Beats Flex: Technik von Apple und Sound von Beats für 48,65 Euro

Da hat man bei Beats doch neue Kopfhörer aus dem Ärmel gezogen. Das Apple-Unternehmen Beats schickte die Meldung über das Ankommen der neuen Beats Flex parallel zur Vorstellung des iPhone 12 auf die Reise. Spannend: Recht Beats-untypisch ruft man einen Preis von „nur“ 48,65 Euro aus. Rein optisch erinnern sie mich an die BeatsX, die ich bei Erscheinen damals auch testete – die waren aber wesentlich teurer. Die Kopfhörer weisen einen ähnlichen Formfaktor auf, der um den Hals des Trägers hängt, wenn er nicht benutzt wird. Ein Magnetmechanismus pausiert die Musik, wenn die Hörer zusammenschnappen. Vermutlich konnte man hier Materialkosten einsparen, denn mittlerweile gehen viele Hersteller ja auf eine Trageerkennung über. Laut Beats habe man den Beats Flex im Vergleich zum BeatsX verbessern können – Stichwort „verbesserter akustischer Treiber“.

12 Stunden Laufzeit werden angegeben, ein Case zum Laden ist nicht dabei. Aufgeladen wird über USB-C. Die ersten 10 Minuten Ladung genügen, um bis zu 90 Minuten Saft aus den Beats Flex zu pressen. Der Apple-W1-Chip integriert die Beats Flex nahtlos in die Welt der Apple-Produkte. Man muss sie nur einschalten und in die Nähe seines iPhones oder iPads halten, um sie mit dem entsprechenden Gerät zu koppeln. Sind die Beats Flex gekoppelt, können sie mit jedem Apple-Gerät, das mit iCloud synchronisiert ist, verwendet werden; man kann also nahtlos zwischen seinen Produkten wechseln, deren Batteriestatus prüfen oder die Audiofreigabe nutzen. Klar, funktionieren auch klassisch über Bluetooth mit allen anderen Geräten.

Mal schauen – die In-Ears sehen nett aus, ist die Frage, wie sie Abseits des normalen Gehens oder dem Sitzen in Fahrzeugen aussehen – meine AirPods Pro sitzen beim Laufen seht gut – und meine Powerbeats mit Nackenband und Befestigung am Ohr sind da beim Sport auch über jeden Zweifel erhaben.

Die Beats Flex erscheinen in vier Farben – Beats Black, Yuzugelb, Rauchgrau und Flammenblau. Beats Black und Yuzugelb können ab sofort bei apple.com vorbestellt werden. Die Auslieferung beginnt am 21. Oktober. Bei autorisierten Händlern werden diese Farben ab November 2020 erhältlich sein. Die Farben Rauchgrau und Flammenblau werden Anfang 2021 verfügbar sein.

In diesem Artikel sind Amazon-Links enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

7 Kommentare

  1. Oliver Müller says:

    Wenn sich die 12 Stunden Laufzeit in Tests bewahrheiten, könnten die Beats Flex das erste „Apple-Produkt“ werden, das ich mir zulege.

  2. Für mich va wegen dem super Preis-/Leistungsverhältnis der wahre Knaller des Abends!
    Ich liebe meine BeatsX seit vielen Jahren

  3. Meine BeatsX sind nun leider durch, also der Akku bringt es nicht mehr als eine Stunde telefonieren. Da kommen die Flex gerade rechtzeitig. Habs sofort bestellt

    • Oliver Müller says:

      Das ist dieser Irrsinn heutzutage. Ich habe die Bose SoundSport, und das selbe Problem. Eine Anfrage bei Bose ergab, dass der Akku nicht gewechselt werden kann, ich kann aber meine Kopfhörer einschicken und sie schicken mir dann neue zu. Kosten: Die UVP der Kopfhörer, also 149 Euro.

      Bei Amazon gibt es die Kopfhörer für 99 Euro. Neu.

      Da muss der Gesetzgeber ran. Es kann nicht sein, dass man solche Geräte nicht reparieren (lassen) kann, sondern dass wir mehr und mehr Elektroschrott produzieren, der dann nach Afrika gebracht wird. Geräte, bei denen man den Akku nicht selber wechseln kann, müssen verboten werden. Das muss für Smartphones genauso wie für Kopfhörer, Smartwatches und andere lustige Gadgets gelten.

  4. Fantastisch! Ich trauere meinen Beats X schwer hinterher, da sie im Bett für Podcast hören einfach die besten Kopfhörer waren durch die Bauform. Meine X sind aber kaputt gegangen und ich wollte nicht 100 Euro für so ein altes Modell zahlen. Direkt bestellt.

    • +1

      Eigentlich war mir die Haltbarkeit der Beats X zu schlecht, aber für unter 50€, bei gleichem oder vielleicht sogar besserem Sound, sicherlich ein Blick wert.

      Mal sehen, wie preisstabil die sind, oder ob’s da nicht demnächst ne gute Aktion gibt, sobald die bei freien Verkäufern erhältlich sind.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bevor du deinen Kommentar abschickst:
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.