Samsung Smartwatch: Samsung bestätigt intensive Arbeit an intelligenter Uhr

19. März 2013 Kategorie: Hardware, Mobile, Wearables, geschrieben von: caschy

Ich schreibe hier ja ab und an immer darüber, dass wir noch lange nicht den finalen Status des mobilen Lebens erreicht haben. Notebooks und Smartphones sind nur der Anfang um sich vom Schreibtisch zu lösen. Die Zukunft wird interessantere Interaktionsmöglichkeiten mit dem Netz bereit halten, hier wird man vernetzte Einrichtungsgegenstände, Autos und natürlich auch Kleidung und Co sehen.

Samsung Smartwatch Mockup 

Firmen, denen immer das Fertigen einer Smartwatch nachgesagt wird, sind Samsung und Apple. Erstere sollen tatsächlich intensiv an einer Smartwatch arbeiten, zumindest zitiert Bloomberg den Kopf von Samsungs Mobilsparte  Lee Young Hee wie folgt: “man habe lange ein solches Produkt vorbereitet” und man sieht in diesem Produkt auch etwas für Samsungs Zukunft. Einen konkreten Starttermin oder einen genauen Termin nannte der Manager natürlich nicht.

Es gibt bereits einige Firmen, die sich einer Smartwatch angenommen haben, bislang ist das Ganze aber weder Fisch, noch Fleisch. Es dürfte interessant zu beobachten sein, wie Apple oder Samsung die nächste Stufe zur technischen Evolution nehmen. Denn eine Uhr soll ja nicht nur die bloße, dumme Verlängerung eines Smartphones sein, sondern darf schon etwas mehr bieten.

Ich persönlich bezweifle derzeit, dass wir dieses und nächstes Jahr schon etwas nutzen werden, was sich wirklich gut anfühlt und Mehrwert bietet. Eine Anzeige von Mail oder entgangenen Anrufen ist da definitiv zu wenig. (Bildquelle)


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22 Kommentare

Golex 19. März 2013 um 10:49 Uhr

Für mich definitiv erst interessant wenn man die Uhr nicht alle 48h aufladen muss!

Stephan 19. März 2013 um 11:01 Uhr

Also ich warte sehnsüchtig auf die ersten Smart Watches. Hoffe, dass Apple da bald etwas in der Richtung ankündigt. Das Bild sieht schon mal mega stylisch aus!

Lars 19. März 2013 um 11:13 Uhr

Also mir fällt ja keine einzige Funktion einer Smart Watch ein? Was habt ihr da so im Kopf?

Voo 19. März 2013 um 11:16 Uhr

Sinn will mir nicht einleuchten. Das Smartphone ist doch i.d.R. keine zwei Meter vom Körper entfernt, hat eine vernünftige Größe für Tastatur usw. Was soll ich da auf einer Uhr erkennen? Mails lesen? Whats appen? Und dann eine Uhr täglich an den Strom hängen?? Die sonst mit einer Knopfzelle zwei Jahre wartungsfrei läuft…

Bob 19. März 2013 um 11:44 Uhr

Ich halte smartwatches ja für ein genial unsinniges und überflüssiges Produkt (was der Erfolg der bisherigen smartwatches ja auch bestätigt).
Was soll ich damit? Was kann eine smartwatch, als nur ”…bloße, dumme Verlängerung eines Smartphones sein…”?
Statusanzeige von Anrufen und Nachrichten evtl. noch Gespräche annehmen – was soll es sonst noch können?
Komplettes Handy in Armbanduhr-Form? – Gibt es doch schon (will aber keiner haben).
Das ganze noch auf einem (durch die Bauart/Form begrenztem) Minidisplay – na toll!
Fassen wir zusammen: Ich habe einen relativ großen (schweren), unförmigen aber dafür auffälligen Klotz am Handgelenk. Und damit kann ich sehen ob ich Anrufe verpasst habe, kann verpasste Nachrichten sehen (evtl. sogar lesen – zum beantworten brauche ich aber wieder das Handy mit ausreichend großer Tastatur), und Gespräche annehmen/beenden. Und nach spätestens 3 Stunden kann ich nicht mal mehr die Uhrzeit ablesen, weil der Akku leer ist.
Ein tolles Produkt, das mir genau einen Vorteil bietet, nämlich für sehr wenige (und eingeschränkte)Telefonfunktionen das Smartphone nicht aus der Tasche holen zu müssen.
Smartwatches werden genau den selben Erfolg haben wie Kühlschränke mit Internet-Anschluß – nämlich überhaupt keinen.
Da sehe ich für das Google-Glass Konzept doch sehr viel mehr Chancen.

Bart 19. März 2013 um 12:23 Uhr

Ich habe die erste “Smartwatch” von SE und verwende sie selten. Wenn ich den ganzen Tag in einem Meeting oder einer Schulung bin, ist es ganz nett die Emails, Nachrichten oder eingehende Anrufe diskret auf der Uhr ablesen zu können. Aber sonst im Alttag greife ich direkt zum Handy.
Manchmal verwende ich die “Smartwatch” als Musikplayer-Fernbedienung wenn ich das Handy per Kabel an einer Anlage hängen habe und ich aus der Entfernung Lieder skippen möchte. Aber auch das selten… Finde die Dinger interessant, aber der praktische Nutzen ist doch sehr gering…

Marcel 19. März 2013 um 12:37 Uhr

@Stephan: Worauf wartest du? Sony hat schon seit 2-3 Jahren Smartwatches auf dem Markt. Die 1. Version (LiveView) bekommt man schon für 10€ bei Ebay. Also wenn du dir sowas mal ansehen willst: Läuft mit jedem Android und die Kinderkrankheiten (weswegen die damals zurecht so schlechte Bewertungen bekommen haben) sind mittlerweile auch behoben. Wird allerdings von Sony nicht mehr weiterentwickelt (außer komp. Update für Android >=4) da die seit ein paar Monaten den Nachfolger SmartWatch draußen haben. Allerdings findet man auf XDA eine community, die noch weiter dran arbeitet.
Ich hab mir so eine LiveView als Spielerei geholt und nutze sie selten. Ist ein lustiges Spielzeug und beim Radfahren sehr praktisch als Musikverbedienung.

Don 19. März 2013 um 12:55 Uhr

Wer hier sagt, das ein Smartwatch überflüssig sei, soll mal die Tablet anschauen. Bei denen hatte man auch das gleiche gesagt und jetzt gehen die wie eine warme Semmeln weg….

caschy 19. März 2013 um 12:58 Uhr

@Don: das sind die, die auch nie den Sinn einer Kamera im Handy gesehen haben ;) Tja Damals gabs halt nur Uhr und Telefon, heute eben mehr. Ob Apple, Samsung, Casio oder Swatch – man muss mehr anbieten ;)

Felix 19. März 2013 um 13:15 Uhr

Ich seh für mich auch noch keinen Sinn in einer Smartwatch, aber lass mich gerne überraschen. Bin gespannt ob da die Displaygrößen auch so schnell wachsen wie bei Android-Smartphones.

Die wichtigsten Features für so ein Gerät wären wohl Preis (unter 100€) und Software. Wenn die Dinger kontext-sensitiv immer die Info anzeigen die ich gerade brauche, wär das bestimmt nützlich.

Ich glaub das Zauberwort hier heisst deshalb “Google Now”.

Blaine 19. März 2013 um 15:25 Uhr

Bei den derzeitigen Akkukapazitäten hält die Uhr wahrscheinlich einen knappen Tag durch. Sie wird nicht wasserfest sein und mit einer äußerst schwachen CPU ausgestattet sein. Ihr merkt, ich bin schon Feuer und Flamme. ;)

Petra 19. März 2013 um 16:31 Uhr

Ist schon interessant wie Samsung immer mehr Apple als Trend-Bestimmer ablöst. Bei der Uhr bin ich allerdings nicht so sicher, der Trend geht ja eher zu Displays um 5 Zoll, und eine Uhr hat höchstens 1 Zoll.

Aleksandar 19. März 2013 um 17:04 Uhr

Samsung, lass schon mal die Kopierer warmlaufen. Was anderes können die schon nicht mehr …

Tris 19. März 2013 um 17:18 Uhr

Das wichtigste voll funktionsfähig am Handgelenk? – Finde ich gut!

Ich schleppe schon beruflich immer ein Handy mit mir herum und als “private Ergänzung” fand ich mein Watchphone echt klasse! Habe einige Zeit das LG GD910 Watchphone benutzt: Telephonieren, SMS, Terminkalender, bei Bedarf sogar Videotelephonie. Die Uhr war wertig und top – bis das Ladegerät den Geist aufgegeben hat und kein Ersatz lieferbar war.

Neben den immer-alles-mobil-Smartphones finde ich so ein Angebot genau richtig. Halt für Leute, deren Netzgewohnheiten kein Smartphone erfordern (z.B. Büro – Sport – Heim…computer) und die es lieber klein und kompakt mögen. Ergo: ruhig ausprobieren und optimieren!

Bine von noteboox.de 19. März 2013 um 22:15 Uhr

Erst mal sehen wie sich das entwickel wird und die Leutchen da mal machen lassen das wird schon werden. Meckern kann man immer noch. Außerdem braucht man sich ja sowas nicht zu kaufen wen es einem nicht gefällt. Niemand wir dazu gezwungen werden. Ich meinerseits finde es interessant und werde die Fortschritte im Auge behalten während ich mir dann überlegen kann: Hosentasche oder Handgelenk?!

TheChrystal 20. März 2013 um 16:42 Uhr

Großes Problem wird hier die Laufzeit sein. Da hat Pebble meiner Meinung nach den besten Weg gewählt, indem sie einfach ein E-Paper Display verwendet haben. Damit hält das Ding so um die 10 Tage. Allerdings bezweifle ich, dass Samsung und Apple zu diese Technik greifen werden. Deren Ansicht nach reicht ein Tag bestimmt aus…

mb 25. März 2013 um 17:21 Uhr

Ich hab ein ipod nano, welches ich als uhr nutze, und es sieht echt gut aus und alle sprechen mich darauf an!

Gretel 9. September 2013 um 12:48 Uhr

Das Problem wird wohl das häufige (tägliche?) aufladen der Uhr sein. Im Prinzip ist ein Smart-Phohe besser, da der Bildschirm größer ist. Wenn man eine Hosentasche hat, ist ein Smart-Phone kein Nachteil.


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