Deine Seite bei Archive.org sperren

wayback_logo_sm Heute habe ich meine robots.txt geändert – und festgestellt, dass ich einen eigenen Tipp vergessen habe zu beherzigen. Retro ist toll – Retro ist klasse. Doch möchtest du, dass deine ganzen alten Seiten bei Archive.org gelistet werden? Ich nicht.

Ich will mir nicht anschauen, welche Inhalte auf meiner Domain vor Jahren vergeben waren. Sicher, es gibt ein Dutzend Möglichkeiten nachzuvollziehen, wann welche Seite wie aussah – die bekannteste ist aber die Waybackmaschine von Archive.org. Um die eigene Domain gegen Archive.org zu schützen langt ein einfacher Eintrag in die Robots.txt . In dieser Datei muss einfach folgender Eintrag hinzugefügt werden:

User-agent: ia_archiver Disallow: /

Danach bekommen Suchende nur noch das angezeigt:

sshot-2007-05-30-[09-53-53]

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

9 Kommentare

  1. Hallo

    Mal eine Frage: gibt es irgendwo eine Liste der User-agent’en?

    Gruß Rainer

  2. Willst du welche aussperren? Eine Übersicht gibt es hier.

  3. User-agent: *

    Disallow: /

    reicht völlig aus!

  4. Damit sperrt man alles…

  5. Hab ich auch schon längere Zeit gemacht. Ist später sicher mal gut bei dem ganzen Müll den man nicht mehr sehen will 😉

  6. Ich lasse Archive.org meine Seite ruhig crawlen – hab ja nix böses zu verbergen…

  7. lustig, dass du als beispiel gleich deine seite genommen hast

    so weiss ich enlich wo dien cPanel zu finden ist 😉

    grüsse

  8. Stoiberjugend says:

    „Doch möchtest du, dass deine ganzen alten Seiten bei Archive.org gelistet werden? Ich nicht.“ – wieso möchtest du das nicht? wer nichts zu verbergen hat der hat auch nichts zu befürchten! im www mit heruntergelassenen hosen bloggen aber denn archive.org scheisse finden. paradox!

  9. @Stoiberjugend:
    Ich bin sicher Du hast im Firefox den Referrer abgeschaltet, oder löschst ab und zu mal Deinen Cache (besonders wenn Deine Lebensgefährtin Deinen Rechner benutzt!), oder hältst Deine Bank-Pin geheim, und schummelst bei Registrierungen (-> Stoiberjugend!) mit Deinem Geburtsdatum, und verschlüsselst vielleicht Deine e-Mails, und belegst Dateien mit einem Passwort, oder möchtest, Dich einmal registriert, auch wieder abmelden können, oder, oder…

    Worüber wir uns unterhalten ist das Recht auf informationelle Selbstbestimmung (s. VZG 1983, und Art. 2 Abs. 1 i.V.m. 1 Abs. 1 GG). Aussagen wie „ich habe doch nichts zu verbergen“ zeugen von einem Desinteresse gegenüber Deinem Persönlichkeitsrecht. Wahrscheinlich hättest Du auch nichts dagegen Deine DNA in einer Sammelbank zu speichern, oder dagegen, dass Deine Gespräche (-> Lebengefährtin) mitgehört werden, oder Deine e-Mails gelesen, oder Positionsdaten Deines Handys erfasst, oder alle Daten die mit Deiner Person zu tun haben, wenn Du im Netz unterwegs bist (-> Stoiberjugend) auf Vorrat und unbestimmte Zeit gespeichert werden, weil Du hast ja nichts zu verbergen – ich bitte Dich!

    Da wo ein Angriff auf Teile des Persönlichkeitsrechts, und das Recht auf Anonymität erfolgt, muss bewusst – und ich benutze das böse Wort! – Widerstand geleistet werden, sonst sind diese Rechte bald weg…

    Dazu müsste allerdings erst einmal ein Bewusstsein hierfür vorhanden sein! Aber ich weiß, Dir ist auch egal ob Behörden und Private Dienstleister immer auf Wunsch nachvollziehen können was Du tust, was Du kaufst, was Du magst, wen Du triffst, welche Interessen Du hast, wie oft Du Dich streitest, wann Du kackst, usw. usf…

    „Opa? Wieso hast Du denn damals nichts dagegen unternommen?“ – „Kind, ich hatte nichts zu verbergen!“