Recommended Extensions: Ab Sommer empfiehlt Mozilla Erweiterungen für Firefox


Mozilla arbeitet stets daran, das Web-Erlebnis für die Nutzer zu verbessern. Dazu gehört es auch, die Nutzer beim Thema Extensions ein wenig zu führen. Dafür wird Mozilla im Sommer das „Recommended Extensions Program“ starten. Über dieses Programm werden den Nutzern Erweiterungen präsentiert, die den Ansprüchen von Mozilla an Sicherheit, Nützlichkeit und User Experience genügen. Erweiterungen, die in das Programm aufgenommen werden, können sich zudem über eine erhöhte Sichtbarkeit über Mozilla-Seiten freuen, werden auch über addons.mozilla.org (AMO) bevorzugt dargestellt.

Die so ausgewählten Erweiterungen werden „per Hand“ ausgewählt und müssen bestimmte Kriterien erfüllen. So muss eine Erweiterung zum Beispiel wirklich gut in dem sein, was sie macht. Das ist natürlich eher subjektiv, Mozilla führt hier das Beispiel der Ad-Blocker man, von denen eben nicht alle gut sind.

Auch die Erfahrung, die der Nutzer mit einer Erweiterung macht, wird bewertet. Lässt sich die Erweiterung einfach nutzen, beinhaltet sie ein übersichtliches Menü und Einstellungen, weiß der Nutzer sofort, wie er mit der Erweiterung umzugehen hat – solche Dinge eben.

Ebenso werden es keine Nischen-Erweiterungen in die Empfehlungen schaffen. Erweiterungen, die dort aufgenommen werden, sollen für ein möglichst breites Publikum nützlich sein. Den allgemeinen Nutzer, der eben nicht gezielt sucht, sondern sich von solchen Empfehlungen leiten lässt.

Zu guter Letzt wird Mozilla Erweiterungen, die in die Empfehlung-Liste kommen sollen, auch auf Sicherheit überprüfen. Erweiterungen, die absichtlich oder auch unabsichtlich die Sicherheit der Nutzerdaten gefährden, werden es nicht in die Empfehlungen schaffen.

Mozilla kündigt unterdessen aber auch an, dass die Empfehlungsliste langfristig angelegt wird. Gleichzeitig wird man versuchen, neuen Erweiterungen Platz zu schaffen und die Liste wird aktuell gehalten. Ende Juni möchte Mozilla die Recommended Extensions dann auf die Nutzer loslassen.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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