Asus ROG Swift PG259QN: Gaming-Monitor mit 360 Hz für September bestätigt

Asus hat seinen neuen Gaming-Monitor, den ROG Swift PG259QN, für September 2020 bestätigt. Der Bildschirm bringt vor allem ein Alleinstellungsmerkmal mit, er unterstützt native 360 Hz als Bildwiederholrate. Dafür liegt die Auflösung des IPS-Panels aber nur bei 1.920 x 1.080 Pixeln. Auch Nvidia G-Sync ist an Bord.

Laut Asus betrage die Reaktionszeit des Monitors nur 1 ms. HDR10 wird ebenfalls unterstützt, als Helligkeit sind aber lediglich 400 cd/m² angegeben. Asus bewirbt den ROG Swift PG259QN als den „weltweit schnellsten Gaming-Monitor für eSport“. Das lässt man sich auch etwas kosten, denn der Monitor wird ab Ende September für 699 Euro zu haben sein.

Die Diagonale beträgt 24,5 Zoll – die 699 Euro zahlt ihr hier also im Wesentlichen für das Privileg der 360 Hz, denn weder Diagonale noch FHD-Auflösung reißen sonst vom Hocker. Ein spezieller, nicht reflektierender unterer Rahmen helfe Gamern laut Hersteller zudem bei der Reduzierung von Bildschirmreflexionen.  Der Monitor verfügt außerdem über einen speziellen Kühlkörper, der im Vergleich zu anderen Displays eine größere Oberfläche für den Wärmeaustausch biete, so Asus.

Ab Ende September findet ihr den neuen Asus ROG Swift PG259QN mit 360 Hz in Deutschland und Österreich. Der erste Anbieter wird Alternate sein. Unten sind noch einmal für euch die technischen Eckdaten.

Technische Daten Asus ROG Swift PG259QN

  • Display-Diagonale: 24,5 Zoll (16:9)
  • Pane: IPS
  • Displayoberfläche: Entspiegelt
  • Auflösung: 1920 x 1080 Pixel
  • Helligkeit: 400 cd/m² (typisch/HDR an)
  • Bildwiederholrate: 360 Hz (nativ)
  • Betrachtungswinkel: (CR?10) 178°(Horizontal) / 178°(Vertikal)
  • Farben: 16,7 Millionen
  • Reaktionszeit: 1 ms (GTG)
  • HDR (High Dynamic Range): HDR 10
  • Farbgenauigkeit: DeltaE < 1.5
  • Kalibriert ab Werk: Ja
  • G-Sync-Prozessor: Ja
  • Input / Output: DisplayPort 1.4, HDMI 2.0, 2x USB 3.0, Kopfhöreranschluss
  • Neigung: -5°–+20°
  • Drehen: -25°–+25°
  • Pivot: 0°–+90°
  • Höhenverstellung: 0–120 mm
  • VESA-Befestigung: 100 x 100
  • Abmessungen: 557 x (379–499) x 247 mm (mit Stand)
  • Gewicht 7,1 kg
  • Preis: 699 Euro

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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10 Kommentare

  1. Und gleich kommt der erste Troll und meint, man könne keinen Unteschied zu 60Hz sehen, und 25Hz haben ja auch schon immer gereicht. lul

    • Die Frage ist, welchen Mehrwert bietet ein 360Hz Monitor gegenüber einem 240, 165, oder 144Hz Panel?
      Dass die Bildwiederholrate einen signifikanten Vorsprung in der Aktualisierung der Darstellung bietet, ist mir bewusst.
      Aber können wir, als Mensch, mit einer Verzögerung von durchschnittlich .. sagen wir mindestens 0,3 Sekunden (und das ist schon zu gering angesetzt) davon überhaupt noch profitieren?

      • Bei 0,3 Sekunden hätten die auch 3,33 FPS in Spielen und Videos gereicht, oder? 🙂

        Es geht ja auch nicht (nur) um die Reaktion, sondern darum, dass sich das Bild ruckelfrei bewegt.
        Auch bei 165 Hz ist es immer noch nicht ruckelfrei.
        Allerdings kann man das auch mit 60 Hz simulieren, was in Spielen bereits verwendet wird.

        • FPS allgemein ist so ne Sache. Eine Sekunde ist lang. Wenn von deinen 24 FPS, 20 davon in den ersten 1/3 durch die Grafikkarte rauschen und dann aufgrund von plötzlichen kostenintensiveren Berechnungen die restlichen 4 Frames in den 2/3 der Zeit reingedrückt werden. Ja dann ruckelt das! Das Auge erkennt wenn die Zeitdifferenz der Frames zueinander schwankt. HInzu kommt ja noch, dass viele ohne irgendeine Synchronisierung von Monitor und Grafikkarte arbeiten. Dann purzeln die Frames unregelmäßig aus der HDMI leitung und der Monitor verschluckt dann auch noch ein wenig was.

  2. Also Doom Eternal haben sie jetzt auf 1000 FPS gebracht, da steht der Monitor in der Ecke und weint leise 🙂

  3. Ich bin letztes Jahr von 60Hz auf 120 Hz gewechselt.
    Vorher informiert und Kommentare gelesen wie: Bild bei Bewegungen viel schärfer, alles supersmooth, man will nie wieder auf weniger wechseln, etc.

    Dann den Monitor gekauft und mein Empfinden: hach, naja, Schon ruckelfreier, wie der Mauszeiger läuft oder die Fenster, wenn man die verschiebt. Aber immer noch nicht wirklich ganz ruckelfrei. Die Ruckler sind halt kleiner. Oder in Spielen: ja, auch bei der Bewegung ist alles einen Ticken schärfer, aber ob das das Geld wert war. Ich weiß nicht. Kurz: Der große Wow-Effekt war das definitiv nicht.

    An meinem Zweitmonitor am Notebook hab ich weiterhin 60Hz und beim normal arbeiten merke ich kein Unterschied. Nur wenn ich ganz genau gucke. Komme damit aber auch noch super zurecht.

    Ich denke, jeder hat hier ein anderes Empfinden und andere Prioritäten.
    Ich hätte gerne noch mehr Hz und freue mich, wenn der nächste Monitor in einigen Jahren mehr bietet, aber mehr Geld würde ich dafür definitiv nicht ausgeben.

    mir letztes Jahr einen neuen Monitor mit 120Hz und bin so von den üblichen 60Hz auf 120Hz gewechselt.

  4. Yannick Ruile says:

    Komplett sinn frei da das menschliche Auge nicht mehr als 30 FPS wahrnehmen kann /s

    • Stephan Beich says:

      Nein, das menschliche Auge kann mehr wahrnehmen, nur ab 24 Bildern pro Sekunde erkennt der Mensch keine einzelnen Bilder mehr. Doch je mehr Bilder pro Sekunde desto flüssiger ist das wahrgenommene Spiel oder Video.

      • André Westphal says:

        Das mit „24 Bilder“ geht ursprünglich auf gar keinen direkten Zusammenhang zum menschlichen Auge zurück, sondern auf wirtschaftliche Abwägungen der Filmindustrie. Es war im in der Frühzeit der Industrie schlichtweg ein Kompromiss aus einigermaßen flüssiger Darstellung und geringem Verbrauch an Filmmaterial – welches damals sehr teuer war. Das menschliche Auge kann deutlich (!) Höhere Bildraten wahrnehmen. Wie eklatant die Unterschiede wirken, hängt aber immer auch von dem dargestellten Inhalten ab – etwa auch den Kontrasten.

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