Amazon: Clubhouse-Konkurrenz für DJs sei in der Mache

Mit Twitter & Co haben sich schon einige Tech-Größen an Konkurrenten zur App Clubhouse versucht. Der Clubhouse-Trend scheint mittlerweile ohnehin abgeklungen. Ob dies nun an den neu geschaffenen Alternativen liegt, das wage ich jedoch nicht zu beurteilen. Laut dem US-Medium „The Verge“ sei nun eine neue Konkurrenz in der Mache – seitens Amazon und unter dem Codenamen „Project Mic“. Ebenfalls mit Fokus auf Live-Audio-Übertragung.

Mit Project Mic soll es möglich sein, Live-Radiosendungen mit Musik zu erstellen und zu verbreiten. Dies gehe aus einer Präsentation hervor, die The Verge vorliegen soll. Der Fokus liege auf den USA, mit dem Ziel „das Radio zu demokratisieren“. Neben der eigenen App soll auch eine Anbindung an Audible, Amazon Music sowie Twitch und Alexa erfolgen. Die Nutzer haben die Wahl aus diversen Live-Sendungen – bei Alexa eben per Sprachauswahl. In der App lässt sich nach Themen, Namen oder auch Musik suchen. Grundlage sei der Musikkatalog von Amazon. Zum Start plant man diverse Kanäle von Promis ein. Im Fokus der App: Popkultur, Comedy sowie Sport.

Amazon hat sich bisher nicht selbst zu den Plänen geäußert. Ähnlich wie Spotify, Amazon und Sonos sind hier aber allem Anschein nach auch Radio-ähnliche, personalisierte, Programme in der Mache. Ob das wohl der große Wurf wird? Hierzulande wohl kaum.

In diesem Artikel sind Partner-Links enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

2 Kommentare

  1. Zumindest auf den ersten Blick könnte man meinen, da würde einer der großen Anbieter versuchen, ein Angebot zu etablieren, wo man als DJ live auflegen kann, ohne ständig damit rechnen zu müssen, einen „Strike“ wg. möglicher Urheberrechtsverletzungen zu erhalten. Aber vielleicht habe ich das auch falsch verstanden … 😉

  2. Ich frage mich wer all das braucht. Kann es überhaupt soviele zuhörer für all das geben bei sovielen Sendern?

Es werden alle Kommentare moderiert. Lies auch bitte unsere Kommentarregeln:

Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.

Du willst nichts verpassen?

Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren.