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De’Longhi PrimaDonna Soul im Test: Viele Komfortfunktionen und mit einer App ausgestattet

Kaffee geht uns alle an! Nun ja gut, nicht jeder mag das dunkle Gesöff. Doch ich könnte heutzutage nicht mehr ohne. Bislang gab es bei mir auf Arbeit immer die Möglichkeit, auf einen Kaffeevollautomaten zuzugreifen, Marke De’Longhi, ein altes und lautes Modell allerdings noch, der Kaffee dafür absolut lecker. Für daheim sollte so eine Anschaffung nun auch anstehen. Der Technik-affine Schreiberling in mir wollte allerdings gern etwas mehr Spielerei dabei haben – so etwas wie eine App-Anbindung war durchaus interessant.

Allzu viele Hersteller gibt es allerdings derzeit nicht, die einen Kaffeevollautomaten mit App-Anbindung anbieten. Da gibt es was von Phillips aus der Saeco-GranBaristo-Reihe, aber auch der bekannte Hersteller De’Longhi hat hierfür Geräte im Sortiment. Dort war man dann auch bereit, uns das neue Modell „De’Longhi PrimaDonna Soul“ für einen ausgiebigen Test zur Verfügung zu stellen. Dieser verfügt nicht nur über eine eigene App zum Aus-der-Ferne-Kaffeekochen, sondern besitzt auch die sogenannte Bean-Adapt-Technologie, mit der sich der Automat optimal auf die von euch präferierte Bohne einstellen und somit noch mehr Geschmack herausholen soll.

Hier erst einmal die blanken Fakten zur Ausstattung:

  • Abmessungen (B x T x H in cm): 26,2 x 48,5 x 39
  • Doppio+: ja
  • Gewicht (kg): 13
  • Spannung/Frequenz (V~Hz): 220-240V 50/60Hz
  • Eingangsleistung (W): 1450
  • Farbe: Metall
  • Display: hochauflösendes 4,3“–TFT-Touchdisplay
  • Fassungsvermögen Wassertank (l): 2,2 Liter
  • Kapazität Bohnenbehälter (g): 500 g
  • Pumpendruck (bar): 19
  • Long-Coffee-Funktion: ja
  • Aromakontrolle: ja
  • Automatische Reinigung: ja
  • Automatisches Scheibenmahlwerk: ja
  • Abschaltautomatik: ja
  • Bean Adapt Technology: ja
  • Kaffeebohnen & -pulver: ja
  • Tassenabstellfläche: ja
  • De’Longhi LatteCrema System: ja
  • Entkalkungs-, Reinigungs- und Spülprogramm: ja
  • Energiesparfunktion: ja
  • Netzhauptschalter: ja
  • Programmierbare Einschaltung: ja
  • Programmierbare Wasserhärte: ja
  • Schneller Dampf: ja
  • Abnehmbare Abtropfschale: ja
  • Herausnehmbare Brüheinheit: ja
  • Herausnehmbarer Wassertank: ja
  • Auswahl für eine Tasse: ja
  • Auswahl für zwei Tassen: ja
  • Stand-by-Funktion: ja
  • Thermo-Milchbehälter: ja
  • Wasserfilter: ja
  • kostenlose App zur Wartung, zum Kochen von Kaffee und mehr
  • Bean-Adapt-Technologie zur Personalisierung der Maschineneinstellungen entsprechend Ihrer Bohnen
  • Cremiger, dichter, lang anhaltender Milchschaum bei der idealen Temperatur mit dem automatischen LatteCrema-System
  • Bis zu 21 Getränke auf Knopfdruck
  • Kaffeekannenfunktion (passende Glaskanne im Lieferumfang enthalten)
  • Preis: zwischen 1.199 und 1.299 Euro, in vier leicht unterschiedlichen Versionen verfügbar

Als der Postbote das Paket anlieferte hatte ich schon ein wenig Mitleid mit ihm. Mitsamt Verpackung und allem Drum und Dran kommt der PrimaDonna Soul auf nicht ganz 18 Kilogramm Liefergewicht. Der Automat für sich wiegt knapp 13 kg. Im Lieferumfang befinden sich neben dem Automaten auch reichlich Anleitungsmaterial in zahlreichen Sprachen, der Einsatz für den Entkalkungsprozess, ein Bürsten-/Schaberwerkzeug für die Reinigung, ein Entkalker für den ersten Entkalkungsvorgang, eine Glaskanne für einen Liter Kaffee (nicht in allen Versionen enthalten) und eine Schablone zum Bestimmen der gewählten Bohnensorte (wird für Bean-Adapt benötigt).

Ein Bekannter hatte mir geraten, gleich zu Beginn erst einmal dafür zu sorgen, dass der richtige Wasser-Härtegrad im Automaten eingestellt wird, damit dieser sich entsprechend einstellen kann. Hierfür befindet sich im Lieferumfang auch ein kleiner Teststreifen, mit dem ich flugs herausfinden konnte, dass Stufe 2 für uns die ideale Einstellung ist. Mit diesem Wissen schaltete ich dann also den Automaten erstmals ein und wurde von einer einfachen Schritt-für-Schritt-Anleitung durch den Einrichtungsprozess bin hin zum ersten Spülvorgang angeleitet. Das Ganze ging relativ schnell vonstatten, die große Reinigung mitsamt mehreren Spülvorgängen benötigt dann später allerdings knapp eine Stunde. Bis dahin dauerte es dann ja aber auch noch ein wenig.

Ein Einführungsvideo erklärt relativ zackig die wichtigsten Handgriffe im Umgang mit dem Automaten. Zum Glück lässt sich dieses Video später jederzeit noch wieder über die Einstellungen abrufen. Die Soul arbeitet mit einem Scheibenmahlwerk, welches gegenüber Kegelmahlwerken den Vorteil hat leiser zu arbeiten. Als „leise“ würde ich den Mahlvorgang dann aber dennoch nicht beschreiben. Hierzu habe ich weiter hinten im Bericht dann aber auch noch ein Video vorbereitet.

Der PrimaDonna Soul beherrscht insgesamt 21 Heißgetränke, darunter Klassiker wie Espresso, Caffe Latte, Latte Macchiato oder auch der Americano. Natürlich dürft ihr hier auch einfach heißes Wasser oder heiße Milch aufkochen, bei Bedarf lässt sich auch die kleine mitgelieferte Kanne mit rund einem Liter Kaffee füllen. De’Longhi bietet auch einen eigenen Kaffeebecher (Mug) mit an, der sich hier leider nicht mit im Lieferumfang befunden hat. Für diesen gibt es dann im Menü eine eigene Option, womit ihr den Becher mit einer Coffee-to-go-Mischung füllen dürft.

Ich werkelte also ein paar Tage mit dem Automaten herum, probierte sehr viele der angebotenen Gertränkevarianten aus und stellte fest, dass ich zumindest mit der Wahl des Mahlgrads schon sehr zufrieden sein konnte. Meine Frau beschwerte sich lediglich darüber, dass ich die Stärke des Kaffees in meinen Einstellungen ein wenig zu hoch für ihren Geschmack eingestellt hatte. Dafür gibt es aber auch hier eine Profil-Funktion, mit der sich fünf unterschiedliche Profile anlegen lassen, welche ihr später in der App auch noch zusätzlich umbenennen und die jeweilige Profilfarbe festlegen dürft.

Der Geschmack variiert hier natürlich immer ganz klar nach der gewählten Bohne und den von euch gewählten Einstellungen. Der Mahlgrad lässt sich bei der Soul nicht über ein Stellrad im Bohnenschacht anpassen, sondern wird ganz einfach über das Menü des Automaten am Touchdisplay eingestellt. Wir verwenden hier die voreingestellte mittlere Stufe 3. Fünf Stufen gibt es insgesamt. Für die Hitze im System und die optimale Brühtemperatur, sowie die Dampfzubereitung für die Milchgetränke sorgt das elektronische Thermoblock-System im Inneren der Maschine.

Hier auch gut zu erkennen: Der Automat ist ein kleiner Staubmagnet

Die kostenlose Coffee-Link-App des Herstellers bietet allerhand Optionen, um aus der Ferne (oder aus dem Wohnzimmer heraus) Kaffee vom Automaten zubereiten zu lassen. Ich habe hier allerdings immer das Problem, dass sich mir der konkrete Sinn dahinter nicht ganz erschließen will. Es muss dauerhaft ein für das jeweilige Getränk (die Milch-/Kaffee-Menge ist in der App genauso wie über das Display einstellbar) passendes Behältnis unter der Ausgabe stehen. Schaltet sich der Automat zwischendurch ab, was optional nach 15 Minuten, 30 Minuten, 1 Stunde oder 3 Stunden passieren kann, dann wird dieses Behältnis aber auch gleich für den kurzen Reinigungsvorgang benutzt, um nach einem anschließenden Neustart und weiterem Reinigungsvorgang dann mit noch mehr heißem, schmutzigen Wasser gefüllt zu sein.

Ergo nützt mir die App dann eher, um meine Favoriten-Getränke bequemer personalisieren zu können, was aber im Grundsatz auch über das Touchdisplay möglich ist. In der App gibt es außerdem Wartungstipps. Ihr könnt erkennen, in welchem Gesamtzustand sich euer Automat befindet und ihr dürft in den Rezeptideen der Community umherstöbern und euch optional auch deren Ideen für später speichern.

Die ersten Verbindungsversuche zwischen App und Automaten waren dann leider auch nicht ganz so einfach. Beim vierten Versuch erkannte die App dann aber das Gerät. Leider kann ich die App jederzeit (auch von unterwegs aus) starten und bekomme immer suggeriert, dass sich der Automat im Betriebszustand „Bereit“ befindet – selbst wenn dieser eigentlich ausgeschaltet ist.

So lässt sich nicht immer sofort erkennen, ob ich den Automaten überhaupt per App bedienen kann oder nicht. Das Einstellen der Getränke-Daten und das anschließende Kochen funktioniert aber ansonsten beides sehr flott und komfortabel.

Hier im Video lässt sich ganz gut hören, dass die De’Longhi PrimaDonna Soul trotz Scheibenmahlwerks keineswegs flüsterleise arbeitet. Wer allerdings den Umgang mit Automaten mit Kegelmahlwerk kennt, der wird sich über die Lautstärke dieses Automaten hier freuen.

Eines der wichtigsten Kriterien beim Kauf eines Kaffeevollautomaten war für mich die Art und Weise, wie einfach/schwer dieser im Alltag zu reinigen ist. Der PrimaDonna Soul beherrscht natürlich ein eigenes Spülprogramm, das die Leitungen und Co. durchspült. Außerdem gibt es das Entkalkungsprogramm, das dann deutlich länger benötigt und logischerweise einen entsprechenden Entkalker braucht. Das Spülen geht recht flott, das Entkalken benötigt dann gut eine Stunde und ihr solltet für diverse Handgriffe in der Nähe des Automaten sein.

Nun sollte der Automat aber im Alltag recht regelmäßig gereinigt werden. Hier ist der modulare und logische Aufbau der einzelnen Baugruppen der Soul positiv hervorzuheben. Alle für die Reinigung relevanten Teile lassen sich problemlos erreichen und ausbauen, es bedarf hierfür keiner Werkzeuge. Die Brühgruppe erreicht ihr über eine Serviceklappe hinter dem Wassertank. Auch wenn viele der Teile spülmaschinenfest sind, empfiehlt es sich, diese in klarem Wasser zu reinigen.

Den Auffangbehälter für die Pucks (die zusammengepressten Kaffeereste) spüle ich dann immer noch mit ein wenig Spülmittel aus. Kaffeepulverreste sind hier und da in den Ecken zu finden, da langte bisher immer der Staubsaugerschlauch zum Entfernen. Den Milchbehälter mitsamt der einzelnen Bauteile spüle ich einmal täglich mit klarem Wasser aus, der Behälter wird dann alle paar Tage zusätzlich mit Spülmittel gereinigt, damit hier nichts gammelt.

Apropos gammeln: Die Brühgruppe solltet ihr regelmäßig reinigen, wenn nicht sogar täglich (wichtig hier: OHNE Spülmittel, weil sonst die Schmiermittel entfernt werden). Hier kann es relativ schnell zu Schimmelbildung kommen, von der ihr dann unter Umständen viel zu spät etwas mitbekommt. Bezüglich der Milchzubereitung heißt es vom Hersteller: „Nach jeder Zubereitung werden alle Teile, die mit Milch in Berührung kommen, automatisch gereinigt.“

Dann gibt es da aber ja auch noch die sogenannte Bean-Adapt-Technologie, mit welcher der Hersteller in Verbindung mit der PrimaDonna Soul sehr ausgiebig wirbt. Ich habe in den ersten Tagen bewusst darauf verzichtet, jenes Feature einzurichten, wollte den Kaffee erst einmal „pur“ genießen, ohne irgendwelche Optimierungen. Bean Adapt basiert darauf, dass ihr anhand einer mitgelieferten Karte erst einmal herausfiltern müsst, welchem Röstgrad die von euch gewählte Bohne entspricht und sollt dann auch noch angeben, wie sich diese zusammensetzt. Die notwenigen Informationen können dabei der Verpackung der Bohnen entnommen werden. Damit ihr später auch gut je nach Bohnenwahl zwischen den einzelnen Bean-Adapt-Settings wechseln könnt, dürft ihr in der Einrichtung derer auch einen Namen vergeben und ein Bild der Kaffeesorte/-verpackung hinterlegen.

Nach mehreren Versuchen musste ich allerdings feststellen, dass zumindest hier immer nur in der jeweiligen Brühtemperatur unterschieden wird, nicht aber im Mahlgrad oder in anderen Einstellungen. Wie mit Bean Adapt geworben wird, hätte ich eher angenommen, dass dort noch weitaus mehr angepasst wird. Eventuell passiert ja tatsächlich noch ein wenig Magie im Hintergrund, von der man aber als Nutzer wenig bis gar nichts mitbekommt – hierfür bin ich dann wohl aber zu wenig Kaffee-Experte. Was mir beim Kochen der Getränke aber unabhängig von den Einstellungen sehr positiv auffiel, ist die Brühgeschwindigkeit. So muss ich nie wirklich lange auf meinen Caffe Latte oder Cortado warten. Wenn ich noch einen Schuss extra Kaffee haben möchte, kann ich dies am Ende über die Schaltfläche „Extra“ im Display tun. Per Doppeltippen einfach zwei Cappuccino erhalten funktioniert hier leider nicht.

Wo wir gerade bei Problemen sind: Meine Frau beschwerte sich die Tage, dass sie beim Zubereiten eines Latte Macchiato dahingehend Probleme bekam, als dass der Automat zwar mit dem Ausgeben der heißen Milch angefangen hatte, dann aber das Getränk beim Ausschenkens des Kaffees abbrach, weil es dem Automaten an Bohnen fehlte. Jene Info wäre vielleicht vorm Zubereiten ganz praktisch gewesen, so wie der Automat auch immer fein darauf hinweist, welche Einstellung für den Milchschaum (kein, wenig, viel) ihr für welches Getränk einstellen solltet.

Fast vergessen: Der PrimaDonna Soul besitzt auch ein Einfüllfach für Pulverkaffee mitsamt Dosierlöffel, falls ihr mal genug von der guten Bohne habt oder noch Reste im Küchenschrank rumstehen habt. Nein mal im Ernst, das Fach wird vermutlich kaum jemand wirklich nutzen, es ist aber zur Not vorhanden. Schön hierbei: Den Einfülltrichter kann man einfach herausnehmen, sodass dieser auch problemlos gereinigt werden kann. Aufgrund der Hitzedämpfe, die hier regelmäßig entstehen, klebt das Kaffeepulver dann ansonsten doch überall.

Was bleibt mir nun also am Ende zur De’Longhi PrimaDonna Soul zu sagen? Mit einem Preis von aktuell mindestens 1.200 Euro leistet man sich hier definitiv kein günstiges Gerät. Dafür bekommt man dann aber auch ein Gesamtpaket, bei dem sowohl für den Laien als auch für den Umrüster (von einem anderen Automaten) ausgesprochen viel richtig gemacht wird. Die Einrichtung ist simpel, die Bedienung selbsterklärend und die tägliche Reinigung ein Klacks. Auch wenn es sich bei der Soul nicht unbedingt um die leiseste Maschine handelt, so arbeitet sie mit seinem Scheibenmahlwerk leiser als viele andere Geräte. Die Verarbeitung des Geräts ist meiner Meinung nach sehr hochwertig. Die Metalloberflächen neigen allerdings ein wenig dazu, Fingerabdrücke anzuziehen.

Der Wassertank lässt sich hier komfortabel nach vorne herausziehen. Nach oben oder zur Seite heraus wäre je nach Standort ungeeignet. Die Warmhalteplatte oben auf dem Automaten funktioniert leider nur passiv, ihr müsst also schon ein paar Getränke zubereitet haben, damit dort zum Warmhalten ausreichend Temperatur ankommt. Die App bietet viele Optionen, mir fehlt allerdings der richtige Mehrwert und es wäre schön, wenn die App auch darauf hinwiese, wenn der Automat gerade gar nicht eingeschaltet ist. Die Bean-Adapt-Technologie weiß ich ehrlich gesagt noch nicht so richtig einzuschätzen.

Ich bin der Meinung, dass der Kaffee nach dem Einrichten von Bean Adapt intensiver schmeckt. Das kann aber auch pure Einbildung sein, weil ich es einfach erwarte. Wenn sich tatsächlich nur die Brühtemperatur je nach Bohne ändert, dann wundert es mich schon, warum ein Unternehmen so viel Werbung für die Technologie macht. Selbstverständlich ist die Temperatur für einen Kaffee enorm wichtig, doch auch der Mahlgrad und viele weitere Einflüsse entscheiden dann am Ende über dessen Geschmack.

Meinen positiven Eindruck von der PrimaDonna Soul verändert das allerdings nicht. Hierfür macht mir der Automat einfach zu viel richtig. Wer also eh in dem Preissegment auf der Suche sein sollte, der kann sich im Elektrofachhandel seines Vertrauens sicherlich die vier Modelle zeigen und vor allem vorführen lassen. Einen Blick solltet ihr auf jeden Fall riskieren!

De'Longhi PrimaDonna Soul ECAM 612.55.SB Kaffeevollautomat mit Milchsystem & Bean Adapt Technologie,...
  • EINFACHE BEDIENUNG: Großes 4,3 Zoll TFT Farbdisplay und 18 vorinstallierte Rezepte auf Knopfdruck: Espresso, Long Coffee, Doppio+, Cappuccino, Latte Macchiato, heiße Milch uvm.
  • LATTECREMA-SYSTEM: Patentiertes Milchaufschäumsystem für besonders cremigen, feinporigen Milchschaum für den perfekten Cappuccino – die Reinigung erfolgt automatisch per Drehregler
  • AUTOMATISCHES EINSTELLEN DER MASCHINE: Mit der Bean Adapt Technologie und der kostenlosen „Coffee Link“ Smartphone App ermittelt die Maschine die optimalen Einstellungen für die gewählte...

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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41 Kommentare

  1. Danke für den ausführlichen Test. Es ist schön auch mal über was anderes als das hundertste neue Telefon innerhalb von 2 Monaten zu lesen

    Frage: In welche Richtung wird die Brühgruppe denn herausgezogen? Nach vorne, deutlich oder hinten raus? Ist (für mich) wegen Aufstellort wichtig.

  2. Ein guter Test. Danke. Mein Fazit für mich ist, das dieses Gerät überflüssige Spielerei ist.
    Technisch unterscheidet sich das Gerät nur in dem Display und der App Geschichte von meiner gewöhnlichen Delonghi Ecam.
    Das ist jetzt nicht verkehrt. Die Brühgruppe und Mechanik ist altbewährt und zuverlässig. Meine Maschine macht seit 6 Jahren zuverlässig Kaffee.
    Repariert werden musste bisher auch nur der Drucksteller (hieß glaub ich so), der schlicht durchgerostet war. Und einmal musste ich die Kiste zerlegen um den Überlauf zu reinigen.
    Auf die Milchgeschichten und Appanbindung kann ich verzichten. Zum einen hat man irgendwann keine Lust mehr auf die Reinigung und zum anderen soll die Maschine Kaffee machen. Viel Kaffee. Schwarz, stark und vorallem schön lecker. Junge!

    Ob einem die Spielereien und die Milchoptionen die 1200€ wert sind, muss man selbst wissen. Die mechanisch identische und rudimentäre Ecam 23.420.SB um die 450€ ist für reine Kaffeetrinker eine günstigere Alternative.

  3. Und der Kaffee ist immer zu kalt, egal wie man die Maschine einstellt, besonders bei Mich-Mix-Getränken. Hier sind Saeco und Jura weit voraus

    • Wird die Milch bzw. der Milchschaum nicht erwärmt, das ist doch das mindeste ?

      • Der wird natürlich erhitzt 🙂 Ansonsten wäre das auch in der Tat recht eklig in der Mischung. Ich empfinde den Caffelatte als sehr warm, aber nicht heiß. Da gebe ich Recht, aber die anderen Milchmischungen kommen hier zumindest sehr heiß in den Becher/ ins Glas

    • Wir haben auch eine De’Longhi.

      Mein Bruder stellt die Tasse Café nach der Zubereitung grundsätzlich nochmal in die Mikrowelle, damit ihm der Café heiß genug ist…

      • Aber sorry, das ist doch dann Schrott die Maschine, wenn die Getränke nicht heiss raus kommt. Kaffee sollte mit ca 85°C aus der Maschine kommen. Zum trinken ist das zuviel, optimale Trinktemperatur ca 67°C, da entfaltet Kaffee seine Aromen am besten.
        LatteM oder Milchkaffee aus meiner Maschine kann man nicht direkt trinken, der ist zu heiss.

        • Kaffeetemperatur stimmt einigermaßen, aber bei der Milch ist Vorsicht geboten, die bitte nicht zu heiß (im Kopf habe ich da ungefähr 65°C). Anstatt das fertige Getränk zu erhitzen würde ich mal die Tasse vorwärmen (zum Test mit kochendem Wasser). Das heißeste Getränk bringt nichts, wenn zwischen Tassenfüllung und Trinken erstmal die kalte Tasse erhitzt werden muss. Der Wärmeübergang kann vermieden werden.

        • Da stimme ich dir zu. Ich würde die Maschine auch nicht mehr kaufen.

          Hinzu kommt noch, dass sie innerhalb der Garantiezeit zwei Mal in Reparatur war, beide Male, weil die Milchschaumzubereitung nicht mehr funktionierte.

  4. Stellt die APP auch die Tasse unter die Maschine und bringt die einem zum Sofa – daher ist ein APP-Steuerung an einer Kaffeemaschine für mich der größte Schwachsinn aller Zeiten.
    Meine Jura hat auch eine App-Funktion, da kann sogar komplette Bestelllisten mir erstellen, die die Maschine dann nacheinander zubereitet – aber die Tassen muss ich immer noch drunter stellen, dann kann ich auch den Knopf für Kaffee, LatteM und Co. selber drüber.

  5. Sagt einem De’Longhi denn mittlerweile, dass sich für die nächste Tasse Kaffee zu wenig Wasser im Tank befindet oder bekommt man einfach nur eine halbe Tasse. So handhabt meine Ecam dies nämlich. Das ist mit das ärgerlichste an der Maschine.

    • Ich kam bisher noch nicht in die Bedrängnis, weil ich immer rechtzeitig nachfüllen konnte 😀 Der Automat informiert aber auch über einen zu niedrigen Wasserstand.

      • Ist ja wohl da smindeste, das die Maschine bei zu wneig Wasserstand eine Meldung gibt und auch den Kaffeebezug sperrt – meine macht das zumindest.
        Wenn zu wenige Wasser im Tank ist wird alles gespert und am Display gemeldet, wenn zuwenig Kaffeebohnen oder zu wenig Milch im Tank sind, werden die entsprechende Kaffeesorten, wo diese Sachen benötigt werden, gesperrt.
        Das erwarte ich einfach von einem Vollautomaten.

        Die blockiert sogar, wenn man die Aufforderungen zur Reinigung oder Entkalkung ignoriert, da wird nach 20 weiteren Tassen alles gesperrt – zum Schutz der Maschine.

      • Sorry, ich hatte mich nicht präzise genug ausgedrückt.
        Wasserstand ist okay, ich drücke auf Kaffee und die Maschine startet die Herstellung. Während der Kaffee in den Becher läuft unterschreitet der Tank die Mindestfüllstandshöhe. In diesem Fall stoppt die Maschine den Auslauf und die Tasse ist halb voll. Also warnt die Maschine da vor?

        • Wie bereits erwähnt ist mir das bisher nicht passiert, beziehungsweise nein, hatte ich dieses Problem bislang nicht. Selbst wenn der Wasserstand niedrig war, kam entweder die Meldung, dass ich nachfüllen müsse oder aber ich konnte mir noch eine Tasse ziehen

  6. Ich trinke meinen Kaffe schwarz, keinen Espresso, nein schwarzen Kaffee. Dazu benötige ich keine App, und schon gar nicht mehrere Milchzubereitungen. Wer laufend andere Kaffeespezialitäten trinkt und seinen Gästen eine Vielzahl von Kaffeerezepten bieten möchte, darf das gerne kaufen.

    Für Interessenten ist die Rezession natürlich sehr informativ und auch die Aufgabe.

    Trotzdem frage ich mich, wer benötigt diverse Kaffeezubereitungen, man hat doch den einen Gusto?

    • Du solltest nicht von dir auf andere schließen. Ich nutze regelmäßig neben normalem Kaffee auch noch Espresso und Latte Macchiato. Und wenn du mehr als einen Kaffeetrinker im Haushalt hast, kannst du auch nicht annehmen, dass alle die gleichen Vorlieben haben.

  7. Vielen Dank für den Test.

    Bietet die App auch Siri Kurzbefehle?

  8. Wenn dein Lieblingsredakteur auch noch Fan vom beliebtesten Podcast auf mindestens zwei seiten des Äquators ist… <3

  9. Wie die Hersteller auf den App Quatsch kommen weiß ich nicht, ergibt einfach keinen Sinn. Habe mir nach jahrelangem Vollautomaten Reinigungsmarathons ein Siebträger gekauft. Nie mehr ohne.. Maschine ist in 4 min. heiß, der Kaffee auch und brauche nicht tampen. Der Reinkigungsaufwand ist um einiges gesunken.
    Puck ausschlagen und das war es. Entkalken nach einem halben Jahr.
    Was habe ich nachher gehasst in der Brühgruppe den Schmodder rauszuholen und in den kleinen Ecken jedes Pulverteilchen des Kaffees dort rauszupuhlen.

    Wobei man sagen muss das Delonghi von der Reinigung viel besser als Saeco ist. Von der Jura will ich gar nicht sprechen. Aber das geht ja alles automatisch bis die mal in Revision geht dann würde einen das grauen kommen was da alles drin hängt

    • Torsten Hoffmann says:

      Da darf ich Dir widersprechen. Wir haben eine Jura C5, glaub mittlerweile 12 Jahre alt. Erste Revision nach 6 Jahren durch mich selbst inklusive Erneuerung kleiner Dichtungen. Die Brühgruppe war weder verschimmelt noch anderweitig verschmutzt. Gleiches Procedere und Ergebnis zum Anfang diesen Jahres. Die Maschine reinigt die Brühgruppe nach jedem Kaffeezubereitung. Eine entnehmbare Brühgruppe muss definitiv nicht sein wenn das Konzept stimmt.

  10. Ich bleibe bei bei meiner Nivona: https://nivona.coffee/NICR-769/NICR769

    Einfache Bedienung (wer möchte auch per App…), leicht zu reinigen und das Wichtigste: sehr leckerer Kaffee!

  11. Ich habe mal zugesehen wie ein regelmäßig gereinigter Vollautomat gewartet wurde. Bäh. Vorher hatte ich mit dem Gedanken gespielt mir auch sowas zuzulegen, jetzt definitiv nicht mehr.

  12. Bei dem ganzen Kaffeetantentratsch bitte nicht vergessen vernünftige Bohnen zu kaufen und nicht den Supermarktquatsch für 6,99€ im Angebot.

    Wir haben zu hause eine Melitta, App Bedienung ist nur zum anpassen der Rezepte sinnvoll, da aber tausendmal besser als direkt an der Maschine. Beste Kaufentscheidung war die zweite Bohnenkammer, so kann jeder seine Lieblingsbohne trinken und ich mich in Ruhe durch die Kaffeevielfalt trinken.

    Im Büro steht eine Siebträger, da wird dann richtig zelebriert statt immer wieder monoton den Kaffee am Bildschirm zu schlürfen. Der Geschmack ist dabei immer die wichtigste Komponente, egal wie die Zubereitung ist oder welche Art von Kaffee man trinkt.

    • Du glücklicher. Bei uns im Büro sind keine privaten elektrische Geräte erlaubt. Es gibt nur eine dienstliche Kaffeemaschine.
      Davon abgesehen rechnen wir in Kannen pro Tag. Ein Siebträger wäre da doch zu aufwendig. 😉

      Und du hast Recht, eine gute Bohne ist das wichtigste. Die Bohnen von Coffee Circle mag ich nicht mehr missen. Es schmeckt einfach besser.

      • Wir sind nur zu viert im Büro, da klappt das natürlich eher. Vorgabe durch die Geschäftsführung ist keine ungeprüften Elektrogeräte anzuschließen. Neugeräte sind davon ausgenommen und bei der nächsten Prüfung…

        Coffee Circle habe ich noch nicht getestet, steht aber schon auf der Liste. Aktuell ist ein lokaler Röster dran, Happy Coffee Lieferung kommt morgen an.

  13. Ich habe auch schon Jura und Saeko gehabt, jetzt eine günstige DeLonghi knapp 250 €. Entkalkt habe ich diese noch nie, Brüheinheit zweimal gereinigt innerhalb von 6 Jahren. Von Kaffeeresten kaum eine Spur. Kaffee schmeckt, ich gieße mir in der Mikrowelle erwärmte Milch hinzu. Milchschaum mag ich nicht. Stimmt also alles für mich. Die einfache Reinigungsprozedur bei DeLonghi kann ich bestätigen, war bei den Vorgängermaschinen ein Graus und 2 – 3 mal die Woche unbedingt nötig, sonst ging gar nichts. Jetzt habe ich nur tägliche Reinigung des Restkaffeebehälters und ab und an die Tropfschale säubern.

  14. Maschine: Gaggia Classic Coffee, gepimpt mit einer PID-Steuerung, um die Brühtemperatur auf exakt 93°C zu halten

    Siebe: Marzocco mit konischen Löchern, gehalten in bodenlosen Siebträgern

    Bohnen: langsam geröstet, z.B. sortenreine Robusta (!), gute Bohnen sind ab etwa 20€ je Kg erhältlich

    Mühle: Handmühle mit Italmill-Mahlwerk, erlaubt Einzelmahlung, ohne eine ungewisse Menge Kaffeemehl im Totraum der Mühle zu belassen

    Guter Kaffee kann so einfach sein. 🙂

    Wie immer gilt dabei: Kosten, Geschmack, Aufwand. Entscheide dich für zwei dieser drei Parameter.

  15. @Benjamin,
    wurde die Maschine von Herstellern zur Verfügung gestellt oder Vergünstig angeboten?

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