Apple: Auch iPhone 11, iPhone SE und iPhone XR werden ohne Ladegerät verkauft

Apple hat auf der gestrigen Keynote nicht nur Details zu den neuen iPhones blicken lassen, sondern sich auch zum Thema Umweltschutz geäußert. Man möchte weiter Material sparen und somit den Elektromüll, der vor allem durch Ladekabel, Kopfhörer und Ladegeräte anfällt, vermeiden. Somit kommt es, dass in den neuen iPhones kein Ladegerät und keine Kopfhörer mehr enthalten sein werden.

Finde ich persönlich gut, da ich genügend Ladegeräte zuhause habe, dasselbe trifft auf Kabel und Kopfhörer zu. Ich nutze sowieso nur noch Bluetooth-Kopfhörer. Ich bin jedoch nicht die Referenz und den einen oder anderen wird diese Tatsache sicherlich missfallen. Da hat man aber als iPhone-Käufer nun keine Wahl mehr, muss also auf Bestehendes zurückgreifen oder in das Portemonnaie greifen und einen Lader und Kopfhörer kaufen.

Wie sich herausstellt, betrifft diese Tatsache nicht nur das iPhone 12, sondern auch die neuen Käufe des iPhone 11, iPhone SE und iPhone XR. Alle diese Modelle werden in einer kleineren Verpackung und nur noch mit einem USB-C-zu-Lightning-Kabel ausgeliefert. Immerhin schmeißt man das alte USB-A-Kabel aus dem Programm.

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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69 Kommentare

  1. Billiger werden die Geräte dadurch aber nicht, oder?

    • Dann müssen die Geräte aber wirklich günstiger werden, alles andere ist eine Frechheit. Ab dem iPhone 12 gab es kein Netzteil mehr aber diese Geräte haben für den gleichen Preis ein Netzteil besessen.

    • Und was wäre für dich eine angemessene Preisreduktion für ein kleines Netzteil und einen Kopfhörer, die hochwertig, aber doch zig-millionenfach produziert werden? 2 Euro?

      • Eine angemessene Preisreduzierung wäre genau der Betrag den Apple als Einzelkaufoption aufruft.

        • Ladegerät + Kopfhörer: ca. 43 €.
          Preis iPhone 11 bei Verkaufsstart: ab 799,-
          aktuell: ab 679.- (inkl. 19 % MwSt.)

          reicht das?

          • Nein, denn es ist die Vorjahresversion. Diese wird immer günstiger verkauft.

            • Hab ich mir schon gedacht. Und womit vergleichen wir es jetzt? Dummerweise hat Apple das einfach mit dem Release des iPhone 12 und damit mit normalen Preissenkungen umgestellt. Wie kriegen wir das jetzt raus, ob Apple die 50 € Ladegerät-Rabatt mit draufgeschlagen hat oder nicht?

              • @Robin: Vielleicht ganz einfach am iPhone SE? Ich habe dir gerne auf die sprünge geholfen!

              • AnonymerPinguin says:

                Ich weiß garnicht, wieso ihr spekuliert?
                Apple hat doch diese Komponenten eingespart, um die Kosten
                für 5G und OLED zu kompensieren. Natürlich auch der Umwelt zuliebe 🙂

                Bei der Apple Watch gibt es diese Preisreduzierung, weil es da sowieso fast nichts im Karton ist.

  2. OK, bei der Vorgängergeneration jetzt das Netzteil zu entfernen, ist erstmal akzeptabel mit Hinblick auf die Argumentation des Klimaschutzes. Jetzt aber bei der neuen Reihe gleichzeitig MagSafe einzuführen, was in Kombination mit den vielen bunten Cases und dem passenden Ladegerät gut die Kasse klingen lassen dürfte, enkräftet Apples Argumentation dann leider wieder deutlich. Und wer jetzt sagt: „Ja, aber du musst doch gar nicht auf MagSafe zurückgreifen, das ist optional“, der kann ja wohl nicht leugnen, dass es Apple genau darum geht – das Zubehörgeschäft kräftig anzukurbeln.

    • Warum sollte man es leugnen? Bei jedem gewinnorientierten Unternehmen geht es darum Einnahmequellen zu erschließen. Man darf nie den Fehler machen dem Marketing irgendwie Glauben zu schenken.
      Natürlich will Apple mit MagSafe zusätzliche Einnahmen erzielen und mit dem Umweltschutzgedanken dem Image einen grünen Anstrich verleihen.
      Die Frage ist immer, passt mir das Produkt X zu dem Preis Y. Wenn man sich selbst eine Anschaffung durchrechnet, anstatt einem Hypetrain hinterher zu rennen, läuft alles viel entspannter.

    • Versteh ich nicht. Der Logik nach müsste Apple dann jedes Jahr eine neue Ladetechnik rausbringen. Wer dieses Jahr Magsafe kauft wird aber in 2 Jahren keinen neuen kaufen. Demnach verkauft Apple ja dann weniger Zubehör als mehr?

      Ein für mich realistischerer Grund wird sein, dass sie in den Preisklassen erschwinglicher erscheinen möchten. Die Geräte 50 € günstiger anbieten. Nicht umsonst haben sie ja das SE in der oberen Mittelklasse positioniert.

      • Ist das jetzt mit einem Augenzwinkern gemeint? Sie möchten erschwingler sein? Das neue iPhone 12 (also das Normale) kostet jetzt sogar 100 Euro mehr. Schau dir die Preise von MagSafe samt Zubehör doch nur mal an, das kostet ein Vielfaches eines normalen Netzsteckers, der sonst ja beilag. Und du rechnest jetzt offenbar auch nur mit Bestandskunden. Und auch die sollen sich ja gern mal ein neues MagSafe Cover kaufen, weil ewig halten die Dinger sicher auch nicht.

        • Nur im Vergleich zu anderen Herstellern, nicht zu anderen Apple-Geräten. Und was das Zubehör kostet ist egal. Wichtig ist, dass in der Werbung steht: ab 799,-

  3. So ganz anfreunden, kann ich mich mit der Vorstellung nicht.
    Zum Einen sind die herstellereigenen Ladegeräte inkl. Kabel meist besser an das jeweilige Modell angepasst. Andererseits gibt es sicher auch Switcher aus dem Android-Lager die vorher gar kein iPhone hatten. Zukauf ist in dem Fall also notwendig, was weitere Kosten bedeutet.

    Klingt eher nach einer „Erbsenzähler-Aktion“, wo könnte man noch was einsparen. Da fallen mir im gleichen Atemzug die Kopfhörer ein.
    Verkauft wird das Ganze mit dem Überbegriff „Umweltschutz“ und ENDLICH können wir die Verpackungen kleiner machen. Naja, wirklich gross waren sie nie….;-)

    • Also meine letzten zwei Android-Telefone (Pixel 2 und 3) hatten ein USB-C-Ladegerät, von denen ich eins ich jetzt am iPhone nutze.

      Natürlich ist das alles mehr Marketing und auch eine Möglichkeit, die Marge zu vergrößern. Aber auch hinsichtlich der Packungsgröße ist Wahrheit drin: Je mehr iPhones man in Container/Flugzeug/LKW bekommt, desto weniger Container, Flugzeuge und LKWs braucht es – während es das günstiger für Apple macht, ist es halt auch umweltschonender.

    • therealThomas says:

      Naja die Verpackungssache skaliert ja entsprechend.
      Nehmen wir der Einfachheit halber mal an, dass die Verpackungen nur noch halb so dick sind. Das würde bedeuten, Apple bekommt doppelt so viele iPhones in einen Karton, also doppelt so viele iPhones auf eine Palette und auch doppelt so viele in einen Container.
      Um Umkehrschluss heißt das natürlich, dass bei derselben Menge verkaufter Geräte nur noch halb so viele Container verschifft werden müssen. Wenn also bisher ein hypothetisches Schiff mit iPhone Containern gefüllt wurde, ist es nun nur noch ein halbes. Nur noch halb so viele LKW fahren zu Geschäften und die Paketdienste bekommen mehr Pakete in einen Wagen (ob das gut für die Mitarbeiter ist, ist was anderes).

    • Ich bin vor knapp zwei Jahren von Android zum iPhone gewechselt. Von dem mitgelieferten Zubehör nutze ich allenfalls das USB-to-Lightning Kabel. Kopfhörer und Netzteil haben sich für mich ziemlich schnell als komplett überflüssig herausgestellt.

      Die Kopfhörer liegen noch unangetastet in der Verpackung, weil ich mit den kabelgebundenen Dingern beim Sport nichts anfangen kann und ansonsten keine Kopfhörer brauche.

      Das beim iPhone mitgelieferte Netzteil ist von der Leistung her eine Zumutung. Das ist derartig schwach auf der Brust, dass es eine Ewigkeit braucht bis der Akku sowas ähnliches wie geladen ist. Ich nutze stattdessen das Netzteil vom iPad sowie ein separat gekauftes Netzteil (plus Qi-Ladestation) von Anker. Das iPhone Ladegerät liegt wieder in der Verpackung.

    • Apple hat 2018 über 200 Millionen iPhones verkauft. Wenn davon nur die Hälfte auf Zubehör verzichtet, dann hat man schon mal 100 Millionen Ladegeräte und Kopfhörer gespart. Das ist schon ordentlich.

  4. Die Argumentation mit dem Klimaschutz ist doch Augenwischerei bei Geräten der Preisklasse. Soll Apple doch einen Baum für jedes iPhone pflanzen.
    Viel problematischer ist doch, dass die Käufer jetzt zu günstigen Chinaböllern greifen werden und somit die Sicherheit leidet. Über die Kopfhörer kann man diskutieren, aber das mit dem Ladegerät ist eine Frechheit!

    • Wer Ladegeräte direkt aus China kauft, dem ist nicht mehr zu helfen. Höchstens noch mit einer guten Haftpflicht-, Hausrat- und Rechtsschutzversicherung.

    • Die meisten werden wirklich Netzteile verwenden die eh schon da sind. Ich habe bei IKEA USB und Lightningkabel und ein QI Lader mitgenommen, die sind super und auch nicht unsicherer als die von Apple.

      Und die im Apple Store kaufen, nehmen das neue 20 Watt Netzteil für 20 EUR.

  5. Apple du altes Schlitzohr! Schafft es immer wieder, Nachteile als Vorteile zu verkaufen. Da kam das Umweltthema ja gerade recht. Toll übrigens, was es alles an neuem Zubehör gibt: MegSafe, Halterungen, Adapter usw., alles Super Umwelt-Neutral. Super Marketing, Apple!

    • MagSafe natürlich. Super Apple 🙂

    • Marketing ist das eigentliche Spezialgebiet von Apple. Gleichzeitig zu deinen genannten Nachteilen verlöten sie in MacBooks alles und machen alle ihre Produkte unreparierbar. Sehr sehr grün. Airpods sind nach 2-3 Jahren ebenso Abfallware, statt das man den Akku austauschbar macht.

  6. Der Verzicht des Zubehörs ist vollkommen richtig. Natürlich verdient Apple daran deutlich mehr, da sich die Produktionskosten verringern, dafür ist es ein Börsennotiertes Unternehmen.
    Jedes nicht produzierte Teil, sorgt für weniger Verschwendung.
    Wer sich ein Smartphone für 300€+ kauft, wird wohl Geld für einen passenden Adapter zur Verfügung haben. Es gibt USB-C Lösungen für unter 10€ mit Fast-Charge.

  7. Ich habe mittlerweile zu Hause viel zu viele USB Ladegeräte herumfliegen und nutze fast ausschließlich Mehrfach-USB-Steckdosen. Bei einigen Apple Verpackungen liegen sowohl Netzteil, wie auch der Kopfhörer noch mit Schutzhülle drin…

    Glücklicherweise hat Apple von Anfang an auf ein fest montiertes Kabel verzichtet, so dass man jegliche Kombination (Kabel, Netzteil) selbst auswählen kann.

    Ich kann also den Schritt von Apple nur begrüßen.

    Bezüglich der Diskussion Klimaschutz Preis anpassen: ja Apple sollte eigentlich die Preise etwas nach unten korrigieren. Wird vermutlich aber nicht passieren

    • Sowohl das Netzteil als auch die Kopfhörer wurden um je 10 EUR günstiger wenn man es jetzt Nachkauft. Das iPhone Xr, 11 wurden jeweils um 100 EUR gesenkt – am SE wurde leider nichts geändert…

    • Von Anfang an? Erst als die EU durchsetzte, dass jedes Gerät mit USB geladen werden können muss, hat Apple den Mittelweg, ein von dem Netzteil getrenntes Kabel, erfunden.

      Wer sagt denn, dass die Preise nicht nach unten korrigiert wurden? Vermutlich wäre es einfach 50 € teurer geworden, wäre das Zubehör noch mit dabei.

  8. Was nützen denn all die alten Netzteile, die man so zuhause rumfahren hat, wenn diese noch mit USB-A ausgestattet sind? Nichts! Dann benötigt man wiederum einen Adapter, um diese weiterhin nutzen zu können.

    Der Umweltgedanke und der gleichzeitige Wechsel zu USB C-Ladekabel treffen leider zu einem ungünstigen Zeitpunkt zusammen, da die wenigsten Leute bisher wohl ausreichend USB-C-kompatible Ladegeräte zuhause haben.

    • Ich kann ja aber auch das alte Kabel weiterhin nehmen,

      • Das ist natürlich richtig, wobei ein Ladekabel eher verschleisst als ein Netzteil und dann auch irgenwann ersetzt werden muss. Man kommt eben in naher Zukunft nicht umhin alles auf USB-C umzustellen…Netzteil sowie Kabel, wenn man kein „gefrickel“ mit unterschiedlichen Netzteilen, Kabeln und Adaptern haben möchte. Mir ging es auch hauptsächlich um die Argumentation im Artikel, dass man ja noch so viele Netzteile zuhause hätte, die man weiterhin nutzen kann…wäre so auch richtig, wenn es das Problem USB-A/USB-C nicht gäbe.

        • NanoPolymer says:

          Die Kabel von Appel ganz sicher. Die sind so schlecht gebaut, aber irgendwie schon immer. Setzte seit länger auf die Kabel von Anker mit Stoffummantelung und die halten bei geringeren Preis deutlich länger. So lange das ich nach 3 Jahren noch keines wechseln musste. Und es sieht so aus das es noch die nächsten 3 mitmacht.

      • Dann liegt aber das mitgelieferte Kabel unnütz rum und man hätte es sich auch sparen können. 🙂

        Es wird so laufen, der allgemeine Apple-Kunde denkt es wäre ein anderes Kabel nötig, weil ein anderes Kabel mitgeliefert wird und kauft sich entsprechend ein neues Netzteil, anstatt das alte Kabel zu behalten.

  9. Apple entfernt das Netzteil aufgrund von Umweltschutz und bietet gleichzeitig Wireless Charging mit deutlich geringerer Effizienz als Alternative zum Extra-Kauf an. Herrlich Apple! Ich bin sehr vom iPhone 12 Mini angetan, doch wenn jemals irgendwo im Store ein Mitarbeiter das als Verkaufsargument einem unwissenden Interessenten erzählt, dann werde ich erstmal dazwischen springen und Aufklärung betreiben.

    • Und outest dich als einer derjenigen, bei denen der Strom aus der Steckdose kommt (Wozu Kraftwerke?)

    • Immerhin ist MagSafe effizienter als QI, ich würde da erstmal tests abwarten wie der Wirkungsgrad ist.

      • NanoPolymer says:

        Der Art wie das Kabel gehalten wird (MagSafe) hat nichts mit der Art zu tun wie geladen wird. Da bleibt alles beim alten, nämlich Qi. MagSafe bietet lediglich einen sicheren und präzisen Halt an der richtigen Stelle. Auf handelsüblichen Ladeflächen kann man das Gerät frei platzieren was zu ungünstigen Positionen führen kann welches ein ineffizientes Laden zur Folge hat.

  10. Wenn sich Apple um Elektromüll sorgen machen würde dann hätten die auf usb-c umsteigen müssen. So ist es mir Augenwischerei um noch mehr Zubehör zu verkaufen, da sich die Preise beim entfallen von Kopfhörer und Ladegeräte sich nicht zugunsten der Käufer geändert hat.

  11. Kann den Tenor hier gut verstehen… was mich persönlich seit Jahren nervt, ist die Verweigerung von USB C am Gerät… gerade in Sachen Umweltschutz würde das gleich viel mehr bringen, als dieses Eigengebräu!

    • Ich begrüße es dagegen ausdrücklich, dass am iPhone weiterhin ein robuste Lightning-Buchse ist und keine USB-C Buchse, die von ihrer hält-von-zwölf-bis-Mittag-Konstruktion zwar gut zu den Android-Geräten mit ihrer geplanten 2-bis-3-Jahres-Obsoleszenz passt, aber nicht zu einem Apple-Gerät.

      • Lightning an sich ist zwar besser als USB-C, das ist aber ein proprietäres Ding, das nur mit iPhones benutzt wird.
        Man braucht Adaptoren, extra Kabel etc.
        USB-C ist viel verbreiteter, kann DisplayPort, Thunderbolt etc.
        Und in Macbooks und neuen iPad nutzt Apple auch USB-C.
        Daher würde ich USB-C bevorzugen, wenn ich die Wahl hätte, obwohl der Stecker und die Buchse bei Lightning besser sind

        • Ich weiß nicht, wie Du Dein Smartphone so nutzt, aber ich brauche weder DisplayPort noch Thunderbolt am Smartphone, ich will das Ding über die eingebaute Buchse in aller Regel einfach nur laden. Da ist mir eine technisch haltbare Buchse lieber als eine schnellere Datenübertragung zum Rechner und dafür dann eine Buchse mit eingebauter Sollbruchstelle.

        • > Daher würde ich USB-C bevorzugen

          Gut, dass das andere Ende des mitgelieferten Kabels USB-C ist.

      • Tatsächlich räumt USB-C mit den Krankheiten von Micro-USB auf.

        • In Sachen Haltbarkeit der Buchse am (teuren) Gerät darf dieser Versuch als gescheitert angesehen werden.

          • Ist dir das passiert? Ich hab USB-C seit 4 Jahren im Einsatz und hab noch keine Erscheinungen festgestellt. Im Gegensatz zum Vorgänger, der tatsächlich recht zuverlässig die Hufe hochgerissen hat.

      • USB-C ist Robuster als Lightning! Bei USB-C ist der Stecker als Verschleißteil ausgelegt, bei Lightning die Buchse, weil dort jeweils die mechanischen Teile untergebracht sind.
        Der USB-C Stecker ist für 10.000 Steckzyklen normiert, Apple gibt für Lightning keine Norm an.

        PS: Wenn Lightning soviel besser wäre, warum nutzt Apple diesen dann nicht auch am Mac? Hier wird USB-C propagiert.

        • therealThomas says:

          Bei USB-C hast du das Problem, dass du einen Stecker im Stecker hast. Damit werden gewissermaßen beide Seiten zum Verschleißteil.
          Zugegebenermaßen ist es etwas besser geworden: an meinem aktuellen Smartphone (Mi 9T) kann ich nach einem Jahr noch keine spürbare Abnutzung feststellen, werde aber gespannt beobachten. Bei meinem vorherigen Smartphone und auch denen einiger Freunde, alles Geräte aus den frühen Jahren von USB-C (sagen wir bei Smartphones mal 2015-2017), halten die Stecker allerdings nach etwa 2 Jahren nicht mehr am Gerät und es liegt hier nicht am Kabel. Mit verschiedenen, teils nagelneuen Kabeln, die in neuen Geräten perfekt halten, habe ich es versucht, aber ich muss es in mein ausgedientes Smartphone reindrücken und halten. Sobald ich das Kabel loslasse ist nicht mehr ausreichend Kontakt da und es lädt nicht mehr.

          „Der USB-C Stecker ist für 10.000 Steckzyklen normiert, Apple gibt für Lightning keine Norm an.“
          Dazu gerne mal dieses Video: https://youtu.be/OqtNleXhTRE
          Es werden zwar nur USB-C und Mikro-USB verglichen, aber da siehst du, wie schnell der Stecker bei USB-C ausleiert.
          Lightning hingegen fühlt sich bei mir nahezu wie am ersten Tag an. Ich habe einen iPod touch hier aus 2015 und ein iPad mini 1. Gen (fast 8 Jahre alt), beide wurden tausende Stunden benutzt und unendlich viele male an den Strom angesteckt. Lightning hält immer noch hervorragend, was auch nur logisch ist, wenn man sich Buchse und Stecker mal anschaut.

          Der Grund warum Apple nur beim iPhone und bei den normalen iPads auf Lightning setzt, ist ganz einfach: Lightning ist (wie schon angesprochen wurde) eben nur mechanisch überlegen. Technisch betrachtet sind Datenrate (damit einhergehend auch Protokolle) und Ladegeschwindigkeit zusammen mit der Zahl der möglichen Einsatzgebiete bei USB-C selbstverständlich erheblich vielversprechender. Apple muss also einfach abwiegen, für was die Geräte genutzt werden und entsprechend den passenderen Port verbauen. Bei MacBooks und iPad Pros (und jetzt dem neuen Air) kommt es eventuell mehr auf die Möglichkeit SSDs, Multi-Gigabit-LAN und Displays anzustecken an, als bei den iPhones und den normalen iPads. Hier ist ein langlebiger Stecker ein größerer Vorteil als 100W Laden und SSD-Speeds 😉

      • What? Die meisten PCs und Notebooks haben heutzutage USB-C. Sind die auch nur auf 2-3 Jahre Haltbarkeit ausgelegt? Ich hatte jedenfalls bisher nie Probleme mit USB-C und kann mich auch nicht entsinnen, jemals über solche in größerer Anzahl gelesen/gehört zu haben. Erzähl doch mal, wieviele waren denn bei dir schon defekt und woran lag es?

  12. Aus Umweltschutzgründen lässt Apple in der nächsten Generation auch das Smartphone weg und man bekommt nur noch eine Pappschachtel.

    Schließlich haben die meisten Nutzer schon mehrere Smartphones zu Hause und könnten diese im Bedarfsfall von Drittanbietern erwerben.

    Apple lässt nichts wegen der Umwelt weg, sondern allein um selber Kosten zu sparen und die Marge zu erhöhen.

  13. NanoPolymer says:

    Das CO2 wird doch trotzdem verbraucht, halt nur später. Für mich rechnet sich Apple da schön. Langfristig wäre es vielleicht auch sinnvoll gewesen USB-C zu verbauen.

    Wie andere schon angemerkt haben passt die Entwicklung mit dem Zubehör da auch null zusammen.

  14. Ich habe mal nachgezählt: Ich habe sechs unbenutzte kleine USB-A-Apple-Ladegeräte und acht (!) von anderen Gerätschaften, sowie drei unbenutzte Ohrhörer. So sehr man Apples Entscheidung also als Augenwischerei bezeichnen mag: Hier stimmt’s.

  15. Auch wenn es die falsche Beitrag ist, in den alten schauen viele nicht mehr rein. Das iPhone kann am Freitag bei Apple bestellt werden. Trifft das auch auf Media Markt zu? Da gibt es nämlich noch 10fach Punkte und somit 5% Rabatt.

  16. Hier steht eine Kiste mit ca. 25 Steckernetzteilen im Büro, bestimmt 15 davon mit USB, 4-5 davon von Apple. Die Netzteile, die in Benutzung sind, sind alle extra zugekaufte mit mehr Leistung. Für mich können die Dinger bei jedem Gerät weggelassen werden.

    • therealThomas says:

      Geht mir recht ähnlich.
      Vielleicht führen wir örtliche Steckerbörsen ein, wo Leute, die sich sowieso eigene Netzteile kaufen und einige über haben, den gestrandeten, die jetzt/dann ohne Netzteil dastehen, ihre überflüssigen Netzteile vermachen 😉

  17. Finde ich den völlig falschen Ansatz. Wenn ich ein Gerät kaufe, muss es betriebsfähig sein. Wenn kein Netzteil beiliegt, kann ich das Gerät nicht nutzen. Punkt. Ob und wie viel Peripherie ich im Hause habe, weiß niemand und hat auch niemanden zu interessieren. Ich kaufe ja auch keine Mikrowelle ohne Stromkabel. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass das so ohne weiteres zulässig ist.

    • Mein alter Herr hat vor etlichen Jahre ein Motorola Moto G gekauft – das Ding ist zu der Zeit rausgekommen als Motorola zu Google gehört. Da lag aus der gleichen Überlegung schon kein Netzteil dabei. Warum sollte das nicht „ohne weiteres zulässig“ sein? Es gibt keine Pflicht, irgendwelche Extras mitzuliefern.

      Schon mal einen Drucker gekauft? Da liegt bei 99% aller Modelle seit deutlich über 10 Jahren kein Datenkabel mehr bei.

      • Nein, aber ein Stromkabel, damit ich das Gerät überhaupt in Betrieb nehmen kann.

        • therealThomas says:

          Es ist ein Kabel dabei, kannst es am PC laden. Außerdem hat es einen vorgeladenen Akku.

          Wonach soll denn das entschieden werden, was mitgeliefert werden muss? Was sind das für Kategorien und wer legt die fest? Eine CPU, die ich für meinen PC kaufe, kann ich auch nicht verwenden, ohne mindestens Mainboard, RAM und Netzteil noch zusätzlich zu haben…

          • Der Vergleich mit der CPU hinkt gewaltig. Ein iPhone ist keine Komponente oder ein Ersatzteil. Das ist ein fertiges Gerät. Um es zu benutzen, brauche ich zumindest schon mal Strom.

            • therealThomas says:

              Ein Auto ist auch fertig, trotzdem brauche ich noch einen Führerschein und Sprit. Skandal!!!

              • Den Sprit kannst mit dem Strom vergleichen. Aber das ist nur wieder Verarsche.. Ob apple nu x Ladegeräte zu den Telefonen produzieren lässt oder ihren Magsafe der die Ladegeräte kommt aufs selbe raus.. Reine Geldgier.. Wenn se hätten was für die Umwelt tun wollen, hätten sie ja ein solarmodul in die Rückseite bauen können das wäre richtig innovativ gewesen. So ist und bleibt es da bin ich wie einige hier der Meinung. Zum Betrieb eines Smartphones brauch ich eben auch das passene Netzteil.

                • Na, vor dem Kommentieren ne halbe Flasche Korn geext?. Solarpanel am Telefon, alles klar…

                  Stromverbrauch:

                  3969 mAh (Akku) * 3,79 V * 365 Tage
                  + 20% Verlustleistung Netzteil
                  = 6,59 kWh pro Jahr (ca. 1,76 EUR)

                  Großzügig gerechnet für’s iPhone 11 Pro Max, wenn man den Akku jeden Tag ein mal von ganz leer macht. Reell kommt man auf die Hälfte bis ein Drittel davon. Jetzt vergleich das mal mit Herstellungs/Transport/Umweltkosten von 200 Millionen Netzteilen pro Jahr, die oft ungenutzt in der Schublade landen.

  18. USB-Steckdosen sind eine gute Alternative , es gab sogar mal Überlegungen in Häusern eine USB-Verteilung gleich mit in die hausverkabelung mit aufzunehmen. Niderspannungs-Anschlüsse an Geräten sind ja heute Gang und ebe statt einebauter 230-V-Netzteile. Warum also nicht in-House Gleichspannungs-niedervolt-Versorgung einrichten? Würde die vielen kleinen Steckernetzteile einsparen und da nicht jedes always on in einem 230-V-Anschluß klemmt und , egal ob geladen wird oder nicht, Ruheleistung zieht könnte das wirklich mehr Energieeffizienz = mehr umweltschutz bringen.

    • „ könnte das wirklich mehr Energieeffizienz = mehr umweltschutz bringen.“

      Sorry, aber das ist Quatsch.
      Erstens klappt das nicht wegen Spannungsabfall (Gleichstrom!!) auf der Kabel-Länge die für eine Hausverkabelung nötig ist.

      Und zweitens dürfte selbst bei einem Neubau ein zweites Kabelnetz mit allem drum und dran schon rein vom Materialeinsatz her die Umwelt-Ersparnisse wieder auffressen.

      Gleichspannungs-hausnetze waren mal eine Idee von Elektrosmog-Leuten, damals aber nur für Beleuchtung, wo der Spannungsabfall nicht so ins Gewicht fällt.
      Habe ich in den letzten 40 Jahren genau EIN Mal in real life irgendwo gesehen, und selbst das nicht konsequent durchgezogen (die ursprüngliche Idee war nämlich entweder überhaupt kein 230v-Netz im Wohnbereich zu haben oder dieses zB nachts abzuschalten (e-Smog)).

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