Audacity wurde von der Muse Group übernommen

Da darf man bald wohl gespannt hinschauen, wohin die Reise für den Audio-Editor Audacity geht. Audacity ist Open Source und meiner Meinung nach immer noch eines der zugänglichsten Werkzeuge für die Audiobearbeitung durch Nicht-Profis (und natürlich auch für Profis!) mit einem tollen Funktionsumfang, welches viele Anwender hat, einfach zu erlernen und sogar kostenlos für gängige Desktop-Plattformen zu haben ist.

Das Ganze ist ein Open-Source-Projekt, was natürlich ein „Geschmäckle“ hat, wenn so etwas übernommen wird. Letzten Endes ist es bei solchen Geschichten oft so, dass sich ein Unternehmen Webseite, Namen und die aktivsten Mitarbeiter einkauft. Open Source bei Audacity (und generell) heißt aber dennoch, dass Nutzer einen Fork erstellen könnten und diesen weiter entwickeln könnten.

Audacity erscheint durch die Übernahme durch die Muse Group nun aber nicht wie „weg vom Fenster“, ganz im Gegenteil. Audacity wurde durch die Muse Group übernommen. Für Podcaster bedeutet das vielleicht auch, dass Audacity jetzt neue Ressourcen hat, um Designer und Programmierer einzustellen, die Audacity etwas „hübscher“ in der Bedienung machen. Martin Keary, Produktinhaber von Musescore, hat in seinem neuen Video bereits nicht-destruktive Bearbeitung, experimentelle 3D-Spektogramme und mehr Details in der Benutzeroberfläche angeteasert.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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8 Kommentare

  1. Ohne Moos nix los, auch bei Open Source.

  2. Übernahmen im Software-Bereich, sind meiner Meinung nach nur schlecht. Siehe Oracle, WinAmp. usw.

  3. Tortuosit says:

    Was reine Wave-Dateien angeht, brauche ich auch nichts teures, unnötig. Zero Crossing müssen berücksichtigt werden, guter Workflow… ich habe Ocenaudio immer vorgezogen. Ist aber closed source. Das ist natürlich hart für all die 0 Audio-Leute, die erstmal den Sourcecode 20 Jahre lesen.

    • Worauf möchte dieser Beitrag genau hinaus? Warum 20 Jahre Sourcecode lesen? Und was sind „0 Audio-Leute“?

    • FriedeFreudeEierkuchen says:

      Es reicht nicht eine Meinung zu haben, man sollte sie auch irgendwie verständlich begründen können.
      Es versteht leider niemand, was du eigentlich sagen willst.
      Man versteht noch nicht einmal, wen du genau bashen willst. Und warum du bashen willst schon gar nicht. 😀

  4. Musescore, das Notensatzprogramm, macht jedenfalls eine gute Figur. Lässt hoffen, dass das bei Audacity auch so bleibt.

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