Samsung Quick Share jetzt auch für PCs von Drittanbietern

Samsung hat mit Quick Share eine Funktion am Start, die es bisher erlaubt hat, Dateien zwischen mobilen Endgeräten von Samsung sowie Windows-Rechnern des südkoreanischen Unternehmens kabellos auszutauschen. Bisher gab es die Anwendung aber eben wirklich nur für Laptops von Samsung. Das ändert sich jetzt, denn ab der neuen Version 1.4.40 funktioniert Quick Share mit Windows-PCs beliebiger Hersteller.

Allerdings gibt es dann doch einen kleinen Haken: Voraussetzung ist, dass auf dem jeweiligen Rechner Intels Bluetooth-Treiber in mindestens der Version 22.50.02 installiert ist – in Kombination mit Intels Wi-Fi-Treiber 22.50.07 (oder neuer). Am Ende funktioniert das Austauschen von Dateien via Quick Share also dann nur, wenn die entsprechende Intel-Hardware im Rechner steckt.

Allerdings ist das vielleicht kein Beinbruch. Schließlich könnt ihr zwischen Windows- und Android-Geräten z. B. auch Dateien über Google Nearby Share und Microsofts Phone Link austauschen. Samsung Quick Share ist also nur eine von mehreren Optionen.

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden.

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9 Kommentare

  1. Seit eurem letzten Beitrag zu Nearby Share, habe ich das auf meinem PC installiert und es funktioniert einwandfrei.

  2. Sone Spielchen sollte Samsung ohnehin lassen. Genauso wie das weglassen von Apps für iPhones für Buds/Watches. Alles Vergraulen von potentiellen Käufern, weil man der Meinung ist, man könne es sich leisten, sich wie Apple zu verhalten.

    Das kann man nicht, denn was man sich so verhält, kann man halt gleich zu Apple greifen. Geht auch in Richtung Google.

    Es gibt schon ein geschlossenes Ecosystem, das sehr gut funktioniert. Keiner braucht ein zweites, drum sollte man möglichst das Gegenteil anbieten – damit meine ich aber nicht ein “schlecht funktionierendes geschlossenes Ecosystem”, sondern ein offenes, dass es sich leisten kann, nicht ganz perfekt zu sein.

    • Stephan S. says:

      Worum gehts?

      • Na um den (mal wieder) gescheiterten Versuch, irgendwas “Samsung-exklusiv” zu machen, um zu merken, dass man es doch lieber weiter als den eigenen Tellerrand verteilen muss, weil sich – in diesem Fall – die Notebooks nur aufgrund dessen nicht plötzlich sie warme Semmeln verkauft haben.

  3. Nutze unter Windows die offizielle Nearby Share App von Google und unter macOS NearDrop. Beides funktioniert echt top, vermissen tu ich AirDrop nicht (auch wenn NearDrop unter macOS aktuell nur empfangen, jedoch nicht versenden kann)

  4. Stephan S. says:

    Afaik kann Nearby Share nur Bluetooth.
    Während Quick Share Gebrauch von Bluetooth und WiFi Direct macht.

    • NearbyShare kann auch WiFi-Direct, ansonsten könnte ich nicht mehrere Gigabyte so fix zwischen meinem Pixel 4a und Pixelbook Go übertragen!

  5. Was ein Umstand. Stumpf ein FTP Server auf dem Smartphone starten und schon geht die Wildemaus am PC los. Entweder mit Dateimanager, Browser oder FTP-Client. Funktioniert mit jedem PC und egal welches BS auf dem Smartphone läuft. Echt das so banale Dinge noch extra Würste brauchen, welche dann noch nicht mal zu vielen kompatibel sind.

    Aber nun ja irgendwie muss man die Preise ja rechtfertigen.

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