BMW unterstützt nun Automatisierungsdienst IFTTT
Der deutsche Automobilhersteller BMW arbeitet ab sofort mit dem Automatisierungsservice IFTTT zusammen. Im Klartext bedeutet das, dass BMW-Fahrer, welche in ihrem Exemplar Zugriff auf ConnectedDrive haben, nun mithilfe der IFTTT-Anbindung beispielsweise am Armaturenbrett das Wetter ablesen, das Garagentor öffnen oder auch die Lampen der Reihe Philips Hue bequem anknipsen können. IFTTT synchronisiert und vernetzt im Wesentlichen IoT-Geräte (Internet of Things) und deren Web- / App-Funktionen. Auch in Deutschland lassen sich die neuen Features nun in kompatiblen BMWs abrufen.
Die Konfiguration bestimmen sogenannte Trigger. Beispielsweise lässt sich über BMWs Connected Drive, angebunden an IFTTT, mittlerweile einrichten, dass zuhause die Lichter angehen, sobald wiederum das GPS-System weiterquasselt, dass der Fahrer nur noch einen halben Kilometer von Zuhause entfernt ist. Das BMW Labs Widget, kann sich mit ca. 250 Diensten vernetzen, wie der Hersteller an dieser Stelle ausführlich beschreibt.
Damit das ganze Spielchen funktioniert, ist am eigenen BMW besagtes ConnectedDrive, BMW Online, ein Navigationssystem und besagtes Widget erforderlich. Als weitere Features könnt ihr dann als BMW-Fahrer auch eure Erwähnungen auf Twitter durchsehen, Benachrichtigungen über neue E-Mails erhalten oder z. B. automatisch smarte Türschlösser verriegeln, sobald ihr euch ins Auto setzt. Ein etwas ausführlichere PDF-Anleitung zur Bedienung findet ihr bei Interesse auch hier.
Tolle Technik. Erinnert mich jedoch direkt an Jean-Baptiste Emanuel Zorg aus „Das fünfte Element“ wie er mit seinen vielen technischen Gadgets am Schreibtisch sitzt und sich an einer Kirsche verschluckt, und dann ist niemand da der ihm auf den Rücken schlägt. 😉
„IF dax < 1000 THEN drive bmw into tree"…hm…könnte spannend werden…
die „Vehicle requirements:“ grenzen das ganze schnell ein, dh. ab zum Autohaus und neues Auto kaufen. Früher kam in solchen Situationen „Aschenbecher voll/Auto tauschen“.
Für das aufgeführte Beispiel brauche ich keinen BMW mit Connected-Dingens. Geht so auch mit jedem einfachen Smartphone ohne „intelligentes“ Auto.
Meiner Meinung nach sucht man da aktuell verzweifelt nach Lösungen um die teuren Zusatzfunktionen in Premium-Fahrzeugen zu verkaufen. Das sind sicher nette Gadgets für Leute die bereit sind ein paar Tausend Euro dafür auszugeben, oder wenn diese Kosten im Leasingpreis untergehen.
Vielleicht gibt es ja mal eine Killer-Funktion, die mich umdenken lässt. Aber momentan reicht für mich der Handy-Halter im Auto, ein Zigaretten-Anzünder und Bluetooth für die Sprachein- und ausgabe.
Aber da ich einkommenstechnisch direkt von diesen Auto-Firmen abhängig bin, kann ich nur sagen: Kaufen, kaufen, kaufen!! 😉
@paeddi
> Meiner Meinung nach sucht man da aktuell verzweifelt nach Lösungen um die teuren Zusatzfunktionen in Premium-Fahrzeugen zu verkaufen.
Ist auch meine Meinung. Zudem sind die Boardcomputer und Lösungen von vielen Herstellern einfach schlecht. Auch von Premium-Herstellern. Gleiches Problem wie Software auf Smart TVs. Viele Hersteller machen gute Hardware, haben aber keine Ahnung von Software oder Human Interface.
Ich halte auch nicht viel von teuren Doppellösungen. Viele haben mittlerweile einen leistungsfähigen Computer in der Tasche. Das Smartphone kommt mit Navi, Zugriff auf persönliche Daten, Kontakte/Kommunikation, Assistenten, Musik, etc. Einfach mal anständig Android oder iOS in the Car unterstützen und gut ist.
Einzige Neuerung die ich tatsächlich mal gerne hätte: austauschbares Dock in der Mittelkonsole, autoherstellerunabhängiger Standard. Dazu Bluetooth mit APTx und der Smartphonehersteller liefert die entsprechenden Schalen für seine Modelle und Bumm: dein Smartphone übernimmt den ganzen Schnickschnack und wird dabei geladen.
Aber da können BMW und Co ja nicht genug dran verdienen.