Kunden werden informiert: Starlink senkt die monatlichen Abonnementpreise

Starlink, das Unternehmen von Elon Musk, welches Internet über Satelliten zum Kunden bringt, hat temporäre Preisanpassungen angekündigt – auch für deutsche Kunden. Die Preissenkung wirkt sich auf  lokale Marktbedingungen aus und soll die Kaufkraftparität der Kunden widerspiegeln. Kunden bekommen den Preisnachlass automatisch, müssen also nicht aktiv werden. Deutsche Kunden, die bislang beispielsweise 99 Euro gezahlt haben, werden zukünftig 80 Euro zahlen. Die Preissenkung ist für viele sicher willkommen in einer Zeit, in der alles andere aufgrund der Inflation teurer wird.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei X, Threads, Facebook, LinkedIn und Instagram.

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32 Kommentare

  1. Martin Meier says:

    Ich überlege gerade…. hatte ich das schon mal… das was günstiger wird was nicht von Rohstoffen abhängt (Benzin oder Gas oder sowas)…. das jemand einfach den Preis seiner Leistung reduziert hat? Also so ohne Reduzierung vom Umfang oder so…..

    Ich glaub das ist ein Novum für mich

    • Fast jedes technische Gerät der letzten 15+ Jahre?

    • Seine Firma hat Milliarden dem ist das wursch ob er jetzt ein paaaar Euro runtergeht.
      Und er macht es ja auch nicht weil er sozial ist und euch alle mag, sondern mehr Kunden gewinnen, wo anderst Abspringen. 😉
      Hab mein Telekom DSL Internet von 250, 3 dieser neuenTelekom Boxen installiert, mehr brauch ich nicht.

  2. Ich bin sicher das Elon Musk mit Starlink noch viel vor hat. Er versucht zwar noch unter dem Radar zu fliegen, indem Starlink eher nur für Camper und Leute in der Wildnes vermarktet wird. Er schickt aber sicher nicht tausende von Satelliten für eine sehr kleine Zielgruppe hoch. Bin sicher das er bereits Pläne hat auch das gesamte Mobilfunknetz zu übernehmen. Dann werden die deutschen Telekommunikationsunternehmen wieder blöd schauen wenn es heißt 20$/Mon. und unlimited Internet und du kannst anrufen wen du willst. Egal ob Deutschland oder China, nie wieder Funkloch usw. Bin dann mal gespannt was die anderen machen wollen, eventuell wieder um 2GB ihren Datentarif erhöhen 🙂

    • Und die Telekom ist mit ihren wahnsinnig hohen Preisen schon gar nicht mehr weit entfernt…

      • Ja aber die machen und bauen ja auch alles, Vodafon 1&1,o2 und Co zahlen einfach nur ne Benutzungebüren.
        Vodafon baut auch bißchen und darum ist ja auch der nicht der Billigste, hab schon verglichen telekom vs Vodafon.
        Das wo ich bei Telekom hab.
        1 Handy Vertrag 3 Partner karten 2x 49 GB 2x 10 GB, DSL 250, 3 telekom magenta boxen mieten, ja 3 TV und 3 Boxen.
        Hab das denen mal gezeigt so um 15 Euro pro Monat weniger gesamt wenn ich wechsle. Natürlich den alles schlechter vom Empfang und Qualität und Service.

    • Nein hat er nicht vor er will einfach volle Abdeckung überall, und Der Schwurbler Canal ist bei Telegramm. Lach
      Also ich würde nie ein Satelliten inet buchen auch wenn nur 5 euro und unlimmitiert.
      Und glaube auch nicht leute wo gutes DSL haben. Wie gesagt da wo es Funk Löcher gibt und so oki, aber sonst ne.

    • Solange die Stormkosten so hoch sind und die Geräte so viel Energie brauchen ist das sicher nicht machbar. Aber sicher, es wird weitere Entwicklungen geben, die das vllt. irgendwann möglich machen. So oder so wäre es mir aber lieber, wenn die EU das eigene Netz aufbaut und nicht ein imho verrückter Milliadär mit zweifelhaftem Stand zur Demokratie.

      • Verrückt ne, sehr Inteligent und vileicht verrückte ideen.
        Irrenanstallt da sind verrückte die können aber kein Milliarden Unternehmen führen.

        Ach ja das wird lustig sicher in 150 Jahren hätten wir den ein EU eigenes Netz, trilliarden für Berater ausgegeben. Lach
        Da ist den sicher schon der Amazon Chef und der Tesla Chef mit 100 Gründer auf dem Planet LV-426 Baut schon alles, das man da leben kann, natürlich auch ein amazon Zweigstelle und Tesla zweigstelle, Zwinker
        Und nein er wird nicht von Aliens gekillt.

        Ja ich weiss ich liebe die Filme. Lach

      • Das mit dem hohen Stromverbrauch ist doch schon lange vorbei… wurde durch eine Firmware auf 1/3 reduziert

    • Hi Thomas, „bereits Pläne hat auch das gesamte Mobilfunknetz zu übernehmen. Dann werden die deutschen Telekommunikationsunternehmen wieder blöd schauen wenn es heißt 20$/Mon. und unlimited Internet und du kannst anrufen wen du willst. Egal ob Deutschland oder China, nie wieder Funkloch usw. Bin dann “ das ist aber an den technischen Möglichkeiten des Satellitenbetriebs vorbeigedacht:
      – Laufzeit der signale – für zeitkritische Anwendungen zu hohe Latenz verglichen mit terrestrischem mobilfunk
      – anrufen wo man will geht jetzt schon kostenlos über Messenger und Co., sogar Video
      – shared medium , mit geringeren Bandbreiten , wenn viele Nutzende kommen wird es auch da schnell eng.
      – nie wieder Funkloch? von wegen sobald Du keine Sicht zum Himmel hast ist Sense: da reicht schon die laubkrone eines Baumes , eine markise und inhouse geht sowieso nicht.
      Außerdem ist der Platz im Orbit nicht unbegrenzt , im Gegenteil : da tummeln sich schon viel zu viel Objekte, sei es Nutzlast oder Schrott . Irgendwann wird man sich da international auf Begrenzungen einigen müssen. Vielleicht ist das der Grund warum die Köpfe oder der Kopf hinter Starlink jetzt so schnell Fakten schaffen will bevor es hier zu einer dringen nötigen Regulierung kommt. Wäre dann in einer Position wie hierzulande die Telekom mit ihrem Kupfernetz: man ist schon da und die andern müssen sich den knapp werdenden Platz aufteilen.

    • Viel Spaß bei den 20$/Mon und dem shared medium. Könnte mir vorstellen, dass da noch andere blöd schauen.

      • Was soll immer dieses Gerede vom shared medium? Quasi alles ist ein shared medium, egal ob Kabelinternet, Glasfaser (GPON und AON) oder Mobilfunk…

      • Am Ende ist das immer irgendwo ein Share-Medium. Spätestens am Verteiler geht alles auf eine dicke Leitung. Aber die ist selten Kapazität_Nutzer * Anzahl_Nutzer dimensioniert.

    • Da braucht man dann aber spezielle Mobiltelefone oder er muss wie die anderen flächendeckend Masten aufstellen bzw ganz Europa mit WLAN überziehen.

      Kann also bestenfalls sein, dass er den Markt für stationäres Internet aufmischt, aber ob seine Satelliten mehrere Milliarden Nutzer gleichzeitig bedienen können, ist doch eher fraglich.

      Es bleibt also ein Nischendienst.

  3. Ich bin einfach immer noch froh, dass es mutige Pioniere gibt, die solche Projekte realisieren. Das ist Innovation. Und wenn ich an alteingesessene Firmen wie Agfa und Nokia denke, sollten sich die deutschen Firmen nicht allzu sicher sein, dass immer alles für sie bleibt wie es ist. VW z.B. meint immer noch, dass die Leute analoge Knöpfe im Pkw wollen und sperrt sich gegen Apple als Zulieferer von Software. Dabei wäre eine Kooperation beispielsweise von VW als Fahrzeuglieferer und Tesla für die Software ein Träumchen.

    • Herr Hauser says:

      Fährst Du ein fahrendes iPhone, also einen Tesla?

    • „analoge Köpfe wollen“. Das denken die nicht nur, das ist Realität. Ich hasse Touchscreens im Auto und die Spracheingabe ist mir noch nicht weit genug fortgeschritten.

      • Hallo Mule, genau, ich denke sogar reale Taster und Knöpfe im Auto (und auch in anderen Situationen, wo der Blick nicht von einer Szene abgewandt werden soll) sind ein Sicherheitsaspekt und sollten der Straßenverkehrzulassungsordnung für KFZ zwingend vorgeschrieben werden. Denn man kann einfach mit der hand fühlen „Fernlich – Standlich – aus “ = Schalter mit drei fühlbaren Positionen, gleiches für Nebelleuchten und und und. Autoradio mit Drehknopf für Lautstärke und Stationstasten die einrasten – man muß auf keine Skala /Anzeige gucken Taste 2 von links eingedrückt NDRII und alles ist gut . Lenkt die Aufmerksamkeit viel weniger ab als ein auch nur kurzer Blick auf einen Touchscreen oder eine Digitalanzeige . Gleiches für Tacho: ein Zeiger zeigt auf einen Blick an wie schnell ich fahre – z. B. früher beim Kadett mit farbig hinterlegten Streifen grün – orange – rot für verschiedene Geschwindigkeitsbereiche , gleiches analoge Uhr – Zeigerstellung reicht man muß nicht erst 15:45 irgendwie umdenken. Alles was flackert, flimmert, den Status – wie eine digitale km/h-Anzeige – an der letzen Stelle immer wieder ändert – lenkt ab und ist ein unnötiger Dateninput für die Person die das Fahrzeug führt . Die Augen gehören möglichst nur auf die Straße und nirgendswoanders hin.

        • Man solte aber auch mal vom Mittelalter Im Auto weg kommt, also wir haben seit 6 Jahren Digitale Anzeige und wurden noch nie Abgelenkt.
          Ach ja man müsste halt mal nach vorne Denken und nicht immer im alten Kreisen und muss so bleiben wies ist. Zwinker

          Man könnte auch einfach. Ein sprachassistenz einbauen ohne das man was davor sagen muss, den sagen blinker links und er macht es oder Licht an, Radio an, fahre selber.
          Aber sowas geht noch 50 Jahre bei uns.
          Sogar in der USA wo Diesel und Benzin und am besten 8 Liter Motor das wichtigste war, ganz schnell Richtung Strom auto.

          • Sorry, aber ein Tesla scheidet für mich schon deswegen aus, weil eben keine Tasten verfügbar sind, ich würde die Tasten behalten und zusätzlich ein Touchscreen einbauen um z.B. Adressen einzutippen, wäre mir aber lieber diese über den Smartphone einzugeben. Hat auch mit Mittelalter nichts zu tun, ich gehöre auch zu denen die nicht schauen wo ich drücke, sondern erfühle wo ich was betätigte, sprich gehe nach Gefühl vor und das ist leider bei Touchscreens wie bei einem Tesla Modell nicht der Fall, ich persönlich würde sogar so einschätzen, dass recht wenige reine Touchscreen bevorzugen würden. Im Auto gehören die Augen auf die Straße und nicht auf Displays um da irgendwas zu betätigen. Musik wechsle ich bei mir auch nur mit der Spracheingabe bin sehr zufrieden, leider spinnt es ab und zu. Aber nur Touchscreens, no! Zumindest nicht, wenn die Autos komplett allein fahren und ich diese für Netflix oder ähnliches brauche.

          • verstrahlter says:

            1. Es ist tatsächlich super anstrengend rauszuraten, was Du eventuell ausdrücken möchtest.
            Du stehst nicht unter Zeitdruck, also mach es doch bitte wenigstens etwas erträglich.
            2. Spracjassistenten sind noch lange nicht soweit; da wird Dein Auto gar nichts für Dich tun!
            Ist besser schnell ein Knöpfchen zu drücken, als stundenlang rumzudiskutieren.

          • Hallo Marc, „Man solte aber auch mal vom Mittelalter Im Auto weg kommt,“ – naja das „Mittelaalter“ im Auto war Technik die jeder und jede mit ein bißchen Kenntnis begreifen und reparieren konnte – es gab hydrauliken, Baudenzüge , Relais , Dinge die man mit Schieblehre und passendem Werkzeug einstellen konnte. Glühlampen konnte man selber wechseln , und in Freien Werkstätten ggf. unter Anleitung z. B. selber Bremsbeläge wechseln … heute? Ohne passenden Computer mit vom KFZ-hersteller autorisierter software geht nichts mehr . Teile sind mit dem KFZ-Bus verbunden und verweigern die Funktion wenn es keine original-Ersatzteile sind- bis hin zur Beleuchtung des Fahrzeuginnenraums. Ähnlich wie bei Druckern – Knebelung an den Hersteller über die interne Datenverwaltung des Gerätes. Was viele bei computer/Smartphone z. B. Apple als „Walles Garden“ kritisieren, wird im Auto als „Fortschritt“ akzeptiert und gefordert? Ein alter kadett läuft gut gepflegt immer noch. Das nachhaltigste Auto ist nicht das was gerade das neueste und elektronischte ist sondern das was man über viele Jahre oder Jahrzehnte fährt , repariert und (selber) wartet. Denn die eingesetzten Ressourcen und Rohstoffe werden so möglichst lange genutzt. Das „Mittelalter“ der KFZ-Technik ist gar nicht so schlecht wie uns von der Industrie heute weisgemacht wird (und leider auch von Teilen der Politik), sonst würden solche Autos , gut gepflegt und gewartet, heute nicht als Oldtimer immer noch fahren und auf den Straßen ihre dienste leisten. Wie lange wird wohl so ein „rollender Computer“ funktionieren und reparierbar sein? Genau: solange der hersteller es will, kein Update mehr für die Software oder gar deren „Auslaufen“ nach einem bestimmten Datum (keine Zertifikate mehr) und Schluß ist . Übrigens : Burgen aus dem Mittelalter stehen heute auch noch … aktuelle neubauten , ob die in 300 Jahren noch funktionieren mit all der verbauten haustechnik ? Smarthome -Anwendungen überleben oft nicht die ersten fünf Jahre … Soviel mal zum Thema „Mittelalter“ im Auto – und langfristige Nutzung

    • Mich kann man als Geek bezeichnen, ich bin aber für analoge Knöpfe im Auto.
      Die sind einfach besser.
      So wie der Lautlos-Schalter im iPhone.

      • Der Schalter im iPhone ist aber Digital. Lach

        • Ja, selbst wenn er einen digitalen Schaltkreis steuert: der Aktor , also die Mensch-Maschine-Schnittstelle ist ein analoger Schalter mit dem Vorteil nicht einfach ein Tipp-Schalter zu sein sondern eine definierte haptische Rückmeldung zu geben und 2 definierte Stellungen – ein – aus – zu haben. Das ist gutes Design- im Innern darf das alles auf einem Chip laufen und im Auto dann in einen Datenbus nünden, es geht um das „Human Interface“ – der mensch will nun mal drücken, drehen ziehen , es einrasten fühlen , klicken hören. Glaubst Du denn der Blinker in Deinem Auto wird noch über ein laut klackendes Relais gesteuert? Das ist Sound-Design, das Klick-Klack-Geräusch wird extra erzeugt damit alles wie gewohnt ist und Du weißt: der Blinker blinkt. Könnte er auch völlig lautlos machen aber dann fehlt ein Glied in der „Rückmeldekette“ des Mensch-Maschine-Systems.

    • >>VW z.B. meint immer noch, dass die Leute analoge Knöpfe im Pkw wollen…
      Studien belegen, das manche Funktionen mit den althergebrachten Knöpfen einfacher zu bedienen sind als per Touchscreen oder Gestensteuerung. Ich denk da nur mal an die Temperaturregelung. Knöpfchen nach links drehen ->kälter. Knöpfchen nach rechts drehen -> wärmer. Touchscreen: Menu Klimaeinstellung. Untermenu: Temperatur. Schlecht funktionierender virtueller Schieberegler. Nein, Danke!

      Ja dieses Sat-Internet ist eine Innovation. Das Ganze muss ja nicht für jedes Endgerät installiert werden. Durch den Aufbau von Verteilstationen wäre ja die kabel- oder glasfasergebundene Verteilung möglich. Aber faszinierend ist tatsächlich die Preissenkung, wo gerad Alles teurer wird. Elon zeigt was möglich ist…

  4. Für in Kürze haben Starlink und T-Mobil USA ein „Major Announcement“ angekündigt.

    Man munkelt dass die beiden Mobilfunkbasismasten „in der Prärie“ aufziehen wollen (Strom per Solar und PowerWall, InterNetz via Starlink)

    Spannende Zeiten

  5. Das Thema hatten wir schon. Starlink ist nicht massentauglich. Ein Spotbeam der Starlink Satelliten hat eine Kapazität von 1,7 Gbps (up/down) und einen Radius von 12 km, das entspricht etwa einer Fläche von 450 km².
    Diese Bandbreite wird im Zeitmultiplexverfahren unter allen Teilnehmern innerhalb dieser Fläche aufgeteilt. Kann sich jeder selbst ausrechnen wie viele Nutzer innerhalb dieser Fläche dann zu welcher Geschwindigkeit führen.

    • Darum schiesst es ja immer mehr hoch. 😉
      2500 Stück sind sicher schon oben, am Dezember 21 waren es 1754

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