der Welt ziehen. Sogar noch im Zug. Sollten sie mal ausprobieren 🙂

      • Klar, ist wie in vielen anderen Bereichen des lebens: ich soll mein eigener Schaffner, Kartenverkäufer, Bankbeamter , Versicherungsmakler, Wasser-, Gas- und Stromableser sein. Irgendwann werde ich mich im krankenhaus auch noch per Smartphone selber operieren müssen . SBK = Selbstbedienungskrankenhaus, eine sehr zum Nachdenken anregende Nummer eines 60er-jahre Programms des Düsseldorfer Kom(m)ödchens. damals dachte man noch an kabarettistische übertreibung , alle sollen alles selber machen um Personal zu sparen. Tja, und ? ist vieles schon wahr geworden – alles soll man selber machen. Ich will bedient weerden von Menschen wie ich das gewohnt bin. Ich will nicht die Arbeit aufgebürdet bekommen die viele jahrzehnte lang andere , dafür ausgebildete menschen gut und zuverlässig erledigt haben. Alles selber machen müssen und das dann noch als „modernisierung“ verkauft bekommen ist ein Riesenbetrug- an den Arbeitsplätzen die alle weggefallen sind und an dem allgemeinen Komfortverlust den wir seit jahren im Bereich Dienstleistung erfahren mussten. Nicht nur die Sitze in den Bahnen wurden härter … der Ton, das allgemeine miteinander und eben die Bereitschaft dienstleistungen anzubieten und die Menschen nicht auf „do it yourself“ per „Digitalisierungsfortschritt“ (???) zu verweisen haben eine Härte ins Leben gebracht die sich sehr unschön anfühlt. Aber das sind für einen Technik-blog vielleicht schon zu philosophische Gedankengänge …

    • ChuChuBahn says:

      Kein Speisewagen? Ach deswegen das neue Design für den Speisewagen. Logisch.

      • Hallo chuChuBahn , beim ICE – aber auch der IC ist ein Fernreisezug … allenfalls noch bordbistro , aber mit em Speisewagen wie man sie bei der Einführung des IC hatte kein Vergleich . Und als ich noch als Internatler pendelte gab es auch auf D-Zugstrecken Speisewagen.

    • Bin auch lange gependelt … und aus eigener Erfahrung kann ich sagen das zumindest beim IC/EC/IR es eigentlich bei jeder neueren Generation unbequemer und größtenteils unpraktischer wurde. (Ausnahme sind vmtl. die IR der 90er Jahre … die waren damals schon komisch und sehr unbequem)

      Das Problem ist das die Bahn and den Vielfahrer (Pendler) wenig bis nix verdient.

  12. Schrecklich. Da würde ich mich nicht freiwillig reinsetzen. Vor allem immer diese Bucheoptik, warum? Sieht total versnobt und kindisch aus

  13. „Rachefeldzug der Klimatechnik an der Menschheit“. Großartig.

  14. Die Sitze sehen ziemlich unbequem aus. Die relativ kurze Sitzfläche ergibt zwar ein optisch großzügigeres Raumgefühl und ist sicherlich praktischer beim Platznehmen, aber zum Sitzen ist sie es nicht.

    Ich würde martin zustimmen: mit jeder neuen Generation der letzten Jahre wurde schlechter – egal ob ICE/IC/EC/Regio. Und ich bin bis Corona auch jahrelanger Pendler gewesen.

    Klar, man könnte auch erst dann meckern, nachdem man das Produkt selbst getestet hat. Aber…

    1) jahrelange Bahnerfahrung spricht dagegen
    2) wenn etwas aussieht wie eine Ente, läuft wie eine Ente und quakt wie eine Ente – wird es eine Ente sein. Ein anderes Ergebnis würde überraschen…

  15. Was hat die Bahn für Sorgen! Mir würde Pünktlichkeit und mehr Radplätze ganz pragmatisch weiterhelfen. Neue Sitzpolster helfen da nicht!

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