Windows 8: So funktioniert die Kindersicherung

9. Juni 2012 Kategorie: Backup & Security, Windows, geschrieben von:

Ich selber habe zwar noch keinen Nachwuchs, doch ich habe mir mal die Kindersicherung für Windows 8 angeschaut, die namentlich als Family Safety daher kommt. Ein paar Worte für die, die es interessiert. In den Einstellungen eines Kontos lässt sich unter Windows 8 festlegen, ob dieses Konto von der Family Safety überwacht werden soll. Ist es das, dann kann man dem Konto explizite Vorgaben machen.

Solltet ihr bei der Einrichtung eines Kontos diesen Schritt nicht initialisiert haben, kein Problem, die Benutzerkonten lassen sich dahingehend noch bearbeiten. Von nun an könnt ihr diesem Konto  Beschränkungen auferlegen, die eigentlich relativ einfach zu verstehen sind. Zwar gibt es Informationen seitens Microsoft, die quasi Vorgaben geben, welche Webseiten für Kiddies passen, allerdings kann man selbst mit Blacklisten arbeiten.

Ob eigene White- und Blacklisten taugen? Sicherlich für völlig eingeschränktes Surfen, ansonsten sollte man sich vielleicht für Microsofts Liste entscheiden – oder kennt ihr die 100.000 Pornoseiten für eine Blacklist? Also – ich ja, ihr sicherlich nicht 😉 Von daher ist eine vorgegebene Liste schon sinnvoll.

Hier einmal noch die Übersichtsseite zum Thema „sicheres Surfen für Kinder“ unter Windows 8.

Weiterhin gibt es noch die alten Dinger, wie zum Beispiel die Einschränkung nach Zeit. Dieses kann basierend auf der Uhrzeit sein, oder man hat ein Budget zum Benutzen.

Auch weiterhin unter Windows 8 zu finden: das gute alte Blocken von Anwendungen, welches in der Tat sehr gut funktioniert. Besurft man geblockte Seiten oder startet geblockte Anwendungen, so erscheint eine Infomeldung für die Jüngsten. Anwendungen lassen sich dann von Eltern entsperren, alternativ kann der Nutzer einen „Freigabeantrag“ senden. Übrigens gibt es die Möglichkeit, sich einen wöchentlichen Report über die Nutzung des Accounts per Mail zuschicken zu lassen. Ein, wie ich finde, massiver Eingriff in die Privatsphäre – zumindest diskussionswürdig.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser – so heißt es zumindest immer. Microsofts Family Safety ist nicht die Lösung für alle Probleme. Gewalt, Pornografie und Co findet man überall, nicht nur am heimischen PC. In meiner Jugend funktionierte das noch mit getauschten Videkassetten, die dann Sibylle Rauch, Teresa Orlowski und Co zeigten. Heute ist es einfacher und auch anderes, an diverse Medien zu kommen. Solche Software kann bei den Jüngsten helfen, das wichtigste dürfte aber auch eine vernünftige Medienkompetenz und Aufklärung seitens der Eltern und Pädagogen (mit denen ich nie etwas anfangen konnte) in Schulen sein.


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