Crouton bringt Linux ins Chrome OS-Fenster

chromelinux

Linux auf einem Chromebook laufen zu lassen war bislang zwar kein Hexenwerk, aber nicht wirklich komfortabel. Umso erfreulicher ist da die Nachricht, dass man seitens Google etwas nachgearbeitet hat. So ist es nun möglich Crouton in einem separaten Fenster laufen zu lassen. Möglich macht dies der schlappe 4471 Zeilen lange Patch, der dafür sorgt, dass Menschen ihre bevorzugte Linux-Variante direkt in einem Fenster laufen lassen können. Um das Ganze zu nutzen, muss euer Gerät in den Entwicklermodus versetzt werden, zudem die Crouton-Erweiterung installiert werden – am besten bookmarkt ihr euch diesen Beitrag mal temporär, sofern ihr das Ganze mal ausprobieren wollt.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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12 Kommentare

  1. Also was man mittlerweile mit chromebooks machen kann ist echt krass. Nichtsdestotrotz ist es im normalen modus das *bei weitem* sicherste um Geldgeschäfte im Internet zu erledigen. Grad für unbedarfte wie Eltern, Oma, Kinder, oder „normale“ Menschen….

    Wenn man mal im Vergleich sieht wie krass Windows suckt….

  2. Gibt es da nen Grund nicht gleich Linux zu installieren? xD
    (Ernstgemeinte Frage, da ich hier noch nen altes Netbook rumfliegen habe mit XP und eigentlich auf Lubuntu oder Elementary wechseln wollte und ChromeOS grundsätzlich so erscheint, als sei es noch einmal nen Tick schneller und kann mit den ganzen Online-Office-Anwendungen zwar keine Retro-Spielekonsole werden, aber Surfen und Arbeiten würde gehen)

  3. @Steffen: nur als freak/nerd/power user würde man Linux installieren. Normalo würde auf stable bleiben….

  4. @haze @Steffen
    Ich weiß nicht ob du schon mal Linux genutzt hast, aber ich würde es jederzeit auch jedem nicht-freak empfehlen. Zugegeben habe ich noch nie chrome os benutzt, aber das scheint mir dann doch sehr limitiert. Und Linux ist schnell, und mit Ubuntu auch sehr anfänger freundlich. Wenn man offen für neues ist imho um einiges intuitiver als Windows.

  5. Kann man in diesem Fenster dann bspw. Auch Filme mit DTS anschauen oder RAWs bearbeiten?

  6. Soll das heißen, dass man jetzt auch endlich etwas Anderes als Debian-Derivate installieren kann?? Das war bisher der Dealbreaker für mich.

  7. @Sven: mit Crouton kannst Du wunderbar Ubuntu 14.10 (trusty) installieren.

  8. Ubuntu basiert auf Debian. 🙂 Ich bin ehr der Red Hat Typ…bzw. Cent OS/Fedora.

  9. @Sven Falls Du auch mit Arch leben könntest, wäre chroagh die Alternative. Das ist ein Fork von Crouton. https://github.com/drinkcat/chroagh

  10. Läuft das Linux dann native, oder als VM auf dem Chromebook?

  11. Native

  12. @road2ruin
    Cool – danke!

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