Axel Springer übernimmt Politico und Protocol

Die Verlagsgruppe Axel Springer hat eine Vereinbarung zur Übernahme von Politico, einschließlich der verbleibenden 50 Prozent des derzeitigen Joint Ventures Politico Europe, sowie der Tech-News-Website Protocol von Robert Allbritton unterzeichnet. Bedeutet: Axel Springer drängt weiter auf den US-Markt. Politico ist eine Zeitung mit Webseite, die bereits 2007 gegründet wurde und heute zu einem sehr wichtigen Medium im Politikbetrieb gehört. Robert Allbritton wird laut Meldung der Unternehmen weiterhin als Herausgeber von Politico und Protocol tätig sein. Die Redaktions- und Managementteams von Politico in den USA, Politico Europe und Protocol bleiben bestehen und werden ihre Publikationen weiterhin getrennt von den anderen Marken von Axel Springer mit Sitz in den USA betreiben. Beide Parteien haben Stillschweigen über die Konditionen der Transaktion vereinbart.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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13 Kommentare

  1. Ganz schwieriges Thema, auch hierzulande. Irgendwie müsste es eine Art Gesetz geben, dass du als Unternehmen nicht unendlich viele Medien aufkaufen darfst. Schon klar, es wäre ungerecht, aber es besteht mehr und mehr Einflussnahme einzelner Unternehmen, weil denen quasi ein gewisser Teil der Presse gehört. Das wird nur noch gefährlicher in Zukunft. Allerdings ist das in allen Bereichen so, auch bei der Unterhaltung. Nur ist es da eben nicht so dramatisch, finde ich.

    Aber wie will mans lösen. Kannst ja niemanden verbieten Firmen aufzukaufen.

    • the customer says:

      Ernst gemeinte Frage: wie stellst du dir diese Einflussnahme vor? Glaubst du, jemand gibt Themen vor? Wer soll das sein, und wie soll das geschehen?
      Macht es der Großaktionär, der CEO?

    • the customer says:

      Nachtrag: doch, man kann es untersagen, Firmen zu kaufen. Ist schon in der Vergangenheit passiert. Dafür gibt es eine Behörde in jedem Land und die gesetzliche Regulierung.

      • Empfehle einen Blick nach Ungarn oder Polen.
        Ich für meinen Teil lese diese Nachricht mit großer Sorge. Dass die BILD jetzt gerade auf Pseudo FOX NEWS macht ist nur Wasser auf dieser Sorgen-Mühle… 🙁

        • Als (noch) Kabelkunde frage ich mich auch, wieviel BILD-TV (bzw. Axel-Springer) bezahlt hatte, dass sie auf den Kanalplatz 13 kommen konnten, wo die anderen Nachrichtenkanäle weit hinten kategorisiert ( u.a. auch WELT). Ich musste jedenfalls da mal jedenfalls etwas „aufräumen“ 😉

  2. Das dürfte die Agenda von Politico Europe weiter verstärken. Das ist schon problematisch, wenn man sich vor Augen führt, dass sie insbesondere in GB und zunehmend auch Brüssel mit ihren täglichen morgendliche Newslettern und Fachveranstaltungen viel an Einfluss gewonnen haben.

    Klar, neutralen Journalismus gibt es nicht und kann es nicht geben, aber was da gerade im vergangenen Jahr zum Thema Corona verzapft wurde geht kaum auf die Kuhhäute der subventionierten europäischen Kühe…

  3. https://www.reddit.com/r/memes/comments/oskkog/washington_post_bought_by_bezos/

    Vllt witzig gemeint, aber soviel zum Thema, wer Einfluss nimmt, wenn ihm die Zeitung gehört…

  4. github com / autinerd / anti-axelspringer-hosts
    Blockiert alle Verbindungen zu Webseiten, die entweder dem Axel Springer Verlag gehören oder eine Verbindung mit diesem haben.
    Jetzt auch aktualisiert mit Politico.

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