1Password vereinfacht Logins durch die Funktion „Sign-in With“

1Password führt die aktualisierte Browsererweiterung mit der Funktion „Sign-in With“ ein. Sie soll den Nutzen helfen, bei Anmeldevorgängen schneller ans Ziel zu kommen. Diese können jetzt automatisch Logins mit den Zugangsdaten von Drittanbietern – einschließlich Google, Apple, Facebook, Twitter, Microsoft, Okta und GitHub – in 1Password speichern und Anmeldemasken ausfüllen. So lassen sich einzigartige Benutzernamen und Passwörter umgehen. Zu den Browsern, die bei dieser Einführung unterstützt werden, gehören Chrome, Firefox, Brave und Edge.

„Das Einloggen sollte mühelos sein, unabhängig davon, ob es mit einem traditionellen Benutzernamen und Passwort, einem Google- oder Apple-Konto oder Passkeys erfolgt“, erklärt Steve Won, Chief Product Officer bei 1Password. „Ein Single Sign-On ist zwar hilfreich, um die Anzahl der benötigten Passwörter zu reduzieren, aber es ist immer noch mühsam, den Überblick darüber zu behalten, welcher Drittanbieter verwendet wurde. Unsere neue Browsererweiterung schafft hier Abhilfe: Sie ermöglicht es den Nutzern, sich mit einem Klick bei ihren bevorzugten Apps und Websites einzuloggen.“

Im aktuellen Bericht Unlocking the Login Challenge untersucht 1Password die Auswirkungen komplexer Anmeldungen auf Produktivität und Sicherheit sowohl am Arbeitsplatz als auch zu Hause. Zu den für den privaten Gebrauch am häufigsten genutzten Single-Sign-On-Methoden gehören Facebook (51 %), persönliche Mail-Adressen (50 %) und Twitter (27 %). Diese Drittanbieter sollen den Anmeldeprozess vereinfachen.

Allerdings gaben 26 Prozent der Befragten an, dass sie während der Arbeit schon einmal eine Aktivität aufgegeben haben, weil sie eine lästige Anmeldung vermeiden wollten. Außerdem hatte fast die Hälfte der Befragten (46 %) doppelte Konten erstellt – entweder weil sie die bisherigen Anmeldedaten nicht finden konnten, keinen Zugriff darauf hatten oder sie es für einfacher hielten, sich gleich ein neues Konto einzurichten.

Die neue Funktion der Browsererweiterung von 1Password ist ab sofort für Kunden mit Einzel- oder Familientarifen verfügbar. Gleiches gilt für 1Password Teams- und Enterprise-Tarife.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook und Instagram. PayPal-Kaffeespende.

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20 Kommentare

  1. Irgendwie hat 1password in letzter Zeit schwer nachgelassen und bekommt immer schlechtere Nutzer Bewertungen.

    • Die schlechte Bewertungen liegen eher daran, dass sie mit 1PW 8 auf das Abo Modell und die Cloudbindung gewechselt haben.

    • Ich wollte gerade das Gegenteil schreiben. Mir gefällt das Tempo an Änderungen/Neuerungen und dass Version 8 komplett neu und frisch wirkt. Ich zahle gerne dafür. Macht meinen digitalen Alltag so viel leichter.

      • Kann ich nur unterschreiben. Der Ausfüllvorgang in iOS ist z. B. in diesem Jahr deutlich beschleunigt worden.

      • Also mit Verlaub… Die Version 8 hat immer noch nicht alle Funktionen, die Version 7 hatte.
        Ich vermisse auch von LastPass ganz stark die Funktion, die dir NACH dem Login anbietet, die Infos zu speichern. Ganz oft, muss man da selbst ein Element anlegen.
        An sich finde ich auch die Browser Erweiterung noch buggy. Es kommt so oft vor, dass ich mir die Infos erst in ein Text Dokument schreibe und die danach übertrage um die Gefahr des Informationsverlustes nicht zu haben.

  2. Da scheint es wohl beef mit Firefox zu geben.
    Da erscheinen die Updates einfach nicht.

    Im FF Store noch 2.3.8 obwohl 2.5.0 schon da ist.
    In deren Forum wird die Frage danach ignoriert und man wird auf Moderation gestellt.

  3. Worüber man sich bei all diesen „Sign in with“ Möglichkeiten im Klaren sein sollte, man tauscht die Bestimmungshoheit über seine Identität gegen einfache Benutzung. Man selbst „besitzt“ diese Identität dann nicht mehr, sondern nutzt sie nur noch.
    Wenn der Identitätsprovider nicht mehr zur Verfügung steht, warum auch immer, kann man den Dienst, bei dem man sich so authentifiziert, nicht mehr benutzen.
    Wenn z.B. das Facebook Konto gesperrt wird, weil man gegen irgendeine obskure Regel verstoßen hat, kann man sich bei allen Services, bei denen man sich darüber angemeldet hat, auch nicht mehr anmelden.
    Ich habe mir zur Regel gemacht, dass ich Identitätsprovider nur bei Diensten nutze, die nicht wirklich wichtig sind und bei denen ich nichts bezahle.

    • Da habe ich ein völlig anderes Verständnis.

      Anbieter wie 1Password ermöglichen die einfache Benutzung von Login-Daten, ja. Aber sie machen das nicht, indem sie Dir die Infos abnehmen. Vielmehr verknüpfen sie die Erkennung und Weitergabe von Informationen. Die Login-Daten bleiben weiterhin in Deinem Besitz. Und da diese Daten auch offline zur Verfügung stehen, wirst Du auch weiterhin Zugriff haben, selbst wenn der Dienst nicht mehr existiert.

      • Ich meine nicht 1password selbst, sondern die Identity-Provider wie z.B. google, Apple, Facebook, Microsoft usw, die im Artikel angesprochen werden.

        • Ah, dann habe ich das völlig falsch verstanden. Danke Dir für die Erläuterung und ja, da ist was dran. Deshalb finde ich es auch besser, einen Passwortmanager zu verwenden, in dem eigene Logindaten für jede Seite verwendet werden.

    • Guter Hinweis.

  4. Grumpy Niffler says:

    Genau dafür habe ich doch u.a. einen Passwortmanager. Ich will ja gerade verhindern, dass ein kompromitierter Zugang meine ganze Online-Existenz in den Abgrund reißen kann. Daher individuelles Passwort für jeden Login, welches ich mir eben nicht merken muss, weil es im Passwortmanager liegt. Wenn ich Single Sign-On verwenden will, dann brauche ich ja fast keinen PW-Manager mehr – das eine Google/FB/Whatever-Passwort kann ich mir ja auch merken.

  5. noch ein grund mehr 1password zu verlassen. ich bin nutznießer eines firmenaccounts (alle mitarbeiter erhalten einen family account für lau) aber seit version 8 schwer enttäuscht. leider bin ich bei den alternativen ähnlich wählerisch und schaffe den absprung nicht. irgendwann…

  6. Bei Version 1 oder 2 bin ich damals eingestiegen. Jetzt mit Version 8 bin ich raus. Auf
    Abo Modell und Cloud zwang habe ich keine Lust.
    Die Änderungen rechtfertigen den Preis nicht mehr.

  7. Abo bei 1Password ist das eine, der mtl. Preis für das Abo, das andere.
    Der Preis ist völlig überzogen.

    • So überzogen (<3€ p. M.) finde ich den gar nicht. Es gibt mit Bitwarden nur einen Konkurenten der vielleicht nicht ganz so "fancy", dafür aber funktional ähnlich gut und auch noch Open Source ist.

      • Würde Dashlane als sogar besser bezeichnen.
        Mehr Funktionen und für eine Person mittlerweile sogar komplett kostenlos nutzbar.

        • Ich bin mit Keepass weiter zufrieden und misse nichts. Gerade die Trennung vom Browser und ich die Daten „in der Hand“ habe, ohne auch von einem Webservice abhängig zu sein, finde ich von Vorteil.

          • So sieht das jeder anders.
            Keepass ist der größte Mist für mich.
            Selten so eine hässliche und umständliche Software gesehen.

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