Bundesregierung: Tankstellen sollen zur Ladesäule für E-Autos verpflichtet werden

Im Rahmen des abgenickten Konjunkturpaktes sollen nicht nur Neubesitzer von der erhöhten Kaufprämie bei Elektro- und Hybrid-Autos einen Nutzen ziehen, auch Besitzer von Elektro-Autos dürften durch Ausbaumaßnahmen für das deutsche Ladenetz profitieren.

Welche Elektrofahrzeuge förderfähig sind, ist bisher nicht auf der Webseite des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zu sehen, allerdings soll bei Fahrzeugen bis zu einem Kaufpreis von bis zu 40.000 Euro die Förderung des Bundes von 3.000 auf 6.000 Euro steigen.

Wir berichteten bereits davon, dass 2,5 Milliarden Euro im Rahmen des Zukunftspakets in den Ausbau moderner Ladesäulen-Infrastruktur gesteckt werden soll, um E-Mobilität anzukurbeln. Neben einem Ausbau öffentlicher Ladestruktur möchte man durch eine Versorgungsauflage alle deutschen Tankstellen dazu verpflichten Ladepunkte anzubieten. Eine Verpflichtung, die bereits vor einigen Monaten im Gespräch war. Vereinfacht werden sollen zudem die Zahlungsmöglichkeiten durch ein einheitliches Bezahlsystem.

Auch die KFZ-Steuer-Befreiung für Elektrofahrzeuge wird ausgeweitet: „Zudem wird die bereits geltende zehnjährige Kraftfahrzeugsteuerbefreiung für reine Elektrofahrzeuge bis zum 31.12.2025 gewährt und bis 31.12.2030 verlängert.“ Neben Investitionen in die Batteriefertigung soll im Übrigen auch der Ausbau an erneuerbaren Energien forciert werden – ein wichtiger, mit der Elektrifizierung eingehender Bestandteil – so wurde unter anderem die Deckelung für Energien aus Photovoltaik abgeschafft.

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Felix Frank

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Student auf Lehramt. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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89 Kommentare

  1. Kann mir mal wer erklären seit wann E-Autos umweltfreundlich sind?
    Weder unser Strom ist grün, noch ist die Akkuherstellung ökologisch vertretbar

    • Diddi Diesel says:

      Sind sie …

      • Dan,
        also die Ladesäulen in meiner Umgebung werben mit „100% Ökostrom“.
        Die Lithium-Gewinnung ist nicht so schlimm wie es ein Pressebericht vermitteln wollte, das hat man danach eingeräumt, aber einmal in den Köpfen, bekommt man es nicht mehr raus.
        Die anderen kritischen Rohstoffe werden in den Akkus immer weiter verringert. Neue Akkutechnologien sind in den nächsten Jahren serienreif, die kommen ohne diese Probleme daher, also zb ohne diese Rohstoff-Probleme.
        Die Produktion der Akkus und der Autos benötigt viel Strom, fast alle Hersteller wollen so schnell wie möglich nur Ökostrom dafür verwenden.
        Selbst wenn das alles noch nicht perfekt ist, sollte man nicht weiter den Fehler begehen und die Technologie schlecht reden. Das haben wir in Deutschland zu lange gemacht und was wir davon haben, sehen wir zB an Tesla und daran dass Mercedes keine brauchbares eAuto auf dem Markt hat.
        Und in vielen Ländern, in denen eAutos viel verbreiteter sind, ist die lokale Emissionsfreiheit ein wichtiger Vorteil. Das sind die Länder mit großen Millionenstädten und Smok-Problemen.

        • Und wie filtern die Anbieter den Kohlestrom aus der Leitung, um nur ihren „100% Ökostrom“ aus dem Stecker tröpfeln zu lassen?
          Alle bisherigen Akkutechniken brauchen Lithium, Nickel etc. pp., also giftige Stoffe die in jedem Fall umweltschädlich (und teilweise auch mit Kinderarbeit) abgebaut werden. Selbst wenn deren Menge in den Akkus reduziert werden kann – würden alle Leute Elektroauto fahren wollen, würde der Bedarf explodieren. Dazu kommt noch das aufwändige Recycling am Ende der kurzen Lebensdauer der Akkus.
          Und mit so vielen Windräder und Solarzellen können wir Deutschland gar nicht vollpflastern, dass damit 40 Millionen E-Autos versorgt werden könnten (vom Netz ganz abgesehen).
          Es ist und bleibt eine grün-rote Spinnerei.

          • WOK,
            deine Argumente sind auf Kindergartenniveau, höchstens auf Stammtischniveau.

            Dein Ernst mit dem Kohlestrom rausfiltern? Wenn Stromproduzenten insgesamt 50% der gesamten Strommenge als Ökostrom produzieren und in den Strom-Pool einfließen lassen und dann 50% des Pools als Ökostrom an der Strombörse an die Verbraucher verkauft wird, ist die Sache einwandfrei abgewickelt. Ich würde dich Experten gerne in einer Kiesgrube Inventur machen lassen, du musst dann bei jedem Kieselstein herausfinden, wie lange er schon auf Halde liegt. Du wirst schnell darauf kommen, dass das scheiss egal ist und alle Kieselsteine gleich behandeln und nur in der Buchführung eine Unterscheidung vornehmen.

            Lithium ist wie erwähnt nicht so problematisch bei der Gewinnung, wie es erzählt wurde. Das Lithium aus Australien ist am ehesten unproblematisch, von dort bezieht es VW hauptsächlich. In Chile wurde der hohe Wasserverbrauch kritisiert, da es aber Salzwasser ist, stellt dies kein Problem dar. Jedoch werden dort noch andere negativen Auswirkungen untersucht. Alles aber ein Witz gegen die Probleme bei der Rohölgewinnung.

            Akkus haben insgesamt eine hohe Nutzungszeit, zb 10 Jahre im Auto und 10 Jahre danach als stationärer Stromspeicher. Recycling ist möglich. Die Lebensdauer wird noch deutlich steigen, bald will Tesla den 1 Millionen Kilometer Akku vorstellen.

            Kannst dich ja mal zB mit dem Zink-Luft Akku beschäftigen. In 5 Jahren wird es bestimmt schon alternative marktreife Akkutechnologien geben.

            Die Strommenge die für E-Autos benötigt wird, stellt keine Problem dar. Etwa + 20%, dies aber über einen Zeitraum von 20-30 Jahren. In den letzten 20-30 Jahren ist die Strommenge aber schon ähnlich gestiegen, also kein Problem.

            Leute wich dich gab es leider zu lange in Deutschland, somit sind wir jetzt nicht mehr Innovationsführer in der Welt sonder rennen anderen hinterher. Mittlerweile ist aber keiner mehr, der Ahnung vom Thema hat, deiner Meinung.

            Das einzige was jetzt noch gefehlt hat in deinem Bullshit-Bingo, ist dass das Wasserstoffauto viel toller ist, als das BEV E-Auto. Aber auch da haben jetzt alle Konzerne gemerkt, dass das eine Totgeburt ist und haben die Projekte eingestellt.

      • Begründung? Du hast also wie immer NULL Plan von der Sache

    • Diddi Diesel says:

      Sind sie … nicht?

    • Deswegen kann man dann schön seinen dreckigen Benziner/Diesel weiterfahren? Der soll also viel besser sein als ein emisionsfreies Elektroauto? Solche Kommentare kann ich echt nicht mehr lesen. Jeden Tag fahren hunderte Autos bei mir auf der Straße vorbei, es stinkt gewaltig und ist laut, Elektroautos fahren leise und blaßen null Dreck hinten raus.

      Wir sollte dann eigentlich komplett auf Akkus verzichten, weil alle unter ähnlichen Bedingungen hergestellt werden, nicht nur E-Auto Akkus. E-Autos werden unter ähnlichen Bedingungen hergestellt wie Verbrenner lediglich die Antriebsart ist anders. Ein Verbrenner bläst sein Autoleben lang Dreck in die Luft, das tut ein E-Auto niemals. Ein Verbrenner verbraucht Unmengen an Öl und Verschleißteile, die auch gefertigt werden müssen. Das Öl wird oft extrem umweltschädlich gewonnen, es gab schon etliche Katastrophen. Man kann seinen Strom auch selber erzeugen oder man investiert sein Geld gezielt in Ökostrom.

      • Elektroautos erzeugen bei höheren Geschwindigkeiten auch Wind- und Abrollgeräusche, dazu kommt ebenso Reifenabrieb und oft auch Bremsabrieb (etwas weniger durch Rekuperation).
        Ein moderner Diesel kann die Luft sogar reinigen! Die Ansaugluft aus der Stadt kommt hinten z.T. sauberer wieder raus. Erkauft durch höheren Verbrauch. Müsste man allerdings so einstellen, dass innerhalb von Städten nie die Filter ausgebrannt werden.
        Insgesamt kommt bei einem Euro 6D Verbrenner wirklich nur noch sehr wenig Schädliches hinten raus, CO2 ist das Hauptproblem.
        Das Argument mit dem Akku scheint dich ja hart zu treffen, dein Gegenargument ist äußerst schwach. E-Autos brauchen nun mal gigantische Mengen an Akkus verglichen mit Consumer Elektogeräten.
        Gut nur, dass Akkus eben immer besser werden und damit auch immer weniger umweltbelastend, mit dem bisschen Öl und Verschleißteilen können sie aber noch lange nicht mithalten.

        Die Ökobilanz von E-Autos ist etwas besser, aber es ist sicher nicht 0g CO2 wie sich manche vorgaukeln.

        • Martin Deger says:

          0g CO2 pro km wird übrigens deshalb so gerechnet, weil die Stromerzeugung im das CO2-Zertifikatsystem eingebunden ist. Wenn mehr Strom verbraucht wird, muss man mehr Zertifikate kaufen, und dadurch wird wo anders weniger CO2 ausgestoßen. Benzin an Tankstellen ist nicht in das System eingebunden.

          Daher ist die Klassifizierung prinzipiell schon richtig (auch wenn bei den CO2-Zertifikaten sicher nicht alles optimal ist).

          • Lutz Schwarze says:

            Eine Bitte, könntest Du das mit den Zertifikaten noch mal genauer erläutern.
            Das klingt genau so wie ich zahle eine CO2 Steuer und mein Auto stößt dadurch weniger Abgase aus.
            Meine Frage bitte nicht falsch verstehen.

            • Martin Deger says:

              Einige Schwerindustrien sowie die Stromproduktion in fossilen Kraftwerken (und seit kurzem auch ein Teil des Flugverkehrs) in der EU müssen für jede Tonne ausgestoßenes CO2 ein Zertifikat aus dem Zertifikathandel kaufen. Die Zahl der Zertifikate (und somit der Gesamtausstoß) ist vorher festgelegt und sinkt über die nächsten Jahre.

              Das ist zumindest das Prinzip. Im Detail ist das ziemlich kompliziert und funktioniert noch nicht ganz perfekt.

              Aber das bedeutet, dass eine individuelle Erhöhung des Stromverbrauchs durch mich keinen Einfluss auf den Gesamtausstoß hat, sondern nur den Preis für die Zertifikate erhöht, so dass an anderer Stelle weniger ausgestoßen wird.

              Dieser Mechanismus (und angestiegen Preise für die Zertifikate) ist auch ein Hauptgrund, warum die Kohlekraftwerke jetzt deutlich weniger produzieren, als vor einigen Jahren.

      • dreckigen Benziner/Diesel

        Solange Holzöfen in Deutschland gefördert werden ist es dumm Benzin und Diesel als dreckig zu bezeichnen

        • Nur weil Rote Beete roter als Kirschen ist, darf ich Kirschen plötzlich nicht mehr mit „rot“ beschreiben? Sehr seltsame Ansicht.

    • Gerne.
      Weil dem einfach so ist. Einfach mal aufhören bei der Bild zu informieren 😉

      https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/e-mobilitaet/die-herstellung-von-elektroautos-ist-umweltfreundlicher-als-gedacht/

      Als Beispiel

      • Lutz Schwarze says:

        Tut mir Leid, der Artikel hat null Aussagekraft.
        Das ist ungefähr das selbe, wenn die Nachrichten sagen Brasilien hat jetzt mehr Covid-19 Tote als Italien. Ohne das in irgendeinem Bezug zu setzen. (z.B. die Einwohnerzahl des Landes)

    • Martin Deger says:

      Wenn es Dir nur CO2 ankommt: Mit Akkuherstellung stößt ein Elektro dann mehr CO2 als ein vergleichbarer Verbrenner aus, wenn Du einen 100-kWh-Akku nimmst, und dann nur 5000 km im Jahr fährst. Für realistische Fahrprofile liegen Elektroautos immer niedriger als Verbrenner.

  2. Was soll eine Ladesäule an einer Tankstelle bringen? Was soll man denn da ca. eine Stunde lang machen?

    • Marco Basten says:

      cornern

    • Christian says:

      Eine teure Mahlzeit verspeisen ….

    • Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Der Tankwart sollte ein Kaffee aufmachen, das würde Umsätze bringen.

    • Öhm. Wer sagt den 1 Stunde?
      Ich stehe nie länger als 15 bis max 20min an ner Ladesäule auf der Langstrecke!

    • Ob es nun eine Stunde ist oder doch nur 20 Minuten sind, macht im Grunde keinen Unterschied. Die Frage, was man in der Zeit machen soll, bleibt dennoch offen.

      • Martin Deger says:

        Auf der Langstrecke lade ich meistens 20 Minuten. In der Zeit gehe ich kurz auf die Toilette, trinke einen Kaffee, lese kurz meine E-Mails und fahre dann weiter. Eine Tankstelle ist aber sicher nicht der schönste Ort dafür. Aber warum nicht, wenn es günstig gelegen ist.

      • Ich hab bis auf wenige Tankstellen immer eine gute Beschäftigung gefunden.
        Anstecken. Reingehen. Eis holen oder Pinkeln. Abstecken und weiterfahren.
        Ganz ehrlich. Da lese ich nochmal paar min bei Caschy im Blog oder sonst so.

        Mal ganz von abgesehen das man nach 300km mal 15-20min Pause machen sollte.

      • Die Frage ist, wieviel km fährst du täglich. Der Durchschnitt fährt ca. 30km am Tag. Ich fahre 80km zu meinem Arbeitgeber, also 160km am Tag. Jeder vernünftiger Elektrowagen sollte das schaffen. Abends kannst du zu Hause wieder voll laden.
        Die meisten fliegen in den Urlaub. Wenn du mit Auto fährst, dann musst du wohl 20 Minuten an der Tankstelle verbringen. Du fährst aber nicht jedes Wochenende in den Urlaub, somit ist es alles im Rahmen.

    • Ich sehe auch keinen Zusammenhang zwischen Tankstellen und E-Ladesäule, nirgendwo ist ein E-Auto deplatzierter als an einer Tankstelle.
      Genausogut könnte man McDonald’s oder Starbucks verpflichten, Ladesäulen vorzuhalten, bei denen kann man die Wartezeit wenigstens mit ’nem Kaffee überbrücken. Oder gleich jeden Einzelhandels- und Gastrobetrieb, dann wäre Flächendeckung auch schnell erreicht.

      • Echt krank…. was sollen bitte Autos an einer Tankstelle?

        • An Tankstellen machen die Ladesäulen wenig Sinn, aber es hilft sicherlich damit sich eMobilität durchsetzt, denn so muss man keine Ladesäule suchen, wenn man sichergehen kann, dass man an einer Tankstelle fündig wird. Und ja, jeder Supermarkt und jeder Fastfood-Tempel braucht noch viel dringender Säulen.

      • Da gebe ich dir Recht. Aber der alte konserve Deutsche denkt immer noch so. Auto = Tankstelle. Über Politiker brauchen wir gar nicht reden, die denken nähmlich gar nicht (hören nur auf die Lobbyisten).

      • GooglePayFan says:

        „Genausogut könnte man McDonald’s oder Starbucks verpflichten, Ladesäulen vorzuhalten“

        Wie wäre es damit, dass man die politischen Rahmenbedingungen schafft, dass sich das ganze ganz ohne Pflicht für die Betreiber von Restaurant oder Cafes lohnen kann?

        Zum einen sollten die steuerlichen Vorteile für E-Autos ausgebaut werden (damit erhöht man die potentielle Kundschaft der o.g. Läden) und zum anderen müssen unbedingt die Abgaben und Steuern auf Ökostrom wieder sinken. Dann können Geschäfte und Restaurant als Pull-Faktor für Kunden sogar kostenlose Ladesäulen anbieten.

        Die EEG-Umlage war vielleicht gut gedacht, tatsächlich ist das aber leider nur eine weitere Maßnahme der Umverteilung von Unten nach Oben…

    • Unabhängig davon, wie lange die Ladezeiten tatsächlich sind, wirkt das auf mich doch auch recht aktionistisch. Sinnvoller wäre es m.E., ein solches Gebot an Stellplatzverpflichtungen zu koppeln – jeder der z.B. mehr als 5 Parkplätze vorhalten muss, wird dazu verpflichtet, künftig mind. 10% der Parkplätze mit Ladesäulen auszustatten. Damit hätte man ein gutes Ladenetz und könnte das Laden sinnvoll mit anderen Besorgungen kombinieren. Würde für mich deutlich mehr Sinn machen als an Tankstellen.

      • Das ist bei Neubauten schon heute so, je nach Landesbauordnung.
        Tankstelle und Ladestation klingt für mich auch erst mal komisch, ist aber eines von vielen sinnvollen Puzzlesteinen. Kann mir das auch nicht vorstellen, aber habe mir sagen lassen dass eauto fahren inkl. tanken und Langstrecken sowieso anders sind, also eine neue Denkweise erfolgen muss (Häufigkeit Stopps, Reichweite Akku etc), also warum dann nicht ladesäulen an Tankstellen? Und Discounter, und Fastfood Buden?

        • Martin Deger says:

          Noch ist es mit den meisten Autos so, dass man öfters und teilweise auch länger anhalten muss als mit dem Verbrenner, da die Akkus relativ klein und die Ladeleistungen relativ gering sind. Aber das Tesla Model 3 und Y zeigen ja, wohin die Reise geht.

          Und dann wird für viele der Unterschied zum Verbrenner nur noch unwesentlich sein.

          Ausnahme Deutschland, wenn man sehr schnell auf der Autobahn fährt.

  3. Das ich nicht lache E-Autos und Umweltfreundlich dat ich nicht lache. Hat man von Atomkraftwerken auch mal gesagt.

    • Wenn es um CO2 geht, dann sind Atomkraftwerke und E-Autos (zumindest lokal) umweltfreundlich. Atomkraftwerke sollten natürlich nicht explodieren und e-Autos sollten nicht mit Kohlestrom geladen werden.

    • Also man kann verbrauchte Atomstäbe so aufbereiten, dass kaum radioaktiver Müll entsteht. Kostet nur etwas mehr. Es gibt Atomkraftwerke, diese können keine Kernschmelze erleiden. Alles machbar. Nur weil ein Taxifahrer (Joschka Fischer) durch die Gegend rennt und schreit „Atomkraft ist böse“ muss es noch lange nicht so sein.

      • Martin Deger says:

        Kernkraft ist vor allem viel zu teuer. Daher kann man das Problem möglicher Unfälle und der Endlagerung komplett unterschiedlich sehen – es ist schlicht egal. Es werden schon jetzt fast keine neuen Kernkraftwerke gebaut.

        Unabhängig vom Umweltgedanken ist ein Mix aus Wind, Photovoltaik bzw. konzentrierte Solarenergie und Gaskraftwerken viel günstiger.

  4. Vielleicht wären „Geschäfte“ besser um sie zu verpflichten…

    zB: Kinos, Einkaufszentren, Behörden mit Publikumsverkehr oder gar Bordelle

  5. An einer Chademo Ladesäule müsste ich maximal 25 Minuten warten. Ich würde in dieser Zeit einen Kaffee trinken und mein Smartphone streicheln. Am besten man lädt zuhause, dann ist es sowieso egal. Unterwegs wäre das im Prinzip nur im Notfall und dann sollte man eine halbe Stunde warten können. Wer das nicht kann soll halt weiterhin Benziner fahren, die werden so schnell nicht aussterben.

    • „Am besten man lädt zuhause, dann ist es sowieso egal.“ – Ähem … was? So kann man argumentieren, wenn diese Fahrzeuge eine vernünftige Reichweite hätten, aber doch nicht, wenn es im Grunde nur für Kurz- oder höchstens Mittelstrecken reicht.

    • Viel wichtiger finde ich dabei noch, dass man nicht z.B. am Wochenende „mal eben so spontan“ losfahren kann, sondern man muss sich aktuell schon noch Gedanken machen, wo man unterwegs nachladen kann. Das schränkt die Nutzbarkeit im m.E. deutlich ein, etwas auf den Weg zur Arbeit o.ä., den man regelmäßig nutzt und entsprechend die Gegebenheiten kennt.

  6. Ich habe mein Model S vor vier Jahren verkauft, weil ich mit den Ladezeiten nicht klargekommen bin. Mit meinem aktuellen Daily muss ich zwar auch nach 350-400 Kilometern an die Säule, habe aber nach ca. 5 Minuten wieder die volle Reichweite.
    Mittlerweile steht der i3 meiner besseren Hälfte fast nur im Weg, weil die Kiste keine 100 Kilometer Reichweite hat und sie deshalb lieber eines meiner Autos nimmt, ergo muss ich mir wieder ein neues Spielzeug kaufen, weil sie mein vorhandenes nutzt. Umweltfreundlich ist das bestimmt nicht!

  7. Tankstellen sollen also verpflichtet werden……
    Führt dann dazu, dass die kleine Tankstelle auf dem Dorf dicht macht, weil sich das Ganze nicht mehr rechnet. Übrig bleiben die Autohöfe in Autobahnnähe……..
    Die Idee macht wirklich Sinn.
    In welchem Paralleluniversum leben unsere Politkasper?

    • Genau, gibts ja auch noch so viel… die kleine Dorftankstelle im Familienbetrieb seit 20 Generationen, dank Erdölförderung im Garten des Reihenhauses. Betrifft ja nicht etwa milliardenschwere Großkonzerne.

    • Ladepunkte in Form einer Wallbox gibt es ab 400€, evtl hätte man damit die Pflicht erfüllt. Hier wird sicherlich niemand Finanziell überfordert, erst recht nicht weil es hohe Förderungen für die Säulen gibt.

      • Martin Deger says:

        Sicher, dass es nicht um Schnellladestationen geht? Unter 20.000 Euro (mit Installation und Netzwerkanschluss) selbst für eine langsame Schnellladestation nicht zu haben.

    • In was für einer Welt lebst Du?! Tankstellen sind längst Ketten, Franchise etc (selbst die „Freien“) … Scheinst Du wärst wohl eher in den 50ern steckengeblieben.. 😉

  8. Ich will aber nicht mehr an so einer stinkenden Tankstelle rumhängen. Ich lade nur, wo ich das mit etwas angenehmen oder nützlichen verbinden kann. Oder eigentlich umgekehrt: Ich versuche nur noch hinzufahren, wo ich laden kann: Möbelmarkt, Baumarkt, Einkaufszentrum, etc.

  9. Ich bin beruflich einmal mit einem Elektroauto eine Tour von Frankfurt über die Schweiz, Italien und Frankreich gefahren. 5 Tage. Wir mussten in der zweiten Nacht bis 3 Uhr in der Stadt bleiben weil in der Nähe vom Hotel keine Ladesäule war, in der dritten Nacht haben wir im Windschatten eines LKW gerade noch die nächste Ladesäule erreicht, am 4. Tag mussten wir das Hotel umbuchen weil wir keine Chance hatte. Es zu erreichen und am 5. Tag müsste ich meinen Beifahrer abholen lassen weil wir soweit hinterm Zeitplan waren das wir es niemals rechtzeitig zu seinem nächsten Termin geschafft hätten.

    Weder die vom Hersteller angegebene Reichweite von 400km noch die zum Laden von 20% auf 80% angegebene Zeit von 45 Minuten hat gestimmt. Wir haben mit Glück und Rückenwind 300km geschafft aber dann war der Akku von 100 auf 0 und unter 3 Stunden kamen wir nie von 20% auf 80%, selbst an den schnellsten Ladestationen mit CSS.

    Fazit: Es mag eine Zielgruppe für E-Autos geben, aber ich gehöre nicht dazu und für mich ist das Thema gestorben.

    Ich fahre Privat schön meinen Benziner weiter und auf Arbeit habe ich einen Plug-In Hybrid Dienstwagen, den ich aber trotzdem nie laden sondern einfach nur tanken muss.

    • Martin Deger says:

      Wann war das? Bei der Ladeinfrastruktur hat sich sehr viel getan in den letzten drei Jahren. Und welches Auto? 3 Stunden für 20% auf 80% an CCS klingt sehr seltsam. Bist Du Dir da sicher, dass das nicht an AC war?

      Die angegebene Reichweite kann man natürlich nicht erreichen, wenn man auf der Autobahn fährt. Die Hersteller müssen aber die Reichweite nach Zyklus angegeben, und der Zyklus ist eben für Langstrecken absolut unpassend.

      Hotels wählt man nach Verfügbarkeit von Ladesäulen aus. Eine normale Steckdose reicht oft schon.

      Man muss durchaus noch etwas planen, aber wenn man weiß, dass man etwas planen muss, dann ist es wirklich problemlos inzwischen. Mit dem richtigen Auto natürlich, viele sind für die Langstrecke nicht geeignet.

  10. Finde ich gut, genauso wie die ausbleibenden Prämien für Diesel und Benziner. Hier hat mich unsere Regierung echt positiv überrascht. Und ich sehe deren Umgang mit der Pandemie mehr als kritisch.

    Sollen ABM und VW doch Mal gepflegt Mimimi.
    Autos mit E-Antrieb mögen nicht die ultimative Lösung sein, aber auf jeden Fall ein Baustein dort hin.

  11. Also ich würde gerne ein E-Auto fahren. Schön leise, guter Durchzug, weniger Wartung. Aber es ist doch so: Die Ladesäulen müssen da hin wo die Leute gewöhnlich ihr Auto parken. Die meisten Menschen Parken ihr Auto auf Parkplätzen und auf der Straße, so nah wie möglich Zuhause. Wenn ich mir nun meine Situation hier anschaue (Kleinstadt, ländlich) dann bräuchten wir hier ca. 70 Ladesäulen nur in meiner unmittelbaren Umgebung. Für jedes Auto eine Ladesäule. Da reichen keine zwei Ladesäulen pro Quadratkilometer. Niemand wird sich ein E-Auto anschaffen wenn er oder sie nicht genau weiß das für dieses Auto, nach der Arbeit oder was auch immer, eine FREIE Ladesäule Zuhause auf sie oder ihn wartet.

    Das mit den Tankstellen ist im Grunde eine gute Idee. So kann man sich wenigstens sicher sein das Auto jederzeit Laden zu können. Auch wenn man gerade in der Walachei (umgangssprachlich) unterwegs ist.

    • Martin Deger says:

      Wenn man weder zuhause einen eigenen festen Stellplatz hat noch bei der Arbeit (wo man normalerweise eine Steckdose installieren kann), sollte sich momentan gut überlegen, wann und wo er laden kann. Mit echten Schnellladern auch in Städten wird sich die Situation deutlich verbessern. Wenn man mit 250 kW laden kann (zumindest in einem Teilbereich des Akkustands), dann hat man nach 6 Minuten 100 bis 200 km nachgeladen (je nach Auto und Fahrprofil). Alternativ bräuchte man in Wohngebieten sehr viele Ladesäulen. Ist letztlich auch kein Hexenwert, aber von der Bezahlung nicht einfach.

      • Nachfrager says:

        Hab mal ne Verständnisfrage. Wir haben in Deutschland ca. 58 Millionen Autos. Wenn jetzt davon 10% auf E-Autos wechseln würden, wie sehe es dann mit dem Spitzenverbrauch an Strom von je 250 kW aus, wenn alle gleichzeitig laden? Meine Rechnung wäre dann vereinfacht mit 6 Millionen E-Autos = 1.500.000.000 kW = 1,5 TW. Die Aktuelle Stromerzeugung am 1.6.2020 lt Fraunhofer lag bei 1,1 TW. Wie soll das funktionieren?

        • Martin Deger says:

          Das ist einfach eine dümmliche Rechnung. Mit 250 kW hat man den durchschnittlichen täglichen Bedarf in 2 Minuten nachgeladen. Wie wahrscheinlich ist es also, dass alle Autos gleichzeitig laden?

          Das ist genauso, wie wenn ich sage, dass es viel zu viele Autos gibt für die wenigen Tankstellen – da müssen sich doch tagelange Schlangen bilden, wenn alle gleichzeitig tanken wollen.

          Wenn zehn Prozent der Autos Elektroautos sind, steigt der Strombedarf etwa um 2%. Ein großer Teil der Ladungen wird sowieso in der Schwachlastzeit durchgeführt; wenn nötig, kann man das durch Tarife auch noch weiter steuern.

        • Martin Deger says:

          Noch was, falls das nicht klar war: die Autos müssen nicht mit 250 kW laden. Die Mehrzahl wird weiterhin mit 2,3 bis 3,6 kW laden (teilweise vielleicht mit 11 kW), weil das mehr als ausreicht, um während der Standzeiten die benötigte Energie für die täglichen Fahrten nachzuladen.

        • Deine Frage ist berechtigt und wurde seitens Prof. Dr. Harald Lesch m. E. recht gut beanrwortet.
          https://m.youtube.com/watch?v=TswNLBnAPjU
          Ab Minute 09:15.
          Nein, ich bin nicht gegen Elektromobilität, sehe den aktuellen Weg allerdings kritisch.

          • Martin Deger says:

            So sehr ich Herrn Lesch schätze, liegt er hier komplett falsch und polemisiert. Ich habe es in meiner anderen Antwort schon erklärt, warum die Rechnung nicht stimmt.

            • Nachfrager says:

              Ok, dann etwas anders gerechnet, war schon spät 🙂 Mir geht es nur um das Stromnetz, dass irgendwann nicht genug Kapazität haben wird. Aktueller Stand heute morgen 10 Uhr wurden 430 GWh produziert, macht also ca. 43 GWh in der Stunde. Wir gehen jetzt von deinen 3 KWh im Mittel mal aus. Es ist nicht unwahrscheinlich, falls wir auf die 10% E-Autos mal kommen sollten, dass evtl die Hälfte abends nach der Arbeit das Auto an die Steckdose hängt und es ja damit nicht in einer Stunde geladen ist, verteilt sich das auch etwas. Aber bei vlt 8 Stunden Ladezeit werden zwangsläufig alle gleichzeitig laden. Also sagen wir 3 Millionen Autos. 3 KWh x 3.000.000 = 9 GWh, also fast ein Viertel.

              • Martin Deger says:

                Die Rechnung ist auch noch falsch. Du nimmst ja jetzt an, dass alle Elektroautos durchgehend mit 3 kW (nicht kWh) laden. Das tun sie aber nicht. Die durchschnittliche tägliche Fahrleistung eines Autos beträgt etwa 38 km. Im Schnitt über alles (Stadt, Land, Autobahn, Sommer, Winter) benötigen Elektroautos mit Ladeverlust etwa 15 kWh pro 100 km. Das sind also knapp 6 kWh am Tag. Wenn 10% der Autos Elektroautos sind, gäbe es etwa 4,8 Millionen Elektroautos. Benötigt würden also 29 GWh am Tag. Das sind 2,0% der durchschnittlichen Nettostromerzeugung von 1.412 GWh am Tag.

                Es besteht daher absolut kein Grund zur Sorge. Allerdings hat Produktion nicht direkt etwas mit der Netzkapazität zu tun.
                Und hier sehe ich durchaus ein Problem, dass ohne Anreize viele Leute eine 11-kW-Wallbox verbauen, und dann nach der Arbeit ihr Auto für 30-40 Minuten anschließen, um den durchschnittlichen täglichen Strombedarf nachzuladen. Der frühe Abend ist leider sowieso der Peak für die Stromnachfrage. Wenn jetzt ein großer Teil auch noch zu diesem Peak mit relativ hoher Ladeleistung lädt, können die Netze durchaus überlastet werden. Da aber die Ladung in den meisten Fällen ohne jegliche Einschränkung in die Nacht verschoben werden könnte, muss man dafür nur einen entsprechenden Anreiz setzen. Technisch ist das jetzt schon kein Problem.

        • Auch wenn es Martin bereits geschrieben hat, möchte ich zum Verständnis darauf hinweisen, dass alle dieser Zahlen ohne Zeitfaktor nichts aussagen. 250kW beziehen sich auf eine Stunde. Also 250kWh, wenn ein Tesla mit z.B. 100kWh Akku ankommt, dann braucht es 24 Minuten um voll zu werden. Also zwei volle und ein zu 50% geladene Tesla in einer Stunde oder 5x Renault Zoe. Wir sehen also, dass es ausreichend ist, vor Allem wenn man sieht, dass in Deutschland ca. 140.000 (Stand 1.3.2020) reine E-Autos zugelassen sind.

  12. Ein einheitliches Bezahlensystem?

    Cool, die nehmen endlich Bargeld?

  13. Bei den stetig steigenden Strompreisen ist der Drops ohnehin gelutscht. Schon jetzt fahren kleine Benziner billiger, als kleine E-Autos.

    Ist sowieso nicht praktisch durchführbar. Auf dem Land ungeeignet wegen der weiten Strecken, in der Stadt Unsinn wegen der Menge an Autos.

    Die Leute werden der Poltik was husten, wie damals beim Einwegpfand. Inzwischen kaufen alle Einweg. Je mehr Ladesäulen*Innen dastehen, desto mehr Benziner werden verkauft werden, weil es einfach sicherer und komfortabler ist.

    • Martin Deger says:

      Stimmt einfach nicht. Elektroautos sind pro Kilometer definitiv günstiger als Benziner.

      Nur auf Langstrecken mit hoher Geschwindigkeit kann ein Diesel noch mithalten mit den Kosten pro Kilometer.

      • GooglePayFan says:

        Dabei vergisst du leider, dass der Gebrauchtmarkt für Verbrenner (vor allem Dieselfahrzeuge) viel größer ist, als für E-Fahrzeuge. Was bringen mir 1€ Ersparnis auf 100km, wenn ich für einen Diesel bei gleichem Baujahr ca. 10.000€ weniger zahle, als für ein Elektroauto?

        PS: Ich will auch gern E-Autos fahren. Deswegen hoffe ich, dass ich bald (mit der neuen Prämie) vielleicht einen Tesla für 300€ im Monat leasen kann.

        • Martin Deger says:

          Es ergibt doch keinen Sinn, Preise von Neuwagen mit Gebrauchten zu vergleichen. Bei Elektroautos gibt es logischerweise nur sehr wenige Gebrauchte.

          • Lutz Schwarze says:

            Das ist richtig, es gibt nochwenig Gebrauchte.
            Der große Haken in Zukunft wird sein das es keine günstigen gebrauchte E-Autos geben wird. Oder wenn sie günstig sind wird die Batterie defekt sein. Und der Tausch wird richtig teuer.
            Und das heißt wer nicht aus betuchten Haus kommt kann sich kein Auto mehr leisten. Gerade Fahränfänger mit 18.

            • Martin Deger says:

              Wieso soll bei einem gebrauchten Elektroauto die Batterie defekt sein?

              Bisher halten die Batterien sehr gut. Ausnahme ist die erste Generationen des Nissan Leaf (Batteriechemie war sehr hitzeempfindlich) und viel genutzte iMiEV (+Drillinge) der ersten Generationen – hier waren die Batterien von Anfang an nur auf etwa 1000 Zyklen (etwa100.000 km) ausgelegt. Ab ca. 2012 aber auf 500.000 km.

              Ansonsten gibt es in allgemeinen nur eine gewisse Degeneration.

              Teurer sind Elektroautos gebraucht vor allem, weil die laufenden Kosten viel geringer sind.

    • Martin Deger says:

      Auf dem Land sind Elektroautos übrigens noch viel ökonomischer als in der Stadt, da normalerweise pro Jahr viel mehr Kilometer gefahren werden.

    • „Bei den stetig steigenden Strompreisen ist der Drops ohnehin gelutscht. Schon jetzt fahren kleine Benziner billiger, als kleine E-Autos.“ … halt nur, wenn man davon ausgeht, dass die Benzinpreise so bleiben, wie in den letzten 10 Wochen, aber schon jetzt steigen die Preise ja ganz beachtlich wieder in Richtung Vor-Corona-Niveau.

      „Inzwischen kaufen alle Einweg.“ … ich glaube, du solltest nochmal rumfragen 😉

      „Je mehr Ladesäulen*Innen dastehen, desto mehr Benziner werden verkauft werden“ … egal, wie ich es drehe, es egibt überhaupt keinen Sinn … also die Aussage und die krampfig-lustige Spitze.

  14. Irgendwie scheint man bei der Bundesregierung nicht so auf dem Laufenden zu sein. Der Ladevorgang eines e-Autos kann ziemlich lang dauern. Da fährt man doch nicht zum Laden an eine ungemütliche Tankstelle. Ladesäulen sollten dort aufgestellt werden wo e-Autos über einen längeren Zeitraum abgestellt werden. Die Bundesregierung sollte sich auch besser um die Änderung des WEG kümmern, damit e-Auto Besitzer nicht mehr bei der Eigentümergemeinschaft betteln müssen wenn sie eine Ladestation errichten wollen.

  15. Ohne jetzt alle Kommentare vorher gelesen zu haben: warum nur Tankstellen? Ich würde eher sagen, wer aus geschäftlichen Gründen Parkmöglichkeiten anbietet, sei es z.B. im Parkhaus oder am Supermarkt, muss einen bestimmten Prozentsatz davon mit Lademöglichkeiten ausstatten.

      • Danke für den Link.
        „Um Elektromobilität attraktiver zu machen, werden verstärkt Ladepunkte an Kundenparkplätzen gefördert. Ein Aufruf dazu wird im Frühjahr 2020 starten.
        Durch eine Versorgungsauflage soll zudem geregelt werden, dass an allen Tankstellen in Deutschland ebenfalls Ladepunkte angeboten werden.“

        Das sollte man meiner Meinung nach kombinieren. Wer Kundenparkplätze zur Verfügung stellt, sollte noch eher einer Versorgungsverpflichtung unterliegen als Tankstellen, denn die haben in der Regel keine Stellplätze. Die Tankstelle an der ich bevorzugt tanke liegt in einem Wohngebiet, hat zwei Zapfsäulen und absolut keinen Platz für länger belegte Ladesäulen. Der Parkplatz vom Edeka nebenan hätte reichlich Platz.

        • Ich denke mal das hat gesetzliche Gründe. Wenn man eine Versorgungsauflage begründen will, dann geht das noch am ehesten bei Tankstellen. Schliesslich ist das ein Eingriff in unternehmerische Freiheiten.

  16. Und wieder neue sozialistische Zwänge.
    Wenn etwas unwirtschaftlich (oder nicht zielführend) ist, wird es eben zum Zwang gemacht. Oder mit irrwitzigen Subventionen zum Wohle weniger auf Kosten aller Steuerzahler durchgedrückt.
    Und die Mehrheit der Wähler nickt noch mit dem Kopf, weil sie offenbar nicht kapieren, dass das alles zu ihren Lasten geht (ohne irgendwelche Vorteile zu bringen).

    • Oder die Mehrheit der Wähler hat verstanden, was Du noch nicht verstanden hast. Der Deutsche Michel ist leider manchmal nicht der rationaliste unter den Denkern und braucht etwas Unterstützung. Was er dann gerne z.B. „Sozialismus“ nennt…

  17. Onkel Wanja says:

    Niemand denkt an die Infrastruktur. Der Strom muss zur Tankstelle bzw Steckdose. Bei ein paar E- Autos ist das kein Problem, wenn sich deren Zahl steigert und viele Menschen ihre Auos laden wollen, wird es eng. Das bedutet dass das Stromnetz ausgebaut werden muss, und zwar nicht nur die Überlandleitungen, sodern auch die Mittel- und Niederspannungebene. Von der Trafostation bis hin zum Hausanschluß muss alles erneuert oder erweitert werden. Größere Stationen erfordern zudem mehr Platz, was in Städten problematisch wird. Auch müsste die Anzahl der Auotbahststätten erhöht werden um der geringen Reichweite der E-Autos Rechnumg zu tragen. Es sind also gewaltige, Erd- und Bauarbeiten nötig um eine brauchbare Infrastruktur zu schaffen. Einerseits schafft das Arbeitsplätze, andererseits ist das der Ökobilanz nicht zuträglich. Auch sind brennende oder havarierte Elekrofahrzeug ein großes Problem, wie die Feuerwehrleute unter uns wissen. Autos durch E+Autos zu ersetzen, wird das Problem nicht lösen nur verlagern. Darüber wo der Strom zum Betrieb einer riesigen E-Flotte herkommen soll, redet niemand. Erneuerbare Energien alleine können das nicht leisten. Aber wir wollen ja auch keine Kohle- oder Kernkraftwerke. Eigentlich läuft es darauf hinaus den Menschen das Autofahren zu verleiden. Aber auch der öffentliche Nahverkehr hat erhebliche Nachteile, wie die Coronakrise uns gerade zeigt. Und das Fahrrad ist ein nettes Sportgerät und eher für Kurzstrecken geeignet, die heute in Städten eh niemand mehr mit dem PKW zurücklegt, weil es kaum Psrkplätze gibt.

    • Alle Autos durch e-Autos zu ersetzen wird sicher 20-30 Jahre dauern. In dieser Zeit werden die Stromnetze auch ohne e-Autos ständig modernisiert, der Mehraufwand sollte überschaubar sein.
      Der Mehrbedarf an Strom läge bei 10-15%, was die Stromnetze sogar heute verkraften können, wenn es keine zu großen Ladespitzen gibt.
      Im übrigen exportieren wir heute etwa die Hälfte des benötigten Stroms und die Herstellung von Benzin/Diesel verbraucht auch fast die Hälfte des benötigten Stroms.
      Alles in allem sollte es über mehrere Jahrzehnte wachsend kein riesiger Aufwand sein. Ladesäulen an Tankstellen sind altes Denken, Lademöglichkeiten muss es dort geben, wo die Autos sowieso lange stehen, also zuhause und auf Parkplätzen. Dann braucht man – außer für Langstrecken – keine Schnelllader, ein 220 Volt Anschluss 1- bis 3-phasig genügt.

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