ASUS ZenWatch 3 ab sofort vorbestellbar, Auslieferung ab 17. Oktober

artikel_asusZur IFA wurde die ZenWatch 3 von ASUS vorgestellt, die Verfügbarkeit für Oktober in Aussicht gestellt – und eingehalten. Interessanterweise sieht man das nicht mehr allzu häufig, Hersteller nennen gerne einmal einen Verfügbarkeitstermin, der dann doch nicht stimmt. Nicht so bei ASUS, wer Bock auf die erste runde Smartwatch des Herstellers hat, kann ab sofort die Kreditkarte zücken und diese vorbestellen. Die Auslieferung dauert dann auch nicht mehr lange, bereits am 17. Oktober soll sie verschickt werden. Das gilt allerdings erst einmal nur für das 249 Euro kostende Modell mit Lederarmband, die 229 Euro-Version mit Silikonarmband soll aber schon in Kürze folgen.

zenwatch3_gunmetal

Die ZenWatch 3 bietet ein 1,39 Zoll Display mit einer Auflösung von 400 x 400 Pixeln (287 ppi) sowie einen Snapdragon Wear 2100 SoC von Qualcomm. Das Gehäuse ist aus Edelstahl, die Uhr zudem nach IP67-Zertifizierung einen Schutz vor Wasser und Staub. Speicher gibt es 4 GB, die Uhr läuft mit Android Wear und kann somit mit Android-Geräten ebenso genutzt werden wie mit iOS-Geräten ab iOS 8.2. Verfügbar ist die ZenWatch 3 in den Farben Gunmetal Grey und Silber.

Der Akku soll eine Laufzeit von bis zu drei Tagen bieten, er lässt sich zudem innerhalb von 15 Minuten auf 60 Prozent laden. Die Akkuangaben sollte man allerdings mit Vorsicht genießen, ein theoretischer Wert, der in der Praxis in den seltensten Fällen wirklich erreicht wird. Vorbestellen kann man die ZenWatch 3 direkt im ASUS Online-Shop oder bei Amazon (dort ist die Lieferzeit allerdings mit 2 bis 4 Wochen angegeben).

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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12 Kommentare

  1. Ich finde sie – auch preislich – eigentlich sehr, sehr interessant! Nur das Armband passt nicht…optisch vielleicht noch Geschmackssache, aber dass man kein Standardarmband verbauen kann ist Murks und sorgt für teure Nachkäufe 🙁

    Trotzdem: wollte eigentlich gerade auf die Huawei Watch schwenken und überlege nun doch nochmal. Danke für die Info!

  2. Nachtrag: äh, alle 3 Designvarianten sind mit gold abgesetzt. Eher uncool, zumindest für mich. Was treibt Designer da manchmal bloß zu? :-O

  3. Hat mal einer eine Android Watch mit samsung gear 2 verglichen?
    Hab seit ein Jahr Zenwatsch 2 und total zufrieden aber die Bedienung von Samsung finde ich zumindest von den Videos her besser aber ist die vergleichbar mit einer Android Wear? Bekommt man da auch alle Benachrichtigungen? Wie ist die Akkulaufzeit? Meine Zenwatch 2 hält gut 3-4Tage durch. Ja viele Fragen und noch viele mehr… vielleicht hat ja mal einer hier Lust ein Vergleich zu machen?^^

  4. Ich bin aktuell ebenfalls auf der Suche nach einer brauchbaren SmartWatch. Akkulaufzeit und unauffälliges Design wären mir wichtig, vielleicht hat da jemand einen Tipp? Die hier schaut auf jeden Fall schon mal ganz gut aus 🙂

  5. @taod88 – Tizen soll zwar hinsichtlich der UI ganz gut sein, aber es fehlen doch die Apps. Für Android Wear gibt’s schon so viele und die Google Now-Integration finde ich auch sehr gut gelungen. Tizen wäre mir persönlich zu proprietär und eingeschränkt.

    @me – bei den runden hält sich die Auswahl ja in Grenzen: Moto 360 2. Gen. (schick, aber leider nur mit LCD-Display und Flat Tire) und Huawei Watch (die wohl schickste mit dem besten Display). Nächste Woche stellt Honor die S1 vor, wird sicherlich auch Android Wear als Plattform nutzen.

  6. Das Konzept einer runden Digitaluhr/Smartwatch werde ich nie verstehen.
    Bei mechanischen Uhren ist es prinzipbedingt die optimale Bauform, aber bei einer modernen, elektronischen Uhr ist es eine unnötige Einschränkung.
    Es fällt ohne Not wertvoller Display-Platz weg und das UI-Design ist unnötig kompliziert.

    Warum macht man so was?

    Eine Smartwatch, die wie eine mechanische Uhr aussehen möchte, ist wie vegetarisches Essen, das wie Schnitzel schmecken möchte.

  7. Ohne NFC recht uninteresant

  8. Der wahre Hanness says:

    Eine Armbanduhr ist nun mal rund und das soll eine Smartwatch auch sein. Wenn du dich als Nerd oder Freak outen willst, kannst dir ja eine Aplle Watch oder besser gleich eine Casio CA-53W-1 anschnallen!

  9. Eine *mechanische* Armbanduhr ist rund – wobei selbst die Feststellung schon unzutreffend ist. Es gibt auch rechteckige mechanische Uhren.
    Meine Digitaluhren waren schon immer eckig. Aus guten Gründen.

    Das hat wenig mit Nerdism zu tun, sondern einfach mit der Frage ob eine runde Smartwatch sinnvoll oder praktisch ist. Eine Frage, die ich im Fall von Android Wear definitiv mit „nein“ beantworten muss. Bei Samsung hat man sich wenigstens die Mühe gegeben, der S2 auch ein auf die runde Form angepasstes User Interface mitzugeben. Das beseitigt den Mangel an Display-Fläsche immer noch nicht, wirkt aber wenigstens so, als hätte man sich Gedanken gemacht.
    Google hat die runde Variante von Android Wear hingegen komplett verrissen. Aber hey, vielleicht bin ich ja auch einfach der einzige, der seitlich abgeschnittenen Text bei Benachrichtigungen für einen fragwürdigen Designfehler hält.

    Es gibt schlicht keinen praktischen Grund, warum Smartwatches rund sein sollten. Genauso wenig wie es praktische Gründe für Hufeisen an Autoreifen gibt.
    „War schon immer so“ ist kein besonders guter Grund für irgend was. Schon gar nicht, wenn man nicht versteht, warum es „schon immer“ so war.

    Bei mechanischen Armbanduhren ist die runde Form nicht entstanden, weil es so fürchterlich schick aussieht, sondern es ist schlicht und einfach technisch bedingt. Die Zeiger drehen sich nun mal im Kreis. Entsprechend wäre es Platzverschwendung, eine eckige Uhr zu bauen.

    Eine Smartwatch ist aber keine mechanische Uhr und unterliegt auch nicht den Beschränkungen mechanischer Uhren. Eher das Gegenteil ist der Fall. Jeder Pixel zählt. Displayfläche ist hier durch nichts zu ersetzen, außer durch mehr Displayfläche.

    Du kaufst ja auch keinen Computer, der wie eine mechanische Schreibmaschine aussieht. Also warum kaufst du eine Smartwatch, die wie eine mechanische Armbanduhr aussieht? Selbst mit Tissot- oder Breitling-Watchface, wird da nun mal keine mechanische Uhr draus.

  10. Ob jetzt rund oder 4 ecken muss wohl jeder selber entscheiden, ich habe jetzt seit -+10Monate die Zenwatch 2 und super zufrieden dennoch möchte ich jetzt ne runde haben (gerade in Silber Bestellt) und dann mal gucken ob Rund „so“ schlecht ist wie du es beschreibst. Sollte jemand eine Zenwatch 2 Blau (die große)haben wollen hab hier gerade eine^^ (hat keine kratzer oder sonstiges)

  11. @Michael Slomma – an Deinen Ausführungen ist natürlich was dran. Ich hatte selbst den Effekt, als ich von der eckigen G Watch auf eine Moto 360 umgestiegen bin. Seitlich abgeschnitten ist da allerdings nie irgendwas, das nur mal am Rande.

    Runde Uhren sind halt vertrauter und wirken schicker. Entsprechend bauen die Hersteller das – als die G Watch rauskam und ich zuschlug, weil ich die Entwicklung von Android Wear von Anfang an verfolgen wollte, haben mich viele ausgelacht. Und alle wollten die 360, als diese als erste runde rauskam. Eine Uhr ist ja auch immer ein Accessoire, da spielt Optik sicherlich eine größere Rolle als nüchterne Fakten. Just my 2 cent.

  12. Interessante Specs, aber mit Android Wear habe seit meiner Smartwatch 3 von Sony abgeschlossen. Sorry, aber das System wirkt auf mich wie von einem Studenten-Team als Projektarbeit entworfen.. An allen Ecken hapert es an Funktionen.. Bedienung nicht intuitiv, Google Fit hat seltsame Macken.. Es gab wirklich sehr viele Dinge die mich an der Software gestört haben.. Hardwaremäßig ist die SWR50 in Ordnung.
    Seit zwei Wochen besitze ich nun eine Gear S2 Classic und bin nahezu vollkommen begeistert.. Die Bedienung per Lünette ist ein Genuss, die Performance und Akkulaufzeit klasse. An Apps mangelt es für meinen Geschmack nicht, im Gegenteil.. Alle von mir verwendeten Grundfunktionen von Android Wear sind hier mMn besser umgesetzt. Wear-Mankos wie die unglaublich schlechte Musik-Fernsteuerung (PlayMusic, Soundcloud) ist um Welten besser gelöst. Auch S Health gefällt mir mittlerweile deutlich besser wie Google Fit..

    Kurz:
    Android Wear –> in vieler Hinsicht unausgereift, mangelhafte Bedienung, viele (lustlos umgesetzte) Apps
    Tizen (Wear): –> solide Grundfunktionen, viel durchdachter und intuitiver in der Bedienung, Luft nach oben bei der App-Auswahl

    Ob sich Wear auf einem runden hochwertigeren Device besser anfühlt kann ich aus Kurztests nicht bestätigen. Wer einmal eine Gear S2 /S3 bedient hat weiß wie eine gute Wearable-Umsetzung aussieht.

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