Anzeige

Apple Pay: Volksbank schaltete Infoseite frei

Vermutlich „mausgerutscht“ ist man bei der Genossenschaftsbank Unterallgäu. Das Institut hatte eine Seite freigeschaltet, die sich mit dem Thema Apple Pay beschäftigt. Als Reinholer: Zwar haben die Volks- und Raiffeisenbanken bereits Apple Pay für 2020 bestätigt, geschehen ist bisher aber nichts. Ende 2019 sagt man aus, dass man in diesem Jahr starten wolle, weil es davor technische „Herausforderungen“ bei der Implementierung gab. Vermutlich könnte sich da demnächst etwas bewegen, wobei wir ja momentan eine Zeit erleben, in der es logischerweise auch Verschiebungen gibt.

Auf der mittlerweile offline geschalteten Seite hieß es: „Mobiles Bezahlen mit Apple Pay“: „Der Verbund deutscher Volks- und Raiffeisenbanken wird Apple Pay in Deutschland einführen und den Kunden die Möglichkeit bieten, mit ihrem iPhone (und jedem Apple-Gerät, das für Apple Pay genutzt werden kann) einfach, sicher und vertraulich zu bezahlen.“

Laut Finanz-Szene haben einige Institute auch schon Vertragsbedingungen hinterlegt – und ebenfalls interessant: Auf der Website der Genossenschaftsbank Unterallgäu hieß es auch, dass zum Start „Kreditkarten (Mastercard, VISA) unterstützt würden, die girocard (Debitkarte) werde ebenfalls für 2020 vorbereitet.” Wenn die girocard-Aussage stimmt, wäre diese eine Überraschung. Bislang gingen viele davon aus, dass die Genossenschaftsbanken rein auf Visa und Mastercard setzen, auch bei den Debitkarten.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

10 Kommentare

  1. Soweit ich weiß, geben die Vobas als Debitkarten ausschließlich Girocards heraus.

    • Es gab im Portfolio auch mal eine Debit-Mastercard (Produktname war irgendwie „DirectCard“), aber die wurde eher von wenigen VBs angeboten. Die find ich auf den Produktseiten aber nicht mehr… Fänd eine Debit-Mastercard (oder VISA) super, die könnte man dann auch bei Curve hinterlegen.

  2. Jetzt müssen nur noch die Händler die mit der volksbank und den Sparkassen zusammenarbeiten die Möglichkeit haben jede Buchung einzeln abzurechnen, und nicht eine für kleine Unternehmen hohe Pauschale zahlen zu müssen. (Bäcker, Fleischer USW) . Das ist zumindestens hier das Problem.

    • Wenn Kleinunternehmen es immer noch nicht geschafft haben, über den Tellerrand von Sparkassen und VoBa zu schauen, dann ist denen auch nur noch schwer zu helfen. Es gibt genug günstige Alternativen, um mobiles Bezahlen auch für den Einzelhandel attraktiv zu machen.

      • Hallo Michael
        In einem Falle ist es hier so dass das Terminal mit dem kassensystem zusammenarbeitet. So wie ich das verstanden habe ist es nicht ganz billig diese einfach zu tauschen. Scheinbar soll bei der entsprechenden Bank in diesem Jahr noch was passieren. Wäre ja auch seltsam wenn sie den privatkonten kreditkartenzahlung nahelegen und den geschäftskunden nicht die Möglichkeit bieten kostengünstig dieses auch zu bedienen.

      • Gerade viele Kleinunternehmen sind bei der Sparkasse und meinen die dortigen Mondpreise fürs Terminal und Abrechnungsbedingungen wären immer aktuell „und halt so“.

        Als ich vor kurzem von einer Inhaberin eines kleinen Restaurants die Konditionen gehört habe für deren elektronische Zahlungen bei der Sparkasse wusste ich nicht ob ich lachen oder weinen soll.

        Habe ihr dann mal einen kurzen und groben Marktüberblick gegeben was zeitgemäße Konditionen sind.

    • Man kann so etwas auch erst mal neben bei testen mit sumup kann man so was recht gut testen ob es an kommt. Habe auch schon 1-2 mal auf dem Wochen Markt mit Apple Pay gezahlt is hier aber leider noch eine extreme Ausnahme. Ein Bäcker hie hat jetzt Karten Zahlung bei der Volksbank ich will nicht wissen was es im Monat zahlen muss… er schreckt es aber auf Käufe über 15€ ein so wir es doch kein Erfolg geben..

  3. Und mir ist neu, dass die Volksbanken bisher die Girocard nicht für Apple Pay anbieten wollten, was ja völliger Unsinn gewesen wäre, da die Sparkassen das ab Sommer tun und man so einen Nachteil hätte. Gut, dass haben die dann wohl selbst schon gemerkt.

    • Steht doch da, dass das geplant ist?! Nur eben nicht für den Launch.

    • Och, die Vobas scheinen generell ihr Handeln nicht unbedingt davon abhängig zu machen, dass sie in bestimmten Bereichen einen Nachteil ggü. der gesamten Konkurrenz haben. Sonst wären sie unter den großen Banken in Deutschland nicht Bummelletzter beim Einführen von ApplePay für ihre Kreditkarten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bevor du deinen Kommentar abschickst:
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.