Peloton lagert die Fitnessgeräte-Produktion aus

Peloton, definitiv ein Gewinner der Pandemie, ist abgestürzt. Der Hersteller von Fitness-Geräten mit angeschlossenem Service im Abo musste Abstriche machen. Die gehen nun weiter. Peloton hat aktuell angekündigt, die Produktion seiner Räder und Laufbänder vollständig an den taiwanesischen Hersteller Rexon auszulagern. Das Fitnessunternehmen stellt derzeit einen Teil seiner Hardware in einer eigenen Fabrik her, durch die Auslagerung kann man nun aber die Lieferkette vereinfachen und Kosten senken. Man wolle aber das Geschäft als weltweit führendes Unternehmen im Bereich Connected Fitness weiter vorantreiben. Laut letzter Zahlen hat Peloton 7 Millionen Mitglieder.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei X, Threads, Facebook, LinkedIn und Instagram.

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12 Kommentare

  1. abgestützt = abgestürzt?

  2. Viel produzieren wird Rexon erstmal nicht. Peloton hat „Inventar“ im Wert von 1,4 Mrd. US-Dollar in Lagerhäusern und auf Containerschiffen liegen. Hunderttausende Bikes und Laufbänder, die im Moment niemand haben will.

  3. Solche Verlagerungen stehe meist skeptisch gegenüber. Häufig müssen schon erhebliche Stückzahlen produziert werden, um einen Kostenvorteil zu erzielen. Zum einen die Kosten für den Transfer, zum anderen die Kosten für die Stilllegung der bisherigen Produktion. Ein weiterer Nachteil ist der Know-How-Verlust. Die Abhängigkeit steigt. Extremes Beispiel: VW und Prevent. Und zuletzt hat uns Corona gezeigt wie fragil das Logistiknetzwerk ist. Wir sind hier fröhlich ohne Masken rumgelaufen und in Teilen von China war wieder Lockup. Die Container stauten sich. Keine Ware kam nach EU. IBM – als sie selbst noch Hardware produzierten – hatten für Festplatten drei Werke. Eines in JPY, eines in USA/CA und eines in EU/Mainz. Wenn das jap. Werk wg. Erdbeben nicht liefern konnte sprangen die beiden anderen ein. Wenn die IGM das Werk in Mainz bestreikte, lieferten JPY und USA.

  4. Ich kann mit dem Laden nichts anfangen. Teuer das Indoorbike kaufen und dann noch mit Abonnement in dem Ökosystem gefangen sein

  5. Ich kann mit dem Laden wunderbar was anfangen. Schön das Indoorbike gekauft (und das Tread) und dann noch ein Abonnement für sehr sehr guten Content abschlossen.

    So unterschiedlich können selbst Menschen mit dem gleichen Anfangsbuchstaben sein 😉

  6. gregorius says:

    Einfach mal den Arsch bewegen und nicht mit dem Scooter die Gehwege blockieren?
    Dafür reichen Füße und Peloton ist obsolet.

    • Von Peloton zu Scooters die Gehwege blockieren. Die Kommentare hier werden immer seltsamer..

  7. Wenn ich an solche Läden denke, muss ich sofort an „Wir können nicht alle mit nem MacBook und nem Chai Latte in Berlin im Co-Working-Space sitzen und die 10. Dating-App erfinden.“ denken. 🙂 Genau für solche Leute ist das konzipiert, wer es braucht.

    • Nein. Es ist für Leute konzipiert, denen es leichter fällt, den inneren Schweinehund, Sport zu treiben, zu überwinden, wenn sie abends in der Wohnung ein Laufband oder Bike mit professionellen, motivierenden Trainern, Tausenden verschiedenen Kursen und Musikbegleitung je nach aktueller Stimmung erwartet.

      So ein Angebot hilft Tausenden, die sonst nicht mehr ins Fitnessstudio oder Laufen gehen würden, sich regelmäßig zu bewegen und an ihrer Fitness zu arbeiten.

      Man muss nicht immer alles polemisch runter reden, nur weil es nicht zum eigenen Lebensentwurf passt.

      Ich habe in den letzten sieben Tagen dank Peloton rund 3500 zusätzliche Aktivkalorien verbrannt und seit Januar meinen VO2 Max von 38 auf 46 gesteigert. Beim Laufen habe ich mein Durchschnittstempo pro Kilometer von 6:30 auf 5:40 gesenkt. Hipster-Scheiß? Nee, sicher nicht.

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