Blocks: modulare Smartwatch soll über Kickstarter finanziert werden und noch 2015 erscheinen

Blocks Wearables ist ein Unternehmen, welches das Konzept von modularen Smartphones auf Wearables übertragen möchte. Gerade bei Wearables, wo der Platz für Technik noch beschränkter ist als in Smartphones oder Tablets, ergibt dies Sinn, so könnte man sich sein eigenes Wearable zusammenstellen und genau die Module verbauen, die einem wichtig sind. Zusätzlicher Akku, ein GPS-Empfänger, ein SIM-Slot. Insgesamt schweben Blocks Wearables bisher sechs Zusatzmodule vor. Herzstück der Smartwatch ist das Basis-Paket, das die Uhr an sich (Einheit mit Display) mitbringt. Diese Basis ist funktional mit der Pebble Smartwatch vergleichbar, es kommen Benachrichtigungen an und es werden Aktivitäten aufgezeichnet.

Spannend wird ein modulares Wearable natürlich erst dann, wenn es an den Austausch von Komponenten geht. Im Fall von Blocks kann man die Uhr so um Funktionen erweitern. Neben den drei oben genannten Modulen soll es auch welche für die Messung des Pulses, ein Mikrofon und ein Modul für das kontaktlose Bezahlen geben. Der Preis für die Basis-Smartwatch wird bei 150 Dollar liegen, die einzelnen Module schlagen dann noch einmal mit 20 bis 40 Dollar zu Buche.

Finanziert werden soll die ganze Geschichte über Kickstarter. Im Juni soll die Kampagne starten, Ende des Jahres soll dann bereits die Auslieferung erfolgen. Das ist ein durchaus ambitioniertes Ziel, auf das man sich nicht unbedingt verlassen sollte, wenn man Interesse an der Uhr hat. Ein halbes Jahr von der Finanzierung bis zur Fertigstellung klingt doch eher unrealistisch. Immerhin wird es über Kickstarter auch Pakete mit Modulen geben, sodass man ein komplettes Set für rund 300 Dollar erhalten können wird.

Blocks_Wearables

Hervorgegangen ist die modulare Smartwatch aus der Intel Make It Wearable-Challenge, wurde auf der CES auch am Intel-Stand gezeigt. The Verge hat sich die modulare Smartwatch angeschaut und ist ebenfalls der Meinung, dass da noch ein gutes Stück Arbeit vor dem Team liegt, bevor die Uhr marktreif ist. Der Grundgedanke ist jedoch gut, wie so oft, nur durchsetzen müssten sich solche Geschichten noch. Project Ara, das modulare Smartphone von Google, könnte den Aufschwung für modulare Systeme bringen, wovon dann auch andere Hersteller und die Nutzer profitieren würden. Wir behalten Blocks Wearables einmal im Auge, spätestens zum Start des Kickstarter-Projekts werdet Ihr wieder davon lesen.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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5 Kommentare

  1. Also entweder kommt bei mir ne Halskette raus oder ich muss 200kg zunehmen damit mein Arm so dick wird, dass alle Module ran passen:)

  2. Interessant… Mal sehn was draus wird. Auch als „Taschenuhr“ als zweitwearable sicher ganz brauchbar…

  3. Gibt’s schon informationen über das Betriebssystem?

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