Bored Ape Yacht Club: Universal Music gründet Boygroup mit NFT-Charakteren

Die Universal Music Group besitzt auch ein next-gen Web3 Label namens 10:22PM, das sich um neue Künstler und Möglichkeiten kümmert, mit denen man das Musikgeschäft aufmischen kann. Dazu gehört auch sich mit dem aktuellen NFT-Hype zu beschäftigen. Ein Non-Fungible Token ist ein auf der Blockchain abgelegtes, digitales Objekt, das eineindeutig einem Besitzer zugeordnet werden kann. Dabei kann es sich um Bilder, Videos, Musikdateien oder was auch immer handeln, die Möglichkeiten sind vielfältig und viele Menschen belächeln das Ganze immer noch.

Fakt ist, dass immer mehr Nutzer in dieses Geschäft rutschen und auch Banken sich mit dem Thema beschäftigen und Depots mit Cryptopunks etc. anlegen. In der Szene gehören die unter dem Label Bored Ape Yacht Club laufenden Affen-Avatare (10.000 gibt es davon) im letzten Jahr zu den erfolgreichsten Projekten. Marken wie Arizona Ice Tea oder bekannte Persönlichkeiten wie Jimmy Fallon, Steph Curry und viele mehr haben sich ein solches PFP (Profile Picture) gesichert und sind damit auch im unterwegs.

Aber kommen wir zurück zum eigentlichen Thema, denn das eingangs erwähnte Label von Universal Music hat aus vier dieser Affen des in der Szene bekannten j1mmy.eth eine Boygroup gegründet, die den Namen Kingship trägt und das Metaverse aufmischen soll. Die Gruppe wird neben Musik auch weitere NFTs, Community-basierte Produkte und vieles mehr im Metaverse anbieten. Wer einen Affen oder einen Mutanten von BAYC hält, bekommt Early Access zu den Inhalten.

Ich bin gespannt, was daraus wird. Dass eine komplett virtuelle Band auch erfolgreich sein kann, demonstrierten damals die Gorillaz ziemlich eindrucksvoll. Auch nur 2D-Charaktere, hinter denen sich unter anderem der Sänger der Gruppe Blur verbarg.

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Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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21 Kommentare

  1. Naja belächeln ist noch harmlos. NTF halte ich für Scam.
    Man „kauft“ sich „Rechte“ an etwas Virtuellem ohne es zu besitzen in der Hoffnung einen Deppen zu finden der einem das für noch mehr Geld abkauft.
    Für Geldwäsche, Zocker und Spekulanten ist das sicher ein Thema.
    Ich halte mich aber lieber an reale Gegenwerte die man auch besitzen kann.
    Aber wie heißt es so schön in der Szene, jeden Tag steht ein Dummer auf.

    • Ist es „Scam“, wenn Künstler für ihre digitalen Werke etwas bekommen wollen? Ich finde nicht. Keine Ahnung, wo das „Scam“ sein soll. Man kann es mit Sammeln von Kunst vergleichen. Die Mona Lisa gibt es auch nur einmal. Im Internet kann man vieles ohne Einschränkung vervielfältigen. Warum sollten sich dann Künstler die Mühe machen, etwas zu schaffen? Wenn aber digitale Kunst nun einzigartig wird bzw. nur einem besitzen kann im Original, dann ist das doch Top für Künstler und unterstützt diese. Ja, klar kann man über die Details streiten, aber die Grundidee ist super und keinesfalls „Scam“. Auch verdienen die Künstler bei jeder Transaktion mit, was echt toll ist.
      Darüber hinaus ist ja niemand gezwungen, die Werke zu kaufen. Für Spekulationen ist es natürlich geeignet, wo man aber ja nicht mitmachen muss. Gibt es ja beim realen Kunstmarkt auch. Spekulation ist an sich auch nichts schlimmes.
      Dass man sich „Rechte“ kauft, ist hier aber eben falsch. Genau dass sollen doch NFTs ermöglichen: Den Besitz an einer Sache.

      • Es ist Scam und Zockerei.
        Denn du besitzt garnichts. Besitz ist ein Objekt über das nur du die Verfügungsgewalt hast. Im Fall des NTF besitzt Du das Objekt aber nicht.
        Jeder kann digitale Daten verlustfrei kopieren, im Gegensatz zu einem echten Objekt wie der Mona Lisa die absolut einzigartig ist.
        Beim NTF wird auf einer Liste eines privaten Anbieters dein Name als Eigentümer hinterlegt. Das hat soviel Wert wie der Kauf eines Mondgrundstücks oder der Name eines Planeten.
        Alles sehr nett, aber ohne realen Gegenwert.
        Keiner kann dich daran hindern eine eigene Liste zu eröffnen und dich selbst als Eigentümer xy zu hinterlegen. Und den Rest interessiert es nicht wenn sie Objekt xy als Hintergrundbild verwenden.
        Wenn du einen Künstler unterstützen willst, dann spende ihm direkt Geld.
        Wenn du zocken und spekulieren willst, dann halt NTF.

        • Wieder viel zu viel Schnappatmung wegen grober Unkenntnis.
          Na dann erstell doch einfach eine Kopie der teuersten NFTs (CryptoPunks) und verkaufe sie.
          Du wirst schnell feststellen, dass das nicht geht. Du kannst natürlich die Grafik kopieren, genauso cool fühlt es sich an eine gefälsche Rolex am Arm zu tragen.
          Was du auch nicht beachtest, ist dass nicht nur die Grafik den Wert darstellt. So werden im Moment Konzerte veranstaltet, bei denen Eintrittskarten nur denjenigen zugewiesen werden, die nachweisen können im Besitz des NFT zu sein.
          Eine weitere Idee ist, dass zB ein Lied einer Band als NFT herausgegeben wird. Spotify zahlt dann die Gebühr für den gespielten Song an den NFT Besitzer (das kann die Band sein oder zB ein Investor). Du kannst auch im Kontrakt eintragen lassen, dass der NFT Besitzer 90% erhält, der Ersteller des NFT 10% und der Ersteller zusätzlich bei jedem Weiterverkauf des Lied-NFT 15% der Kaufsumme erhält.

        • Auch, wenn du es 1000x schreibst, wird es nicht richtiger. Man kann nämlich auch im Besitz von immateriellen Gütern sein (siehe: Geisteseigentum). Trotzdem bist du Eigentümer eines NFTs, wenn du es erwirbst, weil es einmalig (!) signiert ist und du dann beim Kauf auch der Besitzer wirst. Es kann demnach auch nicht einfach so kopiert werden, weil es diese Signatur nur einmal gibt. Es wird durch die Signatur einzigartig. Du kannst zwar das gleiche haben, aber nie (!) das selbe!

          Ferner ist Wert das, wofür andere bereit sind zu zahlen. Hier wird niemand betrogen und ihm was aufgeschwatzt, was nicht so angeboten wird. De manch erfüllt es nicht den Tatbestand von „Scam“.

          Auch kann sich niemand einfach in die Blockchain reinschmuggeln und seinen Namen reinschreiben. Eine andere Liste hat hier gar keine Relevanz. Wieso auch? Bsp.: Fußball: Mach dir doch gerne eine eigene Tabelle, wo Schalke in der 1. Liga spielt. Interessiert nur niemanden. Ist der gleiche Effekt.

          Du verdrehst hier einiges und es sind leider nur Halbwahrheiten. Schade, dass du mit so einer Überzeugung hier auftrittst als hättest du Ahnung und somit Laien von dir was lesen, was einfach nicht stimmt. Typisch Internet könnte man nun sagen …

          • Es ist Scam und bleibt es.
            Besitz ist ein Objekt über das man Verfügungsgewalt hat.
            Was du meinst ist Eigentum. Zwei rechtlich verschiedene Dinge.
            Es ändert nichts daran das NTF ein Spekulationsobjekt ohne realen Hintergrund bleibt.
            Eine digitale Kopie ist immer identisch und damit immer ein Original.
            Es spielt auch keine Rolle im realen Leben in du ein Token zu einem Objekt besitzt oder nicht.
            Im Normalfall interessiert es keinen, nur den Spekulanten der hofft damit einen anderen übers Ohr zu hauen.

            Und in einem Punkt hast du Recht. Ob ein Token in einer Blockchain hinterlegt ist oder Schalke in einer virtuellen Liga auf Platz eins steht, interessiert keinen.

            • @Keri Das Beispiel mit der Mona Lisa passt doch prime, du machst ein Foto davon im Louvre und packst das in einen schönen Ramen, du wirst es nie verkaufen können. Natürlich besitzt du dein NFT. Der Besitz ist auch nicht bei jemandem Privat vermerkt sondern auf der Ethereum Blockchain oder eben bauf der Solana Blockchain. So wenig Wissen über Blockchain Technologie und NFTs zu haben aber zu schreien es sei Scam ist schon hart. Was ist mit dem Mehrwert den viele Music Labels an den Besitz von NFTs knüpfen – freien Eintritt zu Partys, Künstler Meet & Great, Freie weitere Alben oder auch spezielle Merch Angebote. Man man man. Erstmal in dei Materie einlesen und dann weiter schreiben empfehle ich.

              • André Westphal says:

                Das passt nicht: Will man hier den NFT-Vergleich heranziehen, dann wäre es so, dass auch Tausende gleichwertige Kopien der Mona Lise existieren, die 1:1 identisch sind. Niemand kann mehr sagen, welche das Original ist. Einer wedelt aber mit nem Wisch herum, der die Authentizität seines Exemplars bescheinigt. Sicherlich werden das immer noch einige Sammler schätzen, da alle anderen Exemplare aber zu 100 % identisch sind, wird der Wert des Originals massiv fallen.

                Ich sehe NFT auch als reinen Kniff um mit an sich wertlosen Objekten Geld zu scheffeln. Der Wert an sich ist aber nicht gegeben – aus meiner Sicht auch kein Sammlerwert, da das Objekt eben nicht einzigartig oder in irgendeiner Form „selten“ wäre. Allerdings entscheide am Ende nicht ich darüber, sondern der Markt.

  2. Was ich bei der ganzen NFT Sache noch nicht verstanden habe, was hindert mich daran ein digitales Objekt, dass in einer Blockchain einem Benutzer zugeordnet ist, auf einer anderen Blockchain erneut als NFT mit einem anderen Besitzer anzulegen?

    • Nichts (außer vielleicht Ehre), es ist aber dann ein anderes NFT auf einer anderen Blockchain. Also quasi Wertlos. Oder viel mehr Wert. Wer weiß das schon.

    • Es ist dann eben nicht mehr das Original, welches sich eben zurückverfolgen lässt. Wie eine Signatur. So wie es die Mona Lisa nur einmal im Original, es aber auch unzählige Kopien gibt, die allerdings nicht im Ansatz so viel Wert sind.

  3. Vor lauter Buzzwords könnte ich kotzen, wie dumm die Menschen doch werden.

    Da kann uns der Klimawandel doch vollkommen egal sein!

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