Aqara E1: Smartes Heizkörper-Thermostat angekündigt

Das Smart-Home-Unternehmen Aqara steht vor der Einführung eines neuen Produktes. Hierbei handelt es sich um das Heizkörper-Thermostat mit dem knappen Namen „E1“. Das E1 muss an eine Bridge mit Zigbee 3 von Aqara angebunden werden und spricht dann mit allen gängigen Smart-Home-Assistenten – auch Apple HomeKit wird unterstützt.

Nutzer können manuell oder über die App die Temperatur steuern, alternativ ist es auch möglich, Regeln über Sensoren oder Automationen auszuführen.

Das Aqara E1 setzt auf ein Display und wird per Batterie (3x AA) angetrieben. Die soll nach Angaben von Aqara bis zu einem Jahr halten. Laut Aqara hat man auch schon den Matter-Support für dieses Gerät auf dem Schirm.

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28 Kommentare

  1. finde es ja tricky jetzt noch neu Dinge mit Zigbee zu bringen. Apple User sind schon voll auf Thread, Google und Amazon und Ikea User werden es später. Da ist Eve einfach weiter. Zumal viele User schon Thread Boarder Router in Form eines Eeros, Apple Home, Apple TV, Echo4 oder Nest Hubs Uuhause haben ohne es zu wissen

  2. kleiner Fehler, laut der aqara Webseite sind 2xAA Batterien drin.

    und Antwort zu Fabian, auch IKEA setzt weiterhin auf Zigbee! Was dann Matter/Thread betrifft macht es in Zukunft das Gateway genauso wie es auch IKEA macht. Die Devices bleiben auf Zigbee!
    Das ist wesentlich Stromsparender als die anderen/neuen Protokolle welche auf WLAN basieren.

  3. Sieht für mich aus wie ein Siterwell Thermostat mit Aqara-Aufdruck. 😀

  4. Versteh einer die Nomenklatur bei Aqara. Jetzt gibt es nach einem E1 Hub und einem E1 Roller Shade Driver also auch noch ein E1 Heikörper-Thermostat. Ich muss aber gestehen, dass es endlich mal eins ist, das es optisch einigermaßen mit den Tado Thermostaten aufnehmen kann. Auch wenn mir echt schleierhaft, wer durchgewunken hat, das Display ans Ende zu klatschen, wo das bei Parallelausrichtung zum Heizkörper eh keiner lesen kann. Um die Abhängigkeit von der Cloud zu verringern, kann ich mir die Dinger zukünftig aber gut in meinem zigbee2mqtt Mesh vorstellen, sobald der Support stimmt.

  5. Wow sehr umweltfreundlich und nachhaltig, wenn ich jedes Jahr 3 Aaa Batterien in jedem Thermostat austauschen soll.

    Kosten für den Spass? 50 Euro pro Gerät?

    Für 13 gibt’s die besten neuen mechanischen/manuellen Thermostate am Markt. Bei einer 3 Raumwohnung bin ich bei mir dann bei 52 Euro für alle neuen manuellen Thermostate, die mindestens 10 bis 15 Jahre halten.

    Nein Danke, dass Smarthome Gedöns braucht niemand, da nichts eingespart wird und es nicht nachhaltig ist.

    Wie lange gibt’s updates für die Geräte? Wie lange gibt’s den Hersteller? Waren nicht die ersten die nach 2 Jahre elektro Schrott sind, weil….

    • Faszinierend diese Beiträge wo von sich auf andere geschlossen wird…
      In Sachen Nachhaltigkeit: 1) In den Dingern lassen sich genauso gut AAA-Akkus benutzen. 2) Da mit Zigbee ein offener Standard unterstützt wird, ist es egal ob der Hersteller pleite geht. Mit herstellerübergreifenden Lösungen wie zigbee2mqtt kann es dem technisch versierten Menschen folglich egal sein, was da passiert. 3) Thema Einsparungen: Mit Fenster/Türkontakten und Temperatursensoren verknüpft macht es sehr wohl etwas aus. Wer lieber selber zum Thermostat rennt, bitte.

      • Dann lesen Sie einschlägige Studien des Heizungsbauerverbandes und der korrigierten Mitteilung von Stiftung Warentest. Digitale Thermostate sparen keine Energie ein. Max. gibt’s es einen Komfortgewinn. Selbst der darf bezweifelt werden bei elektronischer Steuerung der Heizungsanlage mit Aussen und Innensensren. Vernünftig eingestellten Heizphasen und kurven.

        • Und diese besagte elektronische Steuerung der Heizungsanlage mit Außen- und Innensensoren hat man ja auch in jedem Haus, inkl. jede Miet(Altbau)Wohnung die es da draußen gibt, richtig? Nicht immer von seiner eigenen Situation auf andere schließen ist hier die Devise 😉

          Bzgl. Einsparpotenzial nur mal ein kleines Beispiel (eigene Erfahrung): Singlehaushalt, 3 Zimmerwohnung und einen ziemlich geregelten Tagesablauf von Montag bis Freitag. Da sind die Teile bei mir entsprechend auf meinen Tagesablauf programmiert. Ich brauch mir im Winter, wenn ich auf der Arbeit bin keinen Kopf darüber machen ob ich vergessen hab eine Heizung runter zu drehen, brauch mir keinen Kopf darüber machen, ob es eiskalt in der Bude ist, wenn ich heim, usw. Heizen auf diese Weise ist mit Sicherheit effizienter und energiesparender als wenn ich ständig alles von Hand einstellen muss. Da kannst du noch so sehr mir irgendwelchen Studien daher kommen. Bringt alles nichts, wenn diese Studien nur bestimmte Lebenssituationen beleuchten.

          Du hast entweder einfach keine Ahnung oder kannst dir einfach nur nicht vorstellen, dass es Menschen gibt die unter anderen Lebenssituationen leben wie du selbst!

          • Jede Heizungsanlage der letzten 30 Jahre hat schon Innensensoren.

            Heizungen ab Ende der 90er in der Regel Aussen und Innensensoren.

            Ich weiß ja nicht wie alt ihre Heizungsanlage ist aber wahrscheinlich 40 Jahre? Und damit nicht mehr Betribsfähig und Entzug durch den Schornsteinfeger?

            Auch in der Mietwohnung können Sie jedes normale mechanische Thermostat zwischen 1 und 5 (je nach Skala auch 1 bis 7) stellen. Stube 2,5 bis 3, Schlafraum 2 etc.

            Führt zur gleichbleibenden Wärme im Raum und eine Nacht schaltung gibt’s auch bei Mehrfamilienhausern.

          • Sie haben offensichtlich keine Ahnung, denn ihr Heizungsverhalten mit ständigen auf und zudrehen der Heizung zeigt, dass sie nix sparen. Gleichmäßiges heizen und nicht auskühlen lassen der Räume spart am meisten.

            Und über jedes mechanische Thermostat kann ich die Raumtemperatur gleichmäßig steuern. Deswegen sind die Zahlen auf dem Thermostat 😉

  6. Der Kommentar says:

    Ich halte den Nutzen solcher Thermostate für gering. Bei 4 Heizkörpern muss man das Geld für die Thermostate erstmal wieder „reinheißen“. Dazu kommen Batterien und auch die Herstellung verbraucht Ressourcen und Energie.
    Desweiteren ist es sowieso fraglich, ob man druch „ständiges“ auf und zu drehen spart.
    Ich hatte letzten Winter meine (manuellen) Thermostate immer auf 2 oder 3 auch wenn keiner da war und hatte so immer 18/19 Grad in der Wohnung.
    Warum sollte ich die Thermostate zudrehen, wenn ich nicht zu Hause bin? Damit es dann auf 15/16 Grad runterkühlt? Ja und wenn ich dann nach Hause komme, drehe ich auf um auf 20 Grad hoch zu heißen?
    Was mehr oder weniger Energie verbraucht, ist wohl ehr eine Glaubensfrage.

    • High_Flying_Toaster says:

      Ne, das ist recht simpel. Die Heizstragie hängt von der Dämmung des Hauses ab. Habe ich schlecht gedämmtes Wohneigentum bzw. schlechte Fenster(-dichtungen), dann kann es durchaus sinnvoll sein hoch und runter zu regeln. Je besser die Dämmung desto eher kann man die Temperatur konstant halten. Gerade in Mehrfamilienhäusern ist das ganze aber auch vom Heizverhalten der Nachbarn abhängig. Ein weiterer Faktor ist natürlich die Energiequelle und der Heizungstyp. Wenn ich Fußbodenheizung und ne Wärmepumpe habe, ist das Heizprofil ein anderes als bei normalen Heizkörpern und Fernwärme. Im Grunde ist es wie immer, Pauschalisierungen bringen nichts und sind nur anonymes Geblubber, dass auch als Energieverschwendung angesehen werden kann ;P

      • Einfach nur Danke, dafür dass ein Kommentar mit Sinn und Verstand statt Meinung verfasst wurde. Wird leider immer seltener, auch hier in den Kommentarspalten dieses Blogs

      • Valentin Bruch says:

        Nix mit anonymes Geblubber, der Forist hat Recht mit seiner Aussage. Smarthome Gedöns spart nix ein. Das ist Voodooglaube..

        Hier ein paar fachliche Stimmen zum Thema:

        „Wie viel kann man dadurch an Heizkosten sparen?

        Manche Hersteller versprechen bis zu 30 Prozent Heizkosteneinsparung. Matthias Wagnitz ist da aber skeptisch. Der Referent für Energie- und Wärmetechnik beim Branchenverband ZVSHK sagt: «Wie sehr man sparen kann, hängt auch sehr davon ab, wie man vorher geheizt hat.» Soll heißen: Wer schon immer abends die Heizung runter dreht und sie tags nicht auf 5 stehen lässt, kann weniger einsparen als Menschen, die gerne warm schlafen und auch mal aus dem Fenster heizen.

        Auch Nico Jurran vom «c’t»-Magazin sagt: «Wenn Sie vernünftig heizen, dann werden Sie große Schwierigkeiten haben, mit einem normalen Smarthome-Konzept noch etwas zu sparen.» Er geht sogar noch weiter: «Die generelle Aussage, dass man Geld spart, ist totaler Quatsch“

        • High_Flying_Toaster says:

          Du verwirrst mich etwas. Zuerst stimmst zu „der Kommentar“ zu („Recht mit seiner Aussage“) und widersprichst ihm dann und stimmst doch mir zu, weil die von dir genannten Quellen doch auch sagen, dass ein hoch und runter drehen im Gegensatz zu ständig gleiche Thermostatstellung Vorteile haben können. Dazu noch beziehst du dich ja direkt auf meinen Kommentar mit „anonymes Geblubber“ – aber was habe ich von Smart Home gesagt? Ich habe nur über Thermostatregelung gesprochen. Entweder bist du zu dem Zeitpunkt bissel auf Krawall gebürstet gewesen oder du bist der gleiche Autor wie „Der Kommentar“ und versuchst wild deine Argumentation zu untermauern. Was auch immer des Pudels Kern sei, ich musste irgendwie schmunzeln bei dem Kommentar und starte um so besser gelaunt in den Tag 🙂

  7. Die meisten werden kein komplettes Smarthome haben.. also mit Sensoren usw.
    Ich wollte mir auch solche zulegen fürs Wohnzimmer und Kinderzimmer.
    Wohnzimmer weil damit einheitlich die Temperatur da ist und nicht mal auf 5 weil „mir ist kalt“ oder es doch mal Abends vergessen wir auszudrehen. ebenso bei den Kids.. die die Heizung gern vergessen und so es automatisch ausgeht wenn es ne Stunde später ins Bett gehen soll oder sie eh nicht im Raum sind.

    • Gibt mechanische Thermostate mit sperren. Die lassen sich dann auf 3 oder 2,5 etc einstellen. Dann können die Kids nicht auf 5 stellen. Des Weiteren kann man seine Kinder auch aufklären, das ist aber eine Frage der Erziehung.

  8. Display auf der Stirnseite….

    • Naja besser als manche Smarthome Thermostate ganz ohne Display

    • Hatte baugleiche Thermostate von Pearl (revolt) im Einsatz. Das Display sieht zwar auf den ersten Blick ganz Nett aus und ist im Dunkeln auch gut zu erkennen, aber sobald direkt Licht drauf fällt reicht der Kontrast nicht mehr aus um es noch abzulesen. Mussten somit also alle zurück gehen. Das gleiche Problem wird bei den Aqara auch sein. Abgesehen davon gibt es sie von vielen verschiedenen Anbietern mit unterschiedlichen Namen zu stark unterschiedlichen Preisen.

  9. Verstehe nicht warum hier eine Grunddiskussion über die Sinnhaftigkeit von Smart Home Thermostaten läuft.
    Man KANN damit heizkosten sparen. Betonung liegt auf KANN. Das ist genauso ein Marketing Ding wie Rabatt BIS zu 70%.

    Wer schon vernünftig heizt, spart weniger oder sogar nichts. Wer komplett überfordert, zu faul oder einfach nur vergesslich ist, der wird damit sparen.

    Letztlich ist für mich der Komfort viel wichtiger (wie eigentlich bei allen Smart Home Geräten), als die Ersparnis. Die machen die Wohnung smarter und damit das Leben einfacher.

    Ich muss mir nie Gedanken machen, ob die Heizung an oder aus ist, es ist immer warm und ich habe ne netter Spielerei in meinem
    Smart Home.

    Zum Produkt selbst, finde ich das gut dass Aqara mittlerweile fast alles hat. Bin mit den ganzen Sensoren ziemlich zufrieden, würde mir die zulegen, wenn ich nicht schon andere hätte.

    • Aldi ob die Heizung an oder aus ist brauch ich mich mit meiner 15 Jahre alten Gastherme auch nicht kümmern. Macht sie automatisch, da Aussensensoren messen, wenn es kalt wird.

      Heizungsthermostate ist in der Wohnstube auf 3, alle anderen Räume zwischen 1,5, 2 und 2,5.

      Wozu hier viele ständige an der Heizung rumdrehen müssen mit Smarthome und manuell erschließt sich mit nicht. ‍♂️‍♂️

  10. Was ich hier interessant finde, dass hier fast jeder versucht seine Situation auf alle andere zu projizieren. Ich z.B. bin nicht gleichmäßig zu den gleichen Zeiten zuhause, geschweige denn in den gleichen Räumen. Das mag bei einer Familie ganz anders sein. Bei mir aber nicht. Und per Smarthome kann ich das sehr gut individuell regeln. Und von Auskühlen spricht auch Niemand. Wenn ich in meiner Arbeitszeit oder bei Abwesenheit von 21 auf 17 oder 18 Grad regel, wird das schon was bringen. Klar wird dann auch wieder mehr Energie verwendet um wieder auf 21 Grad zu kommen, aber längerer Abwesenheit werde ich mit Sicherheit sparen. Und seien es nur 3 % im Jahr.

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