Acer Chromebook 714 und 715: Neue Premium-Modelle ab 599 Euro

Acer hat zwei neue Chromebooks vorgestellt, die beiden neuen Modelle Chromebook 714 und 715. Beide Modelle setzen auf robuste Aluminiumgehäuse, die besonders stabil sein sollen und nach US-Militärstandards (MIL-STD 810G1) sowie Citrix zertifiziert sind. Das Acer Chromebook 715 ist voraussichtlich ab Juni 2019 zur unverbindlichen Preisempfehlung ab 599 Euro zu haben. Wiederum ist das Chromebook 714 voraussichtlich ebenfalls ab Juni ab 649 Euro erhältlich.

Das Acer Chromebook 714 nutzt optional ein mattes Touch-Display und bietet genau wie das Chromebook 715 zwei Ports für USB Typ-A (3.0) und auch USB Typ-C (3.1). Über ein separat erhältliches Dock können die beiden Notebooks quasi zu mobilen Workstations aufgestockt werden. Mit beiden Chromebooks visiert Acer laut eigenen Aussagen vorwiegend Geschäftskunden an, allerdings dürften die Laptops eventuell allgemein als mobile Arbeitsgeräte interessant sein.

Als Betriebssystem dient in beiden Fällen, der Name verrät es, Chrome OS. Im Inneren stecken je nach Wahl Intel Core i5 bzw. Core i3 der 8. Generation oder aber Intel Celeron bzw. Intel Pentium Gold. Es sollen Akkulaufzeiten von bis zu 12 Stunden drin sein. Für mehr Sicherheit sind auch Fingerabdruckleser verbaut. Die Touchpads der Geräte schützt man durch Gorilla Glass vor Kratzern. Dabei bietet das Chromebook 714 einen Bildschirm mit 14 Zoll Diagonale und 1.920 x 1.080 Bildpunkten sowie IPS-Panel. Der eingangs erwähnte Touchscreen ist optional. Für dieses Chromebook hebt Acer speziell den schmalen Rahmen hervor.

Das Acer Chromebook 715 setzt auf 15,6 Zoll Diagonale, ein IPS-Panel und ebenfalls 1.920 x 1.080 Bildpunkte. Auch hier gibt es eine alternative Version mit mattem Touchscreen. In diesem Fall hebt der Hersteller hervor, dass auch ein NumPad auf der Tastatur vorhanden ist, was beim Arbeiten für den ein oder anderen sicher hilfreich sein könnte.

Beide Acer Chromebooks unterstützen natürlich auch Android-Apps über Google Play. Im Handel sind die beiden Notebooks, wie eingangs erwähnt, in Deutschland voraussichtlich ab Juni zu haben. Die Preisempfehlungen starten bei 599 Euro für das Chromebook 715 und 649 Euro für das Chromebook 714. Wer also ein mobiles Arbeitsgerät mit robustem Gehäuse sucht, liegt eventuell bei diesen Geräten ja nicht ganz falsch – auch wenn die Preise für Chromebooks wiederum recht gesalzen anmuten.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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16 Kommentare

  1. Schade, eine 13″-Alternative wäre noch schon gewesen!

  2. Heftige Preise! Dann lieber Windows.

    • …für den Preis bekommt man aber nur Plastikbomber mit gruseliger Performance. Schon mal ein Chromebook gehabt?

      • Surface Laptops sind regelmäßig für 600-700 im Angebot – tausendmal besser als das Ding hier, auch in der Basis-Config.

        • Wage ich zu bezweifeln. Ich habe (zusätzlich zu meinem Chromebook) z. B. ein Dell XPS 13 in der i5-Config mit SSD. Eigentlich ein tolles Gerät – aber rein von der Performance her macht so ziemlich jedes Chromebook dem Ding einen vor. Bootzeit und ganz allgemein die Zuppigkeit. Chrome OS ist halt superschlank und zumindest ich nutze zu 95% nur noch Anwendungen auf Browserbasis.

          Und genau dafür sind die Dinger einfach TOP.

      • Mein Wissen über Chromebooks habe ich mir nur erlesen, gehabt habe ich noch keins. Wenn man bei Medion ein Windows Notebook kauft bekommt man was richtig gutes für sein Geld, natürlich nur hochwertiger Plastik, das macht mir aber nichts aus. Ein Chromebook hätte ich mal getestet, habe aber noch kein passendes gefunden, 600€ möchte ich zum testen aber auch nicht ausgeben. Aufgrund meiner Erfahrungen mit Google, hält sich meine Begeisterung für deren Produkte allerdings auch in Grenzen.

    • GooglePayFan says:

      Wenn bei Windows Laptops bei 600€ schon über den Preis gestöhnt wird, dann ist es irgendwie kein Wunder, wieso den Leuten MacOS auf einem 1600€ Gerät besser in Erinnerung bleibt…

      • ?
        Ich habe über den Preis von den Chromebooks gestöhnt! So teuere Geräte habe ich noch nicht mal vorher gesehen, die meisten die ich gesehen habe bewegten sich zwischen 190-400€. War das nicht so das gerade der Preis der Geräte das größte Argument für Chromebooks war? Bei Windows bekomme ich hohe Kompatibilität und ein vollwertiges Betriebssystem, während ich bei Chromebooks ein Browserbasiertes System bekomme oder ist das mittlerweile anders? Ich weis nur das mir der Chromebrowser, egal auf welchem System, überhaupt nicht gefällt, wenn ich mir da jetzt ein System vorstelle das diesen Browser als Hauptmerkmal verwendet, kann ich dem wenig abgewinnen, weshalb ich Preise jenseits der 599€ als zu hoch empfinde.

        • Es handelt sich inzwischen um ein vollwertiges Linux mit Chrome Überbau und Unterstützung für Android Apps. Wenn du ganz lustig bist, dann kannst du sogar Crossover/Wine installieren und dann Microsoft Office installieren.
          Was bleibt ist ein extrem schnelles System (Linux halt). Ich denke, dass ein solches Gerät für viele Menschen vollkommen ausreichend ist. Windows ist eigentlich sowieso nur da nötig wo unbedingt proprietäre Software wie Adobe oder Autodesk benötigt wird.

    • Finde die Preise auch erheblich zu hoch. Habe für mein 14 Zoll Chromebook (ebenfalls von Acer) mit Aluminium Gehäuse, brauchbarer Tastatur und Touchpad sowie FullHD Display 299 Euro bezahlt. Das war in Ordnung für eine reine Surfstation, mehr ist in meinen Augen ein Chromebook auch nicht wert, sonst kann man gleich ein richtiges Notebook holen.

  3. Kann man da auch ein Linux oder Windows draufpacken oder geht das grundsätzlich nicht?

    • GooglePayFan says:

      Bei vielen älteren Chromebooks geht das auf jeden Fall. Meines Wissens hat Chrome OS im Unterbau auch immer noch einen ganz normalen Linux-Kernel.

      Ist nur die Frage, wie effektiv das UEFI das mittlerweile verhindert. Aber ja, für ca. 600€ sicher ein interessantes Gerät mit Linux, Gehäuse ist ja eher wie aus der 1000€ Klasse und sieht nicht so aus, wie die billigen Windows Laptops.

      • Also ich wusste nicht dass noch Geräte mit so einem breiten Rand auf den Markt geworfen werden… Lieber ein ordentliches ThinkPad mit Linux.

  4. 16:9 und dadurch dann so einen riesigen Rahmen unten? Nein, danke. Wer einmal bspw. ein Surface Laptop mit seinem 3:2 und schmalen Rahmen in der Hand hatte, der erkennt wie altbacken diese 16:9er sind.

    • Wenn man das Display runter klappt, soll es dann an den Seiten nicht überall bündig abschließen? Dann muss unten auch mehr Rand sein, will man nicht eine schmale Tastatur oder Trackpad haben…

    • Leicht offtopic – ich schwanke tatsächlich gerade zwischen dem 714 (oder einem anderen hochwertigen Chromebook, leider gibt’s in DE ja kaum eins) und dem Surface Laptop 2. Bei dem stört mich (neben dem nicht vorhandenen USB-C!) hauptsächlich das Alcantara. Klar, sieht super aus und fühlt sich auch klasse an. Nur…wie sieht sowas nach 1-2 Jahren aus? Ich habe Fotos der hellgrauen Modells gesehen, wo in den Bereichen der Handballenablage schon nach 3 Wochen extrem hässliche bräunliche Verfärbungen zu sehen sind 🙁

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