Für Benutzer der Developer- oder Betaversion ein alter Hut, für Menschen, die ausschließlich die Stable-Version von Google Chrome nutzen, eine Neuigkeit. Google Chrome synchronisiert seit heute offiziell in der Stable-Version die Tabs zwischen den verschiedenen Geräten. So kannst du zum Beispiel zuhause die Tabs öffnen, die du auf deinem Arbeits-PC geöffnet hattest – oder deinem Android-Smartphone (sofern du Chrome für Android einsetzt).
Google Chrome synchronisiert nun auch Tabs anderer Geräte
Google Mail: verfolge deine E-Mails
Google wandelt auf den Pfaden der Sendung mit der Maus, deren großer Fan ich ja zugegebenerweise bin. In einem neuen Video und interaktiver Webseite entführt uns Google in die Welt der Datacenter und der Cloud und beschreibt damit, was eigentlich passiert, wenn man so eine Mail abgesendet hat. Dies macht man natürlich nicht nur um zu zeigen, wie so etwas technisch funktioniert, sondern man spricht das neue In-Thema “Green” an.
Kommentar: Fraunhofer Institut meldet Sicherheitsmängel bei Cloud-Speicherdiensten
Gestern Abend noch den Hinweis von Stephan auf eine Studie des Fraunhofer Instituts bekommen, die mit dem Titel “Sicherheitsmängel bei Cloud-Speicherdiensten” natürlich sofort für Aufmerksamkeit sorgt. 140 englischsprachige Seiten hat das Gebilde, welches von euch heruntergeladen werden kann.
Dienste wie Cloudme, Dropbox und Ubuntu One verzichten demnach auf eine Client-seitige Verschlüsselung, sodass die Anbieter die Daten im Klartext erhalten einsehen können.
Zeitfresser: GameBoy Color Emulator online
Ich warne euch vor: sofern ihr früher auch mit dem GameBoy steilgegangen seid, dann klickt nicht auf den gleich folgenden Link. Zumindest nicht, wenn ihr noch etwas vorhabt – denn der Link wird euch unter Umständen richtig viel Zeit kosten.

Der mittels JavaScript und HTML5 realisierte Gameboy Color Emulator bringt euch Dutzende Spiele wie Tetris, Super Mario und Co mit. Klasse gemacht, ich hab gerade auf die Schnelle noch ein Level Super Mario gedaddelt. Wie früher – und dieser herrliche Sound! Und sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt
(via)
YouTube und der Mitmach-Tatort: einmalige Sache?
Premiere! Der gestrige Tatort wurde erstmalig offiziell bei YouTube eingestellt. 1080p Full HD, volle Länge, keine Werbung oder sonst etwas. Es handelte sich dabei um den SWR-Tatort und eben jener feierte aus besonderen Gründen sein YouTube-Debüt. Grund war das Spiel, dass man rund um den Tatort gestrickt hat: Tatort+. Bis zum 20. Mai können in diesem ersten Tatort+ wir, die Zuschauer Online-Ermittler spielen, Spuren suchen und Indizien kombinieren. Nach dem 20. Mai wird der Tatort wohl von der YouTube-Bildfläche verschwinden. Ich habe die Macher einmal gefragt, ob es sich dabei um eine Ausnahme handelte, denn bekanntlich findet man den Tatort ansonsten nur in der eigenen Mediathek.
Genaues konnte man mir nicht sagen, ausser, dass man einer dauerhaften Lösung arbeitet. Ich selber fand die Aktion durchaus gelungen – man beweist hier, dass man auch das jüngere Publikum und Netz-Affine im Blick hat. In Zukunft sollte man aber an den Server-Kapazitäten arbeiten – denn da gab es einige Pannen. Neue Zeiten erfordern eben doch neue Wege. Was sagt ihr zum Mitmach-Tatort und der YouTube-Verfügbarkeit, sofern ihr etwas davon mitbekommen habt? Ich selber bin bekennender (Radio-) Tatort-Fan, denke aber schon mit einem Grausen an Til Schweiger als Hamburger Kommissar.
Android SkyDrive Explorer mit neuen Features
Kurze Info für die Menschen da draußen, die wie ich auch den kostenlosen Onlinespeicher von Microsoft namens SkyDrive nutzen. Diesen verwalte ich unter anderem mit meinem Android-Smartphone. Leider bietet Microsoft bisher keine eigene SkyDrive-App für Android an, sodass ich den Android SkyDrive Explorer nutze. Diesen hatte ich ja erst vor ein paar Tagen vorgestellt.
Ich schrieb ja auch über die leidige Tatsache, dass man mit der App keine Daten löschen konnte. Nun ja, ein frisches Update des Android SkyDrive Explorers ist da, er einige neue Features mitbringt: Ausschneiden von Dateien, Löschen, Umbenennen, Batch Up- / Download & Co.. Weiterhin kostenlos und werbefrei. Klare Empfehlung für SkyDrive-Nutzer mit einem Android-Smartphone!
Pokalausgabe: Immer wieder sonntags 18/2012
Sonntag. Wieder einmal ist das Ende des Wochenendes gekommen und für viele steht eine kurze Woche bevor. Donnerstag ist bekanntlich ein Feiertag und den Freitag haben die Brückentags-Experten auch schon in Beschlag genommen. Was ist in dieser Woche passiert? News über den WhatsApp Sniffer, der die WhatsApp-Nachrichten aus dem WLAN saugt, immer wieder mal Cloud und ein angebliches Datenleck bei Twitter. Was noch? Tja – wer mich kennt, der weiss was gestern los war
Dropquest 2012 Lösung
Aloha zusammen! Waehrend ich gestern bei ein bis zwei Bier den Pokalsieg meiner Borussia erlebt habe, haben sich ganz viele von euch an den knackigen Raetseln des diesjaehrigen Dropquests der Dropbox-Macher versucht. Die vielen Kommentare im Beitrag sprechen fuer den Schwierigkeitsgrad des Ganzen.
Google plant angeblich Meebo-Kauf
Ui, da muss ich aber ganz tief im Archiv wühlen, wenn ich Meebo finden will. Die hatte ich nämlich vor Jahren vorgestellt, weil sie einen Messenger anbieten. Keinen, den man installieren muss, sondern webbasiert. Heute nichts besonderes mehr, zum Start von Meebo allerdings schon. Neben dem Messenger bietet man Sharing-Toolbars (Meebo Bar) für Webseiten an, die man in einigen Blogs sehen kann. Angeblich soll Google an Meebo interessiert sein – satte 100 Millionen US-Peitschen soll Google der Spaß wert sein.
Es ist nicht einfach darüber nachzudenken, was Google wohl mit Meebo machen will. Will man die Messenger-Technologie mit einbauen, um es endlich mal auf die Reihe zu bekommen, dass man den G+ Messenger auch im Browser nutzen kann? Dieser Messenger lässt sich bislang nur innerhalb der App nutzen. Alternativ könnte Google auch an der Sharing-Technologie interessiert sein, vielleicht um auch das eigene Netzwerk zu pushen. Aber: das sind ja nur Spekulationen. (via)
Dropbox: Dropquest und öffentliche Links per https
Guten Abend, hier kommt der freundliche Erinnerungs-Beitrag. In genau einer Stunde können die, die keine Freunde, Interesse an Fußball oder sonstigem haben, wieder ihr Können in Sachen logischer Denke unter Beweis stellen. Um genau 19:00 Uhr deutscher Zeit beginnt wieder ein neues Dropquest von Dropbox. Das Spiel der Dropbox-Macher geht in die zweite Runde, um die Community mal wieder zu bespaßen. Mit im Paket: 1 GB kostenloser Dropbox-Space zusätzlich zu eurem bisherigen Dropbox-Speicher lebenslang– sofern ihr die knackigen Rätsel löst.
Knackig ist kein hingeworfenes Wort – der Kram ist schwer – und dieses Jahr soll es noch schwieriger sein! Wer ganz viel Zeit hat und unbedingt 1 GB mehr Dropbox-Space benötigt, der sollte am Dropbox Dropquest Part 2 teilnehmen. Ab 19:00 Uhr geht es, wie bereits erwähnt los. Wie ich die Leser hier kenne, werden hier sicherlich auch für die Faulen ein paar Lösungen für das Dropquest 2012 gepostet
Außerdem gibt es eine neue Test-Version 1.4.4. Sie sorgt dafür, dass öffentliche Links ab sofort per https-Protokoll erreichbar sind. Kopiert ihr einen Link also aus eurer Dropbox, so landet der sichere https-Link in der Zwischenablage.
Spotify startet mit Radio basierend auf Playlisten
Mit dem aktuellen Update hat Spotify eine neue Funktion spendiert bekommen. Es lassen sich nun basierend auf euren Playlisten Radios erstellen. Vorher war das schon a la Last.fm mit Künstlern möglich, basierend auf Playlisten ist das aber auch eine nette Sache, da man unter Umständen in den eigenen Playlisten völlig unterschiedliche Künstler hat. Da ist buntes Programm vorprogrammiert – man entdeckt einfach mehr
Zudem lassen sich nun die Songs schneller in soziale Netzwerke sharen oder einbetten. (via)
Und zum Schluss noch ein Tipp der etwas anderen Art: utubify ist ein Webdienst, der die Playlisten eines jeden Benutzers abgreifen kann, sofern dieses öffentlich sind. Aus diesen Playlisten generiert utubify mittels YouTube ein nettes, personalisiertes Musikfernsehen, auch wenn man selber gar nicht Spotify nutzt.
Stuffle: der Flohmarkt auf dem Smartphone
Ich habe letztens mal wieder Zeug von meinem Dachboden bei eBay verscheuert. Nachdem alles verkauft wurde dachte ich: “wow, soooo viel Geld – da kann ich meine Frau ja mal schick zum Essen gehen einladen!”. Die Rechnung habe ich aber ohne den sprichwörtlichen Wirt gemacht, nach Abzug der horrenden eBay-Gebühren verwandelte sich das schicke Essen nämlich in eine Packung Frikadellen aus der Tiefkühltheke vom Lidl gegenüber.
Ok, ich gebe zu: überspitzt geschrieben, ihr wisst aber sicherlich, worauf ich hinaus will. Wer keinen Bock auf den etablierten Kram hat, der kann sich Stuffle anschauen, eine kostenlose App, die momentan nur für das iPhone zu haben ist.
Microsofts BING mit neuen Features
Letztens gab es an Ort und Stelle noch Vermutungen, dass Microsoft seine Suchmaschine BING abstoßen wolle, nun wurden am gestrigen Abend viele, viele Änderungen enthüllt, die eher darauf schließen lassen, dass man noch einmal richtig zur Attacke gegen Google bläst. BING soll sozialer werden, was die Verzahnung mit Facebook erklärt. Zur Information: Microsoft steckt bei Facebook seit langem mit einigen Dollarscheinen drin.
Laut Microsoft geht es bei Suchmaschinen schon lange nicht mehr darum, einfach Dinge zu finden, sondern auch Abläufe zu planen, wie zum Beispiel Reisebuchungen und vieles, vieles mehr. Aufgrund dessen werden Empfehlungen von Freunden mit gewichtet, wie es ja auch schon bei Google der Fall ist. Ergebnisse erscheinen nun mehrspaltig, zum Teil mit Snapshots.
Tastebuds.fm: Spotify wird zur Singlebörse
Während ich vor 14 Jahren meine jetzige Frau noch ganz analog kennenlernte, würde ich heute wirklich behaupten, dass das Internet einer der besten Plätze ist, um Menschen kennenzulernen. Plattformen für einsame Herzen gibt es genug, wobei ich mein Geld eher auf die “normalen” Netzwerke setzen würde, um Gleichgesinnte zu finden.
Streaming-Dienst Spotify versucht, den Ball der einsamen Herzen mit Musik aufzumischen und bindet ganz aktuell Tastebuds.fm ein, eine Plattform, deren Aufgabe das Finden von Menschen ist, die einen ähnlichen Musikgeschmack haben. Um die musikalischen Seelenverwandten zu vereinen, wertet Tastebuds – wie auch die kürzlich gestartete Fellody App – die im Spotify Katalog gehörten Songs, die Lieblingsmusiker und Playlists der Nutzer aus.
Internet Explorer auf der Xbox 360?
Lieber zu spät als nie, oder? The Verge will erfahren haben, dass Microsoft plane, eine angepasste Form des Internet Explorers auf die Xbox 360 zu bringen. Das alte Schätzchen wird so zur vollwertigen Surfstation am heimischen TV. Der Browser könnte sich so mittels Gestensteuerung bedienen lassen – alternativ soll sogar der Sprachbefehl möglich sein. Kinect ist allerdings keine zwingende Voraussetzung, der gute, alte Controller soll reichen.
Ob, wann und wie der Internet Explorer auf die Xbox kommen soll, ist bislang nicht bekannt – vielleicht sehen wir zur Spielemesse E3 ja schon irgendwelche Neuerungen. Diese findet übrigens am 5 -7 Juni 2012 statt. Browser auf der Konsole? Habe ich ehrlich noch nicht benutzt.



















