Unreal Engine 4.15 führt Unterstützung für die Nintendo Switch ein

19. Februar 2017 Kategorie: Games, Software & Co, geschrieben von: André Westphal

Die Unreal Engine 4.15 ist da! Frisch diese Woche erschienen, bringt die neue Version der beliebten Spiele-Engine zahlreiche Neuerungen mit sich. Neben den üblichen Bugfixes und Stabilitätsverbesserungen ist vor allem ein Aspekt interessant: Die Unreal Engine 4.15 unterstützt nun auch die Nintendo Switch. Aus gleich zweierlei Sicht ist das bemerkenswert. Zum einen erhielt die Unreal Engine 4 nie Unterstützung für die gefloppte Nintendo Wii U und zum anderen dürfte es die offizielle Kompatibilität Entwicklern erleichtern Titel für die Switch zu portieren.

Zumindest gilt das eben dann, wenn ein Game allgemein auf der Unreal Engine 4 basiert. Laut Epic, den Machern der Engine, sei die Unterstützung der Nintendo Switch in der Version 4.15 aber noch experimentell.

Trotzdem ist das für sowohl Nintendo als auch Entwickler und Spieler eine frohe Botschaft. Zwar ist die Unreal Engine heute längst nicht mehr so omnipräsent, wie noch in der Ära der Xbox 360 bzw. PlayStation 3, sie befeuert aber immer wieder Top-Titel wie z. B. „Gears of War 4“.

Neu ist in der Unreal Engine 4.15 auch HDR-Unterstützung, ebenfalls aber noch im experimentellen Stadium. Weitere Verbesserungen betreffen das Streamen von Texturen, die Unterstützung von Controllern für die PlayStation VR und allgemein die Arbeit mit dem VR-Editor der Engine. Epic schlüsselt alle einzelnen Neuerungen und Verbesserungen geradezu erschöpfend in einem Beitrag zur Unreal Engine 4.15 auf.

Die finale Unterstützung der Nintendo Switch soll laut Epic übrigens bald folgen. Als erstes Spiel auf Basis der Unreal Engine 4 soll „Snake Pass“ erscheinen, ein Rätselspielchen, das es auch für die Xbox One und Sony PlayStation 4 geben wird. In der Vergangenheit hatte Nintendos Shigeru Miyamoto die Unterstützung der Switch in der Unreal Engine 4 bereits in Aussicht gestellt und die Engine gelobt. Dabei hatte er indirekt auch eingestanden, dass das Versagen der Wii U unter anderem darin begründet gewesen ist, dass derartiger Support von dritten Parteien fehlte.


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Über den Autor: André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

André hat bereits 1959 Artikel geschrieben.