Adobe kündigt Document Cloud inklusive zwei neue Mobil-Apps an

Im Kreativbereich mittlerweile nicht mehr wegzudenken ist die Adobe Creative Cloud, über die man jederzeit von jedem Ort aus auf die Produktpalette von Adobe und die gespeicherten Dateien zugreifen kann. Im Business-Bereich gibt es ein vergleichbares Angebot – die Marketing Cloud von Adobe, die digitale Marketing-Lösungen bereitstellt, von Analysen bis zum Social Media Tool. Adobe gibt nun eine dritte Cloud-Lösung bekannt, die insbesondere im digitalen Bürozeitalter und im Umgang mit PDFs helfen soll: Die Document Cloud. Im Zuge dessen startet Adobe noch zwei neue Apps für iOS, Android und Windows.

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Acrobat Mobile soll im wesentlichen an sein Pendant vom Desktop anknüpfen, um beispielsweise Text in vorhandene PDFs hinzuzufügen. Die Mobilversion wird jedoch ein naheliegendes Feature als Zusatz erhalten, das man bereits von Apps wie Scanbot oder Evernote kennt. Man kann mit dem Smartphone oder Tablet ein Foto von einem Dokument schießen und das Gerät wandelt das Bild automatisch in eine PDF-Datei um. Zusätzlich kommt hier eine Funktion ins Spiel, die Adobe selbst „Photoshop Magic“ nennt, die das Bild analysiert und intelligent erkennt, welche Verbesserungen am Dokument vorgenommen werden können. Nebst der mobilen App soll Acrobat für den Desktop in Kürze ein Refresh bekommen.

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An Acrobat Mobile setzt schließlich „Fill and Sign“ als zweite App an. Mit dieser App kann man ganz einfach seine Signatur in eine beliebige PDF-Datei anfügen, wie es viele im Prinzip vom Paketdienst her kennen. Das Gute an Fill and Sign ist, dass der Empfänger der PDF zum signieren nicht zwingend auch die App benötigt, sondern lediglich der Ersteller.

Die Apps selbst sollen laut Aussage von Adobe kostenlos sein, jedoch kostet ein Document Cloud Abonnement ab 12,99 Dollar monatlich in der Standard-Lizenz. Will man die Pro-Lizenz der Document Cloud nutzen, muss man 14,99 Dollar im Monat hinlegen. Und das sind lediglich die Preise für den Privatkunden- und Kleinunternehmensbereich. Adobe kündigte zwar ein Enterprise-Abo sowie eine Lifetime-Einzellizenz an, rückte allerdings nicht mit Details zum Preis und der Verfügbarkeit dieser Modelle heraus. Document Cloud soll jedoch innerhalb der nächsten 30 Tage starten.

Während Adobe Fill & Sign für iOS bereits verfügbar ist, lassen die Versionen für Android und Windows noch auf sich warten. Gleiches gilt für Acrobat Mobile, welches sich bislang auf keiner der genannten Plattformen blicken lässt.

(via Mashable)

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7 Kommentare

  1. 13.- Dollar pro Monat… alter Falter! 🙁

  2. Nö.

  3. Die Lifetime-Lizenz wird wahrscheinlich in Gold aufgewogen, deshalb traut man sich nicht den Preis zu nennen. Bekloppte Preisstruktur.

  4. Eigene NAS mit Internet für Privatanwender:) Einfach unbezahlbar. Alles daheim und dennoch von überall Zugriff. 🙂 Und daß Firmen ihre Daten in der Wolke ablegen ist mehr als bedenklich.

  5. Das erste Bild finde ich lustig – Marketingfoto halt. Die „Dame“ heißt anscheinend Kelly Christensen, aber nach „Kelly Ch“ ist das Feld für die Unterschrift schon fast voll… Hätte gerne gesehen wie das da weiter gegangen wäre. 🙂 Außerdem möchte ich mal sehen, wer es schafft, so sauber mit dem Finger zu unterschreiben. Bei den Meisten dürfte es aussehen, als wenn ein tollwütiger Yeti über das Tablet gerannt wäre. *lach*

  6. Hm… Adobe. Waren das nicht die, wo man ständig seine Passwörter ändern muss, weil sie immer wieder gehackt werden?? Nein danke 😉

  7. Ist das nicht im normalen CC Abo integriert? Habe darüber noch keine Infos gefunden.

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