Amazon Alexa darf erlaubte Handlungen selbstständig ausführen

Dass Amazon Alexa, bzw. die smarten Lautsprecher von Amazon, die Echos, im Heimatland des Unternehmens weiter sind als hier in Sachen der Funktionen, jenes ist euch sicher nicht verborgen geblieben. Neulich erst führte Amazon in den USA das Energie-Dashboard ein. Das Energie-Dashboard hilft Nutzern beim Energiesparen und bietet ihnen einen zentralen Ort, an dem sie den Energieverbrauch ihrer kompatiblen, mit Alexa verbundenen Smart-Home-Geräte, wie z. B. Lampen, Steckdosen, Schalter, Thermostate, Fernseher und Warmwasserbereiter, beobachten und verwalten können.

Ebenfalls schon lange in den USA nutzbar: das Nutzen von Amazon-Echo-Lautsprechern als smarte Alarmanlage. Erkennen sie ein Glasbruch-Geräusch, so können sie den Bewohner informieren oder einen Alarm auslösen. Passend dazu gibt es auch einen Guard-Modus mit Notfall-Hotline, der nach seiner Ankündigung im September 2020 nun für die US-Anwender buchbar ist.

Weitere Neuerungen hat Amazon nun vorgestellt. Hunches beispielsweise – hierbei handelt es sich um (Vor)Ahnungen, die Alexa haben könnte. Das Wissen bezieht die künstliche Intelligenz dabei aus eurem früheren Verhalten. Alexa könnte zum Beispiel das Thermostat einstellen oder den Staubsaugerroboter einschalten, wenn der Nutzer nicht zu Hause ist. Wichtig zu wissen ist – das Video klärt es auch auf: letzten Endes sind diese Dinge auch in einer Form Routinen, denn Alexa macht nicht wirklich etwas von allein, der Nutzer erlaubt quasi, was der Assistent proaktiv für ihn erledigen darf. Bislang war es ja so, dass Alexa nachfragte, ob beispielsweise das Licht ausgeschaltet werden soll, wenn der Nutzer eine Gute-Nacht-Routine ausführt – dies könnte dann in Zukunft bei US-Nutzern entfallen.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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15 Kommentare

  1. Mike Fedders says:

    Bewegungsmelder verknüpfen mit Tageslicht wäre schon mal ein Fortschritt, den o.g. KI shit braucht kein Mensch

  2. Oh, da bin ich echt gespannt, wenn irgendein Schaden passiert und Amazon in den USA verklagt wird, weil der Schaden nicht durch eine vom Benutzer/Besitzer initiierte Handlung entstanden ist. Die Amerikaner sind da in Haftungsfragen manchmal recht originell vor Gericht unterwegs.

    • Da der Nutzer die Routinen freigeben muss, dürften rechtliche Ansprüche gegen Amazon recht aussichtslos sein.

      • Naja, hier kommt ja der Faktor „künstliche Intelligenz“ ins Spiel. Es sind eben keine simplen Routinen, bei denen der Anwender genau weiß, wann was passiert, sondern die KI entscheidet aufgrund vom bisherigen Verhalten selbst, wann und wie sie tätig wird. Sollte das einen Schaden zur Folge haben, wäre es schon interessant wie Gerichte da entscheiden.

        • Mag sein dass er die Routinen nicht einzeln freigibt aber er erlaubt der KI diese Routinen zu erstellen oder zu verändern. Denke nicht das Amazon da eine Rechtslücke lassen wird. Die KI handelt quasi im Auftrag des Nutzers.

          • Leute, KI Schmabi. Künstliche Intelligenz gibt es in Alexa nicht. Das sind alles nur Skripte, die man in Routinen noch maximal aneinanderreihen kann – that’s it. Alexa entscheidet nichts, ja sie ist einfach kreuzdumm, wie jeder Computer es von Anfang an war. Entscheidend ist, dass Alexa nur das macht, was der User vorher ohnehin schon gemacht hat:

            „Das Wissen bezieht die künstliche Intelligenz dabei aus eurem früheren Verhalten.“

            D.h. der User startet jeden Morgen z.B. die Routine „Alexa, guten Morgen“. Damit wird der Wecker ausgeschaltet, ein neuer für morgen gestellt, das Licht im Schlafzimmer angemacht und das Radio im Bad aktiviert. Und die super „KI“ macht dann nichts anderes, als dass sie Dir anbietet, statt „Alexa, guten Morgen“ sagen zu müssen, die Routine zur selben Zeit jeden Morgen aktiviert wird. Siehe auch:

            „Alexa macht nicht wirklich etwas von allein, der Nutzer erlaubt quasi, was der Assistent proaktiv für ihn erledigen darf“

            That’s all. Einfach nur ein kleines, neues Feature, dass sich besser und nach mehr anhört, wenn man es „KI“ nennt.

        • Auch nur simple Routinen die sich an aufgezeichneten Befehlen im Verhältnis zu Zeit und ähnlichem orientieren. Null Intelligenz.

  3. So selbständig macht Alexa da wohl nichts,
    Man muss offenbar noch angeben, was von den „Hunches“ aktiviert werden soll.
    Für mich klingt das eher so, dass zwar erkannt wird was automatisiert (welche Routine Sinn ergeben könnte) werden könnte, der User aber letztendlich sein OK geben muss.
    https://www.amazon.com/gp/help/customer/display.html?nodeId=G26GBKGQ228X44TH

  4. Irre.
    Dass die naheliegendsten Dinge wieder NICHT mit im Angebot sind…

    Kann mir einer erklären wieso Alexa zwar Glasbruch erkennen kann, aber nicht Babygeschrei? Das wäre das perfekte Babfon.
    Wäre.

  5. Schon lustig: Erst soll man sein ganzes Haus/seine Wohnung mit Amazon-Geräten zuballern und so den Stromverbrauch erhöhen und dann bekommt man ein Energy-Dashboard damit sich Amazon grün anstreichen kann, um den zusätzlichen Strombedarf zu verwalten.

  6. Solange Alwxa, Google Assistent und Siri weiterhin dumm wie Bohne stroh sind und nichtmal einfachste Befehle richtig ausführen oder verstehen in 50-70% der Fälle (Hannoveranisches Hochdeutsch, Dialektfrei), natürliches sprechen als Anweisung nicht verstanden wird (Nur absolut genau gesprochene Anweisungen nach Vorgabe haben nichts mit KI/AI zu tun.), Kurzwörter völlig verhunzt werden und somit die SmartHome Steuerung eine Qual ist (Schalte TV Alex an ist ne echte herrausforderung. Nach 7 Fehlversuchen klappt es dann vielleicht mal. Das Wort TV ist ne Herrausforderung.) und Musiksteuerung ein absolutes Glücksspiel ist…

    Tja. Was soll ich sagen, alle 3 im Haus und Alexa wird fast nicht mehr genuzt, weil sie einfach zu dumm ist. Google Home Mini ist da trotz des etwas geringeren Funktionsumfangs (Keine Skills) bei weitem besser zu steuern. Siri naja, da fehlt die Integration vieler Hersteller und Produkte. Alles was nicht in den Apple Home Elitekreis darf ist nur über Umwege (Hoobs/Homebridge) machbar und da dann leider manchmal auch nicht vollumfänglich.

    Naja, genug gemotzt, das Dilemma mit den stupiden Assistenten, die nichts können, wird noch weiter so gehen solange sie nicht wirklich Smart werden. Siehe oben Thema natürliche Sprachanweisung.

  7. Die Amis finden ohne Assistenten nicht mal den Lichtschalter, klar dass es die Funktionen oft nur in JuÄsÄj gibt.

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