Amazon macht seinen Fire TV Cube zum Mini-PC

Amazon bzw. dessen Sparte AWS hat einen interessanten Dreh gefunden: So hat man aus dem Mediaplayer Fire TV Cube einen Mini-PC gemacht. Dabei hat man auch den Namen umgewandelt. So wird aus dem Amazon Fire TV Cube der „Amazon WorkSpaces Thin Client“. Natürlich unterscheiden sich auch die Aufgabenbereiche erheblich.

So ist das „neue“ Gerät für Geschäftskunden gedacht – als günstige Computing-Lösung mit laut AWS hoher Sicherheit. Es ist dabei das erste Mal, dass AWS ein Produkt für Privatkunden auf diese Weise für Geschäftskunden umgestaltet hat. Für anspruchsvolle, lokale Berechnungen fehlt der Hardware des Fire TV Cube dabei aber natürlich die Leistung. AWS bewirbt das Ergebnis also eher als Möglichkeit, um günstig auf Cloud-basierte, virtuelle Desktops zuzugreifen.

Die Software hat man dabei für den Amazon WorkSpaces Thin Client komplett umgestaltet. Ansonsten lassen sich aber rein am Gerät keine Abweichungen erkennen. Nur, dass der Anschluss eben jetzt via HDMI an Monitoren vorgesehen ist, während USB zur Verbindung mit Peripheriegeräten dient. Preislich liegt man dabei in den USA bei 195 US-Dollar und vertreibt die Geräte per Amazon Business, seinen B2B-Marketplace.

Sicherheit will man sowohl durch Hardware- als auch Software-Maßnahmen garantieren, sodass Amazon den WorkSpaces Thin Client als ideale und vor allem günstige Lösung für z. B. Remote-Work bewirbt.

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden.

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11 Kommentare

  1. Ob man dann früh morgens beim einschalten auch erstmal die aktuellen „Werbeangebote“ sieht?

  2. Aus unternehmerischer Sicht, ein genialer Schritt (techn. kann ich nicht beurteilen)

    • Letztendlich kann das jedes Gerät was eine Netzwerk/Internetverbindung hat. Amazon macht nicht mehr, als vom Echo eine Verbindung zu virtuellen Desktops herzustellen. Dazu reicht ein Smartphone aus, welches an einer Dockingstation hängt. Ich kann mich auf der Firma auch von überall mit jeglichem Gerät verbinden, Vorausetzung ist ein Citrix Client, den es aber für sogut wie jedes Gerät gibt. Ersetzt man diesen gegen einen AWS Client, ist der TC fertig. Technisch ist das nix besonderes. Amazon preist einfach nur einen Android Client als TC an. Und eigtl unterscheidet sich nicht mal der Einsatzbereich großartig vom Privateinsatz, er wird in beiden Szenarien zum Streamen benutzt. Einmal der virtuelle Desktop/Apps der Firma, auf der anderen Seite verbindet man einen Client von Netflix/Amazon/DAZN oder sonstiges mit den Servern der jeweiligen Firma und streamt.

  3. Mhh für das geld bekommt man aber ja auch einen NUC mit Celeron auch zu langsam aber immer noch schneller das der fireTv Cube

    • Blacky Forest says:

      Aber keinen ThinClient mit Management:
      „and software that allows IT to remotely manage it“.
      Im Unternehmemsumfeld kommt das Gerät bestimmt gut an, wenn man auf AWS setzt.

  4. Guter Ansatz ! Wie viele Jahre warte ich schon darauf, dass Apple dem Apple TV 4K einen brauchbaren Browser spendiert? Tastatur und Maus könnte man über Bluetooth koppeln. Es würden sich ungeahnte Möglichkeiten eröffnen die mit dem App Store alleine niemals möglich sein werden.

  5. Wer tut sich sowas an und holt sich diese Werbeschleudern ins Haus? Ich jedenfalls suche derzeit nach Ersatzlösungen für mein Fire TV Geräte. btw. das Kinder Fire Tablet war auch die letzte Gurke.

    • Niemand. Das Angebot ist für AWS-Unternehmenskunden. Das sind so illustre Einrichtungen wie der CIA oder unsere Bundespolizei.

      Wobei man natürlich nicht ausschließen kann, dass das irgendwann in irgendeiner Form mal auch für Endkunden kommt. Vielleicht wie die Tablets werbefinanziert mit der Möglichkeit sich über ein Abo freizukaufen.

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