Chrome: Ab Version 93 unterstützt der Desktop-Browser das Empfangen von SMS-OTPs

Wer kennt es nicht? Eine Webseite erfordert, dass ihr eure Telefonnummer angebt, um euch zu verifizieren. Eine SMS mit einem Einmalpasswort wird daraufhin an euer Smartphone geschickt, dass ihr… nun ja – unten in der Küche liegen gelassen habt – doof. Beginnend mit Chrome 93 soll es nun laut Google dann aber auch möglich sein, direkt am Desktop jene SMS-OTPs (One Time Passwords) zu empfangen. Dafür müsse die jeweilige Webseite allerdings WebOTP unterstützen, so Google weiter.

Bisher war es so, dass die WebOTP-API dahingehend nur von Geräten unterstützt wurde, die auch in der Lage sind, euch telefonieren zu lassen. Ab Chrome 93 lauscht die API neuerdings auf dem verknüpften Smartphone und greift die SMS mit dem Einmalpasswort ab. Die Beta-Version von Chrome 93 sollte gerade in der Verteilung befinden, falls ihr schon vorab ausprobieren wollt, wie gut das Ganze funktioniert. Auch ein paar andere Features beinhaltet die Beta von Chrome 93, hier als neue Origin Trials vorgestellt.

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10 Kommentare

  1. „Google weist darauf hin, dass die WebOTP-API bisher nur von Geräten unterstützt wird, die auch in der Lage sind, euch telefonieren zu lassen.“
    Da steht, dass das bisher der Fall war. Mit Chrome 93 funktioniert es auch wenn Chrome auf dem Desktop-PC und Chrome unter Android mit dem gleichen Google Account eingeloggt sind.

  2. starcraftler says:

    und das soll sicher sein ?

  3. Wolfgang D. says:

    Wo ist jetzt der Vorteil, wenn man wie bisher die mit dem beliebigen Webbrowser verknüpfte SMS App Webseite verwendet? Wir erinnern uns: Es gibt schon länger Messages Web, oder?

    Oder ist das, weil Google sonst nichts mitbekommt, wenn man einen „Fremdbrowser“ dafür nutzt?

    • Thomas Höllriegl says:

      Ich vermute, das Passwort wird dann automatisch ausgelesen und eingetragen. Es spart einfach Zeit und Klicks.

  4. Das hebelt natürlich komplett den Sinn der ganzen Zwei Faktor Authentifizierung übers Handy aus.

    • Wieso? Der zweite Faktor läuft weiterhin über ein separates Gerät.
      Jemand, der irgendwoher dein Passwort hat, kommt nicht in deinen Account, weil ihm der Zugriff auf dein Handy fehlt.

      Jemandem, der Zugriff auf deinen Browser hat, ist es egal. So jemand kann dir bereits gefälschte Webseiten unterschieben, Eingaben abfangen etc.

  5. Und was ist mit dem zweiten Faktor?

  6. und somit 2FA für die Katz! Echt sinnvoll. NOT!

  7. Das ist bei Safari (auch auf dem Mac) schon lange so und sehr hilfreich, zumal die Abfrage nach einer zusätzlichen Authentifizierung mittlerweile bei jeder größeren Transaktion via Kreditkarte oder PayPal kommt. Selbst meine Krankenkassen Post kann ich seit Neuestem nicht mehr ohne Bestätigung einsehen.

    Auch kann ich darin nicht einmal ansatzweise ein Problem mit 2 FA erkennen, da die Infos sowieso in der Message-App landen. Es erspart nur das lästige Cut & Paste und zudem ist Ersteres auf dem Smartphone manchmal nicht so einfach, da die Nummer im Text steht und standardmäßig nur die gesamte Nachricht kopiert werden kann.

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