YouTube führt neue Metrik für Creator ein: RPM (Revenue per mille)

Wer bei YouTube Videos hochlädt und sie auch als Partner monetarisieren kann, musste sich bisher auf den CPM-Wert verlassen, um seine Einnahmen einschätzen zu können. Die Kosten pro 1.000 Impressionen (Cost per 1.000 Impressions, CPM) berücksichtigen aber nur Einnahmen durch Werbeanzeigen und YouTube Premium. Nun führt YouTube mit RPM (Revnue per mille) einen Wert ein, der für mehr Transparenz sorgen soll.

Damit hat man auch den Wünschen der Community entsprochen, denn der CPM-Wert wurde häufig als zu undurchsichtig und unvollständig bemängelt. In den RPM-Wert fließen auch Kanal-Mitgliedschaften, Super Chat und Super Stickers ein. Außerdem können Creator hier auch einsehen, wie viele Einnahmen ihnen entgehen, weil Videos möglicherweise viele Klicks  generieren, aber nicht monetarisiert werden konnten.

So soll es für Videomacher leichter werden, mögliche Verbesserungen vorzunehmen und ihre Strategien zu optimieren. Am CPM-Wert ist auch das Problem, dass hier zwar gezeigt wird, was Werbetreibende zahlen, aber nicht, was der Creator wirklich erhält – denn YouTubes eigene Provision ist noch gar nicht eingerechnet. Deswegen wird der RPM-Wert, der die Provision von YouTube abzieht, aber typischerweise niedriger ausfallen, als der CPM-Wert.

Alle YouTube-Nutzer, die ihre Videos monetarisieren, sollten ab sofort Zugriff auf den RPM-Wert haben. Unten findet ihr noch einmal eine Zusammenfassung der Unterschiede zwischen RPM und CPM.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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