Twitter Blue: Zeichenlimit für Abonnenten auf 25.000 erhöht
Twitter ist schon seit langem nicht mehr das Twitter, für das sich vor vielen Jahren der Großteil seiner Nutzer registriert hat. Das muss ich sicherlich niemandem erzählen. Was einst als Dienst für besonders kurze Meldungen gestartet ist, hat sich spätestens unter Elon Musk zu einer völlig anderen Plattform gewandelt. Dazu zählt auch das neue Video-Upload-Limit, wodurch unter anderem Apple zuletzt die ganze erste Episode von „Silo“ dort als Werbemaßnahme teilen konnte. Nun folgt der nächste Schritt.
Laut einer aktuellen Meldung dürfen Abonnenten von Twitter Blue neuerdings bis zu 25.000 Zeichen in ihren Tweets verpacken, eine „minimale“ Änderung zu den ursprünglichen 140 Zeichen. Außerdem dürfen parallel auch noch maximal vier Inline-Bilder mit in die Tweets verfrachtet werden. Mal sehen, welche Medien diese Neuerung am Ende wirklich nutzen, um ihre Beiträge und Co. dann auch noch komplett via Twitter zu teilen.
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Dank dieser Änderung kann man jetzt das Bee-Movie Skript innerhalb von 3,2 Tweets verschicken. Mal sehen wie lang es noch dauert, bis die gesamte Bibel in einen einzigen Tweet passt
Musk verkrüppelt die ganze Plattform.
DMs abschalten für freie Nutzer unter dem Credo, dass man damit gegen Spambots vorginge.
Seit Musk am Ruder ist jeden Tag Cryptospam von blauen Haken-Accounts. Läuft.
Vor allem gibt es auf Twitter aktuell mehr Bots denn je. Und die Werbe-Tweets werden auch immer sinnloser und wirken wie von Bots erstellt.
Ich fand das vorherige Limit schon extrem nervig. Vor allem dieser hirnrissige „mehr anzeigen“ Button, der dann jedes Mal ein neues „Fenster“ mit anderer Schriftgröße usw. öffnet, statt einfach den Tweet zu verlängern.
Dass so ewig lange Textwände nervig sind, steht noch mal auf einem ganz anderen Blatt.
TL;DR
Haha! Ja, das passt.
Währenddessen wurde die Account-Wall still und heimlich weiter verschoben: Jetzt kann man nicht mal mehr Posts per Direktlink aufrufen, ohne sich einzuloggen.
Ohja, bin ich vorhin auch drüber gestolpert. Nix geht mehr ohne Account und Drittanbieter und Overlays sind damit auch raus. Das wird eine erneute Welle für Alternativdienste geben (Fediverse, vor allem Mastodon). In den Staaten haben sich diverse Polizeistationen auch schon dafür bedankt (negativ gemeint), das ihr für alle zusätzlich zum CBR bestehender lokaler Twitter-Infokanal damit auch wegfallen wird. Ich könnte mir aber auch vorstellen, das jetzt erst recht viel mehr tote Mitleser-Profile mit wegwerf Mailadressen auf Twitter entstehen werden. Für mich uninteressant, über Nitter hab ich per RSS-Reader für mich interessantes verfolgen können, da das nun weg ist bleibt das als Infoquelke nun tot.
hmm, 10 Din A4 Seiten Limit. Die Leute lesen im Internet mehr, als sie es jemals in Zeitung und Büchern taten
Twitter wird immer entbehrlicher – für mich. Es nervt nur noch.