Apple Music: Mehr DJ-Mixe mithilfe von Shazam-Technik

Bei Apple Music soll es möglich sein, dass Künstler entlohnt werden, deren Track-Schnnipsel in DJ-Mixen erkannt werden. Das ist immer eine große Sache, denn rein rechtlich und auch technisch ist es nicht so einfach, das alles zu entknoten. Mixe enthalten teils viele Dutzend Tracks und haben so entsprechend viele Rechteinhaber. Und wenn ein Streamingdienst solche Mixe anbietet, ist es eigentlich quasi unmöglich die Tantiemen für all die Samples richtig zu sortieren.

Um dieses Problem zu lösen und die Anzahl der von DJs gemixten Inhalte auf der Plattform massiv zu erhöhen, hat Apple mit großen und unabhängigen Labels an einem System gearbeitet, das die Rechteinhaber eines Mixes identifiziert und direkt bezahlt. Außerdem hat das Unternehmen die Shazam-Technologie genutzt, um dies für Apple Music umzusetzen.

Bei Apple sagt man, dass DJ-Mixe dadurch eine längere Lebensdauer haben, wenn es um die Einnahmen geht, da einzelne Tracks, Sammlungen, Compilations und sogar komplette Festival-Sets wie Studioalben auf Apple Music gestreamt werden können. Da bin ich mal sehr gespannt, wie das konkret realisiert und genutzt wird.

Gerade Mixe sind da echt immer für viele ein Problem rechtlich – das sehe ich häufig auf Plattformen wie Soundcloud und Mixcloud. Zahlreiche Mixe dürften vermutlich dort gar nicht sein. Und vermutlich werden sie dies auch nicht, Apples jetziges DJ-System ist derzeit wohl noch nicht jedem zugänglich, sodass der kleine Hobby-DJ seine Mixe dort nicht veröffentlichen kann.

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