Amazon bestätigt Entlassungen bei Hardware- und Service-Teams

Auch Amazon wurden jüngst Entlassungen nachgesagt – wie fast allen Tech-Unternehmen, vermutlich bekommen wir nur die ganz großen mit. Von bis zu 10.000 Entlassungen war bei Amazon die Rede. Eine Summe der Mitarbeiter nennt Amazon zwar nicht, aber man bestätigt Entlassungen bei den Hardware- und Service-Teams. Man befinde sich in einem ungewöhnlichen und unsicheren makroökonomischen Umfeld. Vor diesem Hintergrund habe man in den letzten Monaten daran gearbeitet, die Prioritäten für Kunden und das Unternehmen weiter zu setzen. Nach einer eingehenden Prüfung haben man vor kurzem beschlossen, einige Teams und Programme zu konsolidieren. Man versucht neue Plätze innerhalb des Unternehmens zu schaffen, muss aber eben auch Menschen entlassen.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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23 Kommentare

  1. Für die großen Konzerne ist man eben nur eine Nummer, diese kann man ganz schnell auch entlassen. Finde das traurig das so ein großer Konzern es nötig hat Menschen zu kündigen, als hätten die nicht genug Reserven an Kapital.

    • Auch das Humankapital muss arbeiten. Wenn es in einem makroökonomischen Umfeld nicht mehr gelingt das Humankapital gewinnbringend einzusetzen, dann muss man sich eben teilweise davon trennen. Große Konzerne wie Amazon sind ja nicht die Wohlfahrt. Sie streben auch nicht nach Gemeinnützigkeit sondern nach Gewinn, Gewinn und mehr Gewinn. Von diesen Gewinnen kann der Staat einen Teil in Form von Steuern und Abgaben abschöpfen. Deshalb liegt es auch im Interesse des Staats das Unternehmen gewinnbringend arbeiten.

      • Und die neuen arbeitslosen Menschen müssen dann vom Staat unterstüzt werden.
        Ich glaube kaum, dass Entlassungen im Interessen von einem Staat sind!
        Die Gewinner sind nur die Aktionäre, niemand anderes.

        • Die meisten der entlassenen Menschen sind in diesem Fall dich Entwickler. Von Alexa oder ähnlichen Bereichen.

          Die werden schon was neues finden und wechseln vermutlich sowieso häufiger. Der Mittelstand freut sich.

        • @Fleetwood
          Für dein „Problem“ gibt es eine ganz einfache Lösung. Werde selbst zum Aktionär und schon gehörst auch Du zu den „Gewinnern“!

        • Dann solltest du dir mal die „Aktionäre“ von Amazon genauer ansehen! Neben zig Banken, die damit Kredite vergeben und neuerdings in der EU sogar mal wieder Prozente für Konten&Co. zahlen, sind da auch Lebensversicherungen, Versicherungen und Pensionsfonds vertreten!

      • Naja. Soviel Steuern bekommt der Staat nun bei Amazon nicht zu sehen. 😀

      • Brunnenputzer says:

        Äh, Dir ist schon klar, dass Amazon trotz Milliardengewinne – selbst in den USA- kaum Steuern gezahlt hat, im Gegenteil die gezahlten, wenigen Steuern wieder größtenteils erstattet bekommen hat?

  2. Man muss aber auch an die Aktionäre denken. Da muss die Rendite stimmen. Wenn der Aktienkurs nicht passt, dann entlässt man Leute.

    • Hallo Peter, darum sind Aktionäre die eigentliche Pest am kapitalismus: mit Geld Geld machen, nicht mit Arbeit, Geist Intelligenz, das ist das schändliche und das was zu sozialen Verwerfungen führt. Wenn man aus Geld mehr Geld schöpfen kann als aus Arbeit ist etwas verkehrt im Staat. Das müßte als erstes geradegerückt werden: höhere Kapitalertragssteuern, Abschöpfung von Gewinnen aus Sekundenhandel, Spekulation mit Anlagen, Boden , Mietobjekten – und wenn dann sogar mit Alten- und Pflegeheimen spekuliert wird dann ist das m. E. unmoralisch – die Interessen der schwächsten der Gesellschaft , und das sind pflegebedürftige und kranke, gehören nicht auf den Kapitalmarkt. . menschen mit Tieren gleichzusetzen finde ich grundsätzlich problematisch , ich mag z. B. solche Vergleiche wie „Ratten und Schmeißfliegen“ wie sie einst ein deutscher Politiker für journalisten gebrauchte , nicht gut , – aber „heuschrecken“ für einen bestimmten Typ von Kapitalisten finde ich eine zutreffende Beschreibung.

      • Amazon hat in den letzten Jahren (!) mehrere hunderttausend Mitarbeiter eingestellt. Da hat sich niemand über die pösen Kapitalisten beschwert.
        Im übrigen finanzieren die Aktionäre die Unternehmen. Sie sind daher nicht die Pest sondern ein Segen. Jeder kann es im übrigen werden. Der deutsche Staat tut es jetzt zu einem kleinen Teil mit der Rente. Jeder der für das Alter vorsorgt, hat Aktien in irgendeiner Form im Portfolio und freut sich über Gewinne.

        • Versuch doch nicht die Leute über die pösen Aktionäre zu belehren – da könnten doch glatt einige draufkommen, dass sie diese Aktionäre sind und es bisher blos nicht wussten…

      • @Andreas
        Hier mal ein Lesetipp für dich.
        https://www.republik.ch/2021/09/15/warum-sie-mit-arbeit-niemals-reich-werden

        Der für mich wichtigste Satz in diesem Artikel lautet: „Geniessen Sie das Leben, es ist Ihr einziges. Machen Sie gelegentlich Pause. Und gönnen Sie anderen ihr Erbe und ihre gute Heirat.“

  3. Boa, jetzt steckt der böse Musk schon andere an! Jetzt is aber mal gut…. Mal im Ernst, gut, dass Cashy nicht wie andere einfach was ausblendet, sondern alles berichtet. Lob.

  4. Laut Wikipedia hatte Amazon 2021 rund 1,6 Mio Mitarbeiter.
    10.000 macht 0,6 Prozent.
    Verglichen mit einem typischen deutschen Mittelständler mit 150 Mitarbeitern wäre das ein Mitarbeiter. Wow.

  5. Pascal Zerwas says:

    Ich möchte darauf hinweisen, dass zu Amazon so gut wie keine Unternehmen Steuern zahlt, da die Erträge in ausländischen Holding Gesellschaften auflaufen.

    Das ändert aber nichts daran, dass eine solche Firma einer der größten Lohn Steuerzahler ist.

    • .. und zusätzlich werden zig tausende Lieferfirmen bezahlt.
      Und auch über die ganzen benutzten Fahrzeuge werden neben Bahn auch noch Tankstellenbetreiber, Treibstofflieferanten und Erdölverarbeiter bezahlt….
      Letztlich verdienen da alle EU-Staaten nicht schlecht am System Amazon!

      • >>Letztlich verdienen da alle EU-Staaten nicht schlecht am System Amazon!

        Und trotzdem gibt es staatliche Institutionen die das „System Amazon“ bekämpfen wollen. Vermutlich sind die sich der Tragweite ihres Handelns gar nicht bewusst.

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