Samsungs Vision vom Smart Home (und so schaut es derzeit bei mir aus)

5. Januar 2014 Kategorie: Hardware, Smart Home, Wearables, geschrieben von:

Das nächste dicke Ding wird Home Automation sein. Samsung nennt das Kind Smart Home und will unter diesem Dach auf der Consumer Electronics Show (CES) 2014 gleich drei Dinge vereinen: Device Control, Home View und Smart Customer Service. Hierfür hat man ein proprietäres Protokoll namens Smart Home Software Protocol (SHP) geschaffen, welches die Konnektivität zwischen den einzelnen Einheiten gewährleisten soll.

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Smart Home-Dienste – übrigens auch über das TV-Gerät steuerbar – sollen bereits in der ersten Hälfte 2014 kommerziell verfügbar sein. Nicht nur eigenen Lösungen soll es geben, Samsung teilte auch mit, dass man mit Partnern zusammenarbeite. Samsungs Vision soll nicht nur TV und Computer abdecken, Kühlschränke, Waschmaschinen und auch Smartwatches gehören dazu.

Inwiefern die ganzen Geräte nun mehr bieten als simples An- und Ausschalten via WLAN oder von unterwegs über das Internet – das werden wir ich sehen. Auch werden Sprachbefehle implementiert, wer also in sein Steuergerät (Smartphone usw.) spricht: TV aus, der sorgt dafür, dass das TV-Gerät ausgeschaltet wird.

Einzelne Geräte, die über eine Kamera verfügen, können über das Steuergerät gleich zur Surveillance Station gemacht werden – vernetzte Kameras quasi. Initial will man bei Samsung erst einmal den Fokus auf TV, Smartphones und Geräte wie Waschmaschinen, Geschirrspüler und Klimaanlagen setzen. Dinge wie sicherer Zugang zum Haus, Gesundheit oder Eco Home sollen folgen.

Menschen, die ein wenig auf Sicherheit bedacht sind und nicht alles was mit „Cloud“ beginnt automatisch toll finden, dürften sich bei der Begrifflichkeit Cloud-based Smart Home Server“ allerdings nicht gerade wohl fühlen. Ich gehe aber davon aus, dass eine Vielzahl von Diensten und Möglichkeiten machbar sind, auch wenn man nur im lokalen Netzwerk arbeitet.

So schaut es derzeit bei mir aus:

Ich persönlich finde diese Ideen und Lösungen übrigens extrem spannend, da lässt sich einiges mit anstellen. Ich selber besitze eine Waage, die mein Gewicht sogar twittern könnte – aber sie stellt das Gewicht nur mir in einer App zu Verfügung. Nachdem ich dann im Badezimmer auf der Waage war, geht automatisch mein Licht am Schreibtisch an, da ich dann höchstwahrscheinlich arbeite – die Waage ist dabei mit IFTTT verbunden, der dann die WeMo-Steckdose an der Lampe aktiviert.

Und wenn einer bei mir durch das Haus will, während ich nicht da bin, dann werde ich direkt per Push auf dem Handy benachrichtigt, weiterhin nimmt eine Kamera alles auf und speichert es auf meinem NAS. Das vorsorglich angeschaffte Babyphone (Test folgt) verfügt ebenfalls über Kamera, App-Anbindung und pusht bei Anomalien direkt auf Tablet oder Smartphone. Alles verschiedene Lösungen, die hoffentlich irgendwann mal nahtloser arbeiten.


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